Energie: Hydrothermale Carbonisierung

KOHLE AUS KOT

Hey,

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01

Über ein sensibles thema

Israelische Forscher der Ben-Gurion Universität in Israel haben in einem Labor menschlichen Kot in Kohle verwandelt. Die Studie veröffentlichten Amit Gross und Reut Yahav-Spitzer im Journal of Cleaner Produtction. In einem Druckgefäßt haben die Wissenschaftler die Excremente unter starker Hitze zu Kohle gepresst. Die sog. hydrothermale Carbonisierung stinkt dabei keineswegs „zum Himmel“, sondern riecht nach Verbranntem und ist leicht scharf. Nur die Farbe der zu Briketts gepressten Fäkalien erinnert noch daran, was diese C02-freien Kohlestücke einmal waren. In weiteren Experimenten soll getestet werden, inwieweit sich diese andersartige Kohle auch zum grillen eignet. Und dann will man noch herausfinden, ob die entweichenden Gase bei der Herstellung für die Umwelt ein Problem darstellen könnte. Das zum erhitzen eingesetzte Wasser ist nährstoffreich und eignet sich u. U. auch als Düngemittel. Die Idee, mit einer Toilette Energie zu gewinnen, ist dann der nächste Schritt, von denen die Forscher träumen. Ein eingebautes Druckgefäß unter der Toilette könnte den Kot direkt in Bio-Kohle umwandeln. Bei den Versuchen konnten die Fäkalien-Fachleute 24 % mehr Energie gewinnen, als dies mit herkömmlicher Biokohle möglich wäre. Allerdings, so gibt der Agrarwissenschaftler Ludwig Leible vom Karlsruher Institut für Technologie zu bedenken, würde die in dieser Kohleart steckenden Energie, die in elektrischen Strom oder Wärme umgewandelt werden müsste, eine deutlich schlechtere Energiebilanz als die richtige (fossile) Kohle abgeben. Die sog. HTC-Kohle braucht ca. 2 Stunden für die Herstellung und kostet z.Zt. noch rd. 600 bis 800 EUR pro Tonne. Bevor der Weg von der Toilette zum Klärwerk entfallen kann, wird es aber noch lange dauern, da die Technologie nicht ganz einfach ist, zehnmal teurer als normale Kohle und in Entwicklungsländern wahrscheinlich schwer umzusetzen sein wird. 

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Steinkohle: Schicht im Schacht

das Herz des Reviers hat aufgehört zu schlagen

Ende

Tage
Stunden
Minuten
Sorry, our sale is over, see you next time

Deutsche Steinkohle

2018

DANKE, KUMPEL !

Am 3. Nov. 2018 lud die RAG zum Ende des Deutschen Steinkohlenbergbaus alle Bürger und Bürgerinnen zu einer musi-kalischen Bürgerveranstaltung auf die Schachtanlagen Zollverein, Prosper-Haniel, Lohberg, Heinrich-Robert (BW Ost) und Anthrazit Ibbenbüren ein. 

Tausende von Revierbürgern folgten der kostenfreien Einladung. Auf den Anlagen hielten die RAG-Vertreter emotional bewegende Reden. Der Film “ Der lange Abschied von der Kohle“ , der ebenfalls auf einer Großbildleinwand gezeigt wurde, rührte viele Menschen zu Tränen. Man spürte: hier geht eine Ära zu Ende, die das Revier hervorgebracht hat. Die Gäste konnten eine Botschaft hinterlassen, die später in einer Kunstinstallation ihren Platz auf den ehem. Bergwerken finden soll. 

Wofür der Bergbau stand

von Anfang an haben die bergmännischen Tugenden dazu beigetragen,  dass des Bergbau eine enorme Wirtschaftskraft und einen enormen Wohlstand entfalten konnte. Dafür gebührt den Bergleuten Dank und Anerkennung.

Zusammengehörigkeit
5/5
Leistung
5/5
Wohlstand
5/5
letzte Hobelschicht auf PH 10 in Bottrop - Foto: RAG

Am 21.12.2018 wird dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch einen Vertreter der Fördermannschaft ein letztes Stück Kohle überreicht. Dann ist offiziell Schacht im Schacht. Die letzte Hobel-schicht wurde auf den Bergwerken Prosper-Haniel und Anthrazit-Ibbenbüren allerdings schon im August 2018 verfahr-en. Nur im Flöz Zollverein 124 lief der Walzenschrämlader auf PH noch bis zum Schluss. Die Abbau-Mannschaften bereiten seit August 2018 den Rückzug aus den Baufeldern Prosper-Haniel  in Bottrop-Kirchhellen und im Beustfeld Flöz 53 südöstlich von Ibbenbüren vor. Das Rauben läuft auf Hochtouren. Die Stimm-ung in den Mannschaften ist zwar ge-drückt und traurig, da jeder weiß, dass es auch in Zukunft nicht ohne Kohle gehen wird, dennoch sind alle hochkonzentriert bei der Sache. Denn die Arbeit unter Tage ist eine gefährliche Arbeit. Und daher ist Sicherheit bis zur letzten Minute das oberste Gebot. Maschinenteile, Baustoff-pumpen, Bandanlagen, Kühlaggregate und Energiezüge  müssen aus den Gruben-bauen ausgebaut und zu Tage gefördert werden. Es darf kein Tropfen Öl, Fett oder Hydraulikflüssigkeit übrig bleiben. An-schließend werden die Dämme gesetzt und die Wasserewigkeit  hergestellt, um das Grubenwasser über Hängepumpen fördern zu können. Das ist eine Ewigkeits-aufgabe. Erst wenn alles erledigt ist, werden die Schächte standfest verfüllt. Das wird voraussichtlich Ende 2019 sein.     

Die Ehrengarde Prosper-Haniel verabschiedete den Bergbau bei der Stadt Bottrop im Rahmen eines Festaktes inn der ehem. Lohnhalle Ahrenberg-Fortsetzung, Foto:RAG, Foto Mitte: Revierkohle

 

Seit den 50er Jahren sind bis heute auf den Berg-werken im Revier  rd. 10 Mrd. Tonnen Kohle ge-fördert worden. Eine enorme Leistung, die das Ruhrgebiet zu dem gemacht hat, was es heute ist. Arbeit, Sicherheit und Wohlstand war der berechtigte Slogan, mit dem die IG BCE in den 70er und 80er Jahren für den Bergbau warb. Der Bergbau hat funktionierende Wertschöpfungsketten mit Mrd. an Auftragsvolumina geschaffen, von denen viele Firmen Jahrzehnte lang partizipiert haben. Die Kumpels wurden anständig bezahlt, junge Menschen gewährte der Bergbau  eine Top-Ausbildung. Kein Bergmann fiel bis heute ins Bergfreie. Dafür ist der RAG und dem Land NRW zu danken. Wie es in den Revieren weitergehen wird, ist offen, da der Strukturwandel noch lange nicht beendet ist. NRW wird wohl weiterhin Energieland bleiben, aber die Zeit der Industrie und der Massenbeschäftigung mit solch einer identitätsstiftenden Kultur wie sie der Bergbau darstellte… die dürfte wohl ein für alle Mal beendet sein.  Die bergmännischen Tugenden wie Anstand, Anteilnahme, Pünktlichkeit und Zuverlässig-keit werden hoffentlich bestehen bleiben. 

 

Glückauf ! .

Kai Klapper
Kai Klapper
Schachtsteiger, RAG-BT
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"Ich bin einer der letzten, der auf den Bergwerken den Deckel draufsetzt. Eine emotional harte Aufgabe."
Dr. Heinz-Werner Voß
Dr. Heinz-Werner Voß
letzter Werksleiter BW Ibbenbüren
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"Wir befinden uns mit dem Ende des Bergbaus im Prozess eines tief-greifenden Wandels. Wir stellen uns der öko-logischen, gesellschaft-lichen und wirtschaft-lichen Verantwortung, aber auch des sozialen Erbes."
Werner Jakobuß
Werner Jakobuß
stellv.AbtL Technik-u. Logistikdienste
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"Mich hat diese raue und echte Herzlichkeit immer fasziniert. Ich werde die Kollegen vermissen."

Mehr zum Abschied des Deutschen Steinkohlenbergbaus lesen Sie in unserem neuen Jahrbuch, das Sie sowohl als Softcover-Ausgabe als auch als e-Book erhalten können. Soweit Sie eine VR-Brille besitzen, empfehlen wir Ihnen das virtuelle Bergwerk Prosper-Haniel im 360-Grad Format. Wir danken dem WDR für diese über einjährige Fleissarbeit. Link: siehe Hauptseite

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NRW: Landtag würdigt die Verdienste des Steinkohlenbergbaus

Landtagspräsident Kuper verneigt sich vor dem Lebenswerk der Bergleute

mitgestaltet vom ruhrkohle-chor

Die Landtage von NRW und dem Saarland haben in einem Festakt die Leistungen des Bergbaus gewürdigt und die verbliebenen Bergleute in Bottrop, Ibbenbüren und im Saarland verabschiedet. Viele Bergleute wohnten dem Festakt im Plenarsaal bei. Der Ruhrkohle-Chor umrahmte den Festakt. Landtagspräsident Andre´ Kuper verneigte sich vor dem Lebenswerk der Bergleute und verabschiedete diese mit einem opti-mistischen Bekenntnis für die Zeit nach der letzten Schicht. Unermüdlich hätten die Bergleute ihren Beitrag zum wirtschaft-lichen Aufchwung in den Revieren sowohl nach dem Krieg als auch Jahrzehne danach geleistet. Die eruopäische Einigung ist mit der Geschichte der Montanunion eng ver-bunden. Min.-Präs. Laschet betonte in seiner Festansprache, dass es der Bergbau war, der wichtige Impulse in Sachen Montan-mitbestimmung, demokratische Willens-bildung und gerechte Bezahlung in der Arbeitswelt gesetzt hat. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die vielen harten Arbeitskämpfe an Rhein und Ruhr. IGBCE -Vorsitzender Michael Vassilliadis be-tonte, dass der gewaltige Personalabbau in den letzten Jahrzehnten auf alle Zechen so-zialverträglich nicht gelungen wäre, hätten nicht alle Akteure an einem Strang gezogen, hätte es nicht die Montanmitbestimmung n und  hätte es nicht die Losung gegeben, dass nach Abwurf einer Zeche Niemand ins Berg-freie fällt.    

MinPräs. Armin Laschet

Im Bergbau ging es nie um Religion, sondern darum, sich aufeinander verlassen zu können. Dieses soziale Erbe wird auch dann bleiben, wenn die Kohle geht.

MinPräs. Tobias Hans

Das Zusammenstehen der Bergleute wegen der Gefährlichkeit unter Tage muß auch als christliche Tradition verstanden werden. Der „aufrechte Berg-mann“ sei nie nationalistisch oder aus-grenzend gewesen. Das zeigt die gelungene Integration vieler ehem. sog. Gastarbeiter, die Barbara-Feiern, sowei die enge Beziehung zwischen Bergbau und Kirche.

IGBCE-Vors. Michael Vassiliadis

Nehmt euch die bergmännischen Tugenden zum gesellschaftlichen Vorbild für die Zukunft.

Wir haben der Steinkohle in NRW fast alles zu verdanken

Man muß schon ein Herz aus Stein haben, um bei der Aufzählung all der Ver-dienste, die der Bergbau und die Bergleute erworb-en haben, nicht davon zu Tränen gerührt zu sein. Zumal das Steigerlied auch noch in H-Moll intoniert wurde und alle zu Ehren der Bergleute aufstanden. An-schließend wurde ein Berg-mannsschnaps herum-gereicht. Ob man danach auch noch das bergm. Traditionsgericht „Grünkohl, Mettwurst und Kassler“ einnahm, wissen wir leider nicht. Trotz aller Feierlich-keit machten alle Redner mit ähnlichen Worten un-missverständlich deutlich, dass am 21. 12. 2018 tat-sächlich mit der letzten Schicht die Bergbauära endet. Ob diese Entscheid-ung weise war, wird die Zu-kunft zeigen. Wir halten sie nach wie vor für nicht ver-nünftig. Ebenso unvernünft-ig halten wir den beschloss en Ausstieg aus der Braun-kohle, da die Energiewende nicht gelingen kann. Und solange Energie aus Wind-und Sonne weder dauernd bereitgestellt noch ge-speichert werden kann (sieht man einmal von Batteriespeichern für die kurzfristige Überbrückung von Spitzenlasten ab)….. solange werden auch weiterhin Kohlekraftwerke benötigt. Die Importpreise werden u. E. daher länger-fristig nur eine Richtung nehmen: nach oben. Wir glauben daher, dass man die Bedeutung der Kohle weder früher noch heute gar nicht genug betonen kann. Denn eine zunehmen de Weltbevölkerung hat auch einen zunehmenden Energiehunger.

Quellenhinweise:

IGBCE; Landtag.NRW.de vom 12.09. 2018; Wirtschaftswoche vom 12.09. 2018; WDR 1 vom 12.09.2018;  Welt vom 11.05.2018 und RK-Redaktion vom 19.09.2018;

Fotos: oben: Zeche: pixabay.com; Berg-mann mit Lampe: RAG; Ruhrkohle-Chor: Landtag NRW, Pressestelle, alle darunter: Landtag NRW, Pressestelle

 

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RWE: warum die Rodung im Hambacher Forst notwendig ist

Kampf um die Kohle geht weiter

DIE STORY

Zwischen Jülich und dem beschaulichen Düren an der A 44 liegt der Hambacher Forst. Und dort tobt zur Zeit der Bär. Öko-Freaks, Umwelt-schützer und Klimaretter vor allem aus der linken Szene haben beschlossen, den Wald zu retten und halten diesen daher seit 2012 be-setzt. Als Unterschlupf dien-en ihnen Baumhäuser. Nun gehört das Gelände aber dem Energieversorger RWE. Und dieser will den Wald auf einer Fläche von 100 Hektar roden, um an die dort la-gernden 2,5 Mrd. Tonnen Braunkohle heranzukomm-en. Diese wird benötigt, um das Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Bergheim weiterhin sicher mit Kohle auf kurzen Wegen versorgen zu können. Darüber hinaus ist der Wald als Ausgleichs-fläche für den Verzicht auf einen weiteren Abbau im Garzweiler Revier I von der Landesregierung NRW aus-gewiesen worden. Der Ham-bacher Forst liegt im Nord-revier des Tagebaus Garz-weiler I und grenzt an den Tagebau Inden II, wo noch bis 2030 Braunkohle ge-fördert werden soll.   Da die Umweltaktivisten und Kli-maretter davon überzeugt sind, das die Braunkohle-verfeuerung  das  Klima er-wärmt und die Umwelt schädigt, wollen sie die Ro-dung verhindern und proben seit dem 10.09.2018 den Aufstand gegen die Polizei, die den Auftrag hat, den Wald zu räumen, um die Rodung zu ermöglichen.    

Die Meinung der Kritiker

Kritiker halten RWE vor, dass man den Tagebau um den Ham- bacher Forst herumlenken kann. Außer- dem ständ- en genügend Gaskraft-werke als Ersatz für die Braun-kohle bereit. Beide Argu- mente greif en wir im Folgenden auf. 

Warum die Rodung notwendig ist

Die Rodung ist aus zeitlichen Gründen notwen-dig, da die Braun-kohebagger sich bereits 300 Meter an die Kante des Tagebaus Ham-bach herange-arbeitet haben und damit un-mittelbar vor dem Hambacher Forst stehen. Ein Still-stand würde enorme Still-standskosten nach sich ziehen. Eine Umgehung ist nach Ansicht von RWE aus technischen Gründen nicht möglich, da die hohen Böschungskanten im Seitenbereich des Tagebaus einen Richtungs-wechsel unmög-lich machen.

Meinungen

Albrecht Gerber (SPD)

Der Bergbau ist der größte Arbeitgeber in der Lausitz. Wir sprechen daher vom drohenden Verlust von Industriearbeitsplätzen und nicht vom Tretbootverleih. Ich stehe daher zum LEAG-Konzept.

Michael Kretschmer (CDU)

Die Kohle-Kommission der Bundesregierung hat nur dann einen Sinn, wenn sie sich an Fakten orientiert und ergebnisoffen bleibt.

Thomas Kutschaty (SPD)

Wir leben in einem Rechtsstaat und da gelten rechts-staatliche Spiel-regeln.RWE hat einen Rechts-anspruch auf Rodung.

Klaus Emmerich (IGBCE)

Die Aktivisten in Hambach sind nicht da, um ein politisches Zeichen zu setzen, sondern denen geht es nur um Randale und Gewalt“.
Klaus Emmerich, stellvertretender BR-Vorsitzender im Tagebau Garzweiler

Gaskraftwerke können die Grundlastkraft-werke nicht ersetzen, da sie nur den kurz-fristigen  Bedarf an Spitzenlaststrom ab-decken können. Darüber hinaus können viele  Gaskraftwerke aufgrund der garant-ierten Einspeisevergütungen für Flatter-strom (Windstrom) wirtschaftlich kaum betrieben werden. Der Preis für Strom aus Gas liegt an der EEX-Börse z.Zt. mit 6,9 Ct je kWh deutlich höher als für Braunkohle mit 3,5 Ct je kWh. Der Verbraucher zahlt neben den Stromkosten die Stromsteuer, die EEG-Umlagen, die § 19-Offshore-Um-lage und demnächst auch noch die Kosten für den Stromtrassenausbau sowie die Kosten für die Bereithaltung der Grund-lastkraftwerke, weil diese dank des EEG mittlerweile ebenso unrentabel geworden sind, trotzdem aber benötigt werden, um die Schwankungen auszugleichen und die Netzfrequenz von 50 Hz ständig aufrecht zu erhalten, da ansonsten binnen kürzest-er Frist ein Blackout drohen würde.

 
 

Und was den Protest gegen die Abholzung angeht, da sollten die Damen und Herren (Gewalt) Protestler die Kirche im Dorf lassen. Man muß sich nämlich mal die Größenverhält-nisse ansehen. Der Hambacher Forst ist 200 Hektar groß. Davon sollen 100 Hektar gerodet werden. Diesen „Baum-frevel“ darf RWE selbstverständlich nicht kostenfrei vornehmen. Vielmehr schreibt das Bundesberggesetz allen Bergbaubetrieben die Aufforstung und Renaturierung nach der Auflassung vor. RWE hat im Rheinischen Revier bisher mehr als 8000 Hektar Wald auf-geforstet. Im Umfeld des Tagebaus Hambach wurden 1.500 Hektar Wald neu aufgeforstet. Auf der Halde Sophienhöhe stehen seit 40 Jahren Tausende von neuen Bäumen, die RWE-Mitarbeiter angepflanzt haben. 429 Tierarten, die auf der sog. Roten Liste stehen, haben sich dort ange-siedelt. Und nun vergleichen Sie das einmal mit den Folgen des Windkraft-anlagen-Ausbaus: seit 2010 sind rd. 750 Hektar Wald ersatzlos abgeholzt worden. In dieser Zeit kamen rd. 250. 000 Fledermäuse und rd. 12.000 Greif-vögel zu Tode und Strom wird nur ge-legentlich produziert. Und von einem Beschäftigungsboom in der Windkraft-industrie kann schon seit Jahren nicht mehr die Rede sein. Durch den Ausbau der Windkraftanlagen ist bis heute keine einzige Tonne C02 eingespart worden, was zugebenermaßen aber unerheblich ist.  Also, liebe Aktivist-en/innen: Füße stillhalten !

 

Quellenhinweise:

Maxeiner, Dirk: wenn zwei dasselbe tun.. in: Eike.de vom 09.2018; Krüger, Michael, in: Eike.de vom 14.09.2018; Presse-mitteilung der RWE AG vom 15.09.2018; Hambacherforst.com; Hamburger Abend-blatt vom 14.09.2018; dpa vom 15.09. 2018; Manager Magazin vom 17.09.2018; Lausitzer Rundschau vom 17.09.2018; Aachener Zeitung vom 17.09.2018; Süddeutsche Zeitung vom 15.09. und 17.09.2018; Der Spiegel vom 14.09.2018; Ostsee-Zeitung vom 14.09.2018; Focus-Online vom 14.09.2018 und RK-Redaktion vom 19.09.2018

Fotos:

unten: Braunkohletagebagger, Giglio di_ mare, pixabay.com;  Bergmann: stafichu-kanatoly, pixabay.com; Trecker mit abge-holzten Bäumen: Antranias, pixabay. com

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Museum DKM: Die schwarze Seite

LEBEN UND ARBEITEN DER BERGLEUTE

Werk- ausstellung 04.5.2018- 16.9.2018

In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM in Duisburg haben sich Künstler ver-sammelt, die sich auf unt-erschiedliche Weise mit dem Bergbau und dem Ruhrrevier auseinanderge-setzt haben. Das Ergebnis der Werkauswahl kann sich sehen lassen.

So wird zum einen die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage herausgestellt und zum anderen wird die Wirkung der Bergleute und die bergmännische Tradition samt bergm. Architektur auf das städtische Umfeld beleuchtet. Hier spielen die Wohn-und Lebensum-stände in den Revierstädt-en, die Religion, die unt-erschiedlichen Sprachen und das Leben in der Zech-ensiedlung eine bedeut-ende Rolle. Die Künstler Götz Diergarten, Sven Drühl, Bogomir Ecker, Bar-bara Köhler, Richard Long u.a. widmen sich diesen Arbeits-und Lebensaspekt-en in sehr facettenreicher Weise und stellen die Wechselbeziehungen zwi-schen  Bergleuten und ihrem Umfeld dar .Auf die Besucher warten Fotograf-ien, Skulpturen und Installa-tionen.

Museum DKM

Güntherstr. 13-15 - 47051 Duisburg

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Uniper: neues Gaskraftwerk auf der Halde Scholven geplant

KOHLEKRAFTWERK BLEIBT ABER BESTEHEN

Bergehalde Oberscholven in Gelsenkirchen-Buer

Selbst eingefleischte Bueraner Heimatfreunde kennen die Bergehalde Scholven der ehemaligen Zechen Scholv-en, Bergmannsglück und Emscher-Lippe mit dem gleichnamigen Uniper-Stein-kohlekraftwerk in Gelsenkirchen-Buer kaum. Das liegt daran, dass die Halde und das Kraftwerk immer noch mit einem Ries-enzaun umschlossen ist, um den uner-laubten Zutritt zu verwehren. Zum einen dient diese Sicherheitsmaßnahme dem Kraftwerksbetreiber und zum anderen der Firma Gelsenwasser. Diese unterhält in der Bergehalde eine Trinkwasserbehälteran-lage mit 36.000 Kubikmeter Wasser-volumen.  Das Wasser kommt aus dem Wasserwerk Haltern. Die 201 Meter hohe Halde wird von der RAG Montan Immo-bilien GmbH, einer 100 % Tochter der RAG, unterhalten. Die Aufschüttung erfolgte von 1966 bis 1987. Mittlerweile wurden auf der Bergehalde rd. 212.000 Bäume und  Sträucher angepflanzt. Dreimal im Jahr zur Sommerzeit öffnen sich die Werkstore für die Bevölkerung, die dann auf die Halde strömen kann, um den traumhaften Blick über Gelsenkirchen-Buer zu genießen. Die Wasserbevorratungsanlage erfreut sich ebenfalls immmer eines großen Interesses. Auf dem Gipfel der Halde befindet sich ein Gipfelkreuz, eine alte Seilscheibe der Zeche Scholven und ein Mobilfunkmast.    

Das Steinkohle-Kraftwerk Scholven wurde 1968 erbaut und hat eine Leistung von 70 MW. Pro Tag werden rd. 20.000 Tonnen Kohle verfeuert. Sie werden in über 300 Eisenbahnwaggons angeliefert. Bis Ende 2018 kommt die Kohle auch noch vom Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop. Ab 2019 kommt die Kohle ausschließlich aus Südafrika und Südamerika. Neben Strom wird im Kraftwerk Scholven auch Wärme für rd. 16.000 Haushalte in der näheren Umgebung erzeugt.

Gaskraftwerk Irsching bei München, Foto: Peter Maszien, fotolia-Kauf

Nunmehr will Uniper auf dem ehem. Zechengelände zusätzlich ein neues Gaskraftwerk für die Abdeckung von Spitzenlastzeiten errichten. Obschon das alte Krafftwerk Scholven nur noch eine kurze Zeit am Netz bleiben wird, soll es zunächst nicht ersetzt werden, da die Planungen für das neue Gaskraftwerk noch lange nicht abgeschlossen sind. So muß zunächst ein Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung in Münster eingereicht werden und das bestehende Erdgasfernleitungsnetz der Fa. Open Grid Europe (OGE) an den Kraftwerksstandort Scholven angeschlossen werden.

Das Kraftwerk Scholven versorgt gemeinsam mit seinen Nebenbetrieben in Gladbeck-Zweckel, Marl, Recklinghausen und Westerholt die Region zuverlässig mit Strom, Fernwärme und Prozessdampf. Die drei Blöcke B, C und FWK erzeugen insgesamt 762 MW (netto) Strom, die Blöcke D, E und F wurden am Jahresende 2014 stillgelegt.

Zusätzlich werden bis zu 250 MW als Dampf für die Industrie und Fernwärme für über 100.000 Wohnungen in der Region erzeugt. Für die Industrie im nördlichen Ruhrgebiet ist das Kraftwerk Scholven ein zuverlässiger Partner bei der Versorgung mit Prozessdampf, Strom und Druckluft. Damit trägt es gemeinsam mit seinen Kunden erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei.

Quellenhinweise:

Uniper SE; WAZ vom 28.10.2012 und 09.08.2018 sowie RK-Redaktion vom 08.09.2018

Feldhauser Str. - 45894 Gelsenkirchen-Buer-Scholven
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Wetter: Hitze ist der natürliche Feind der Windenergie

während der Hitzeperiode sicherten Kohlekraftwerke die Stromversorgung

COMING SOON

Während der diesjährig-en Hochsommerzeit und einer dreimonatigen Tro-ckenperiode überschlug-en sich die Medien wieder mal in Sachen Angstmacherei vor der Klimakatastrophe. Die Hitzeperiode in diesem Sommer gab Anlaß, die bestehenden Spekulatio-nen zu erneuern und mit zahlreichen Bildberichten zu untermauern. Auf allen Kanälen  wurde wieder mal die Klima-katastrophe und die dringend notwendige Energiewende beschwor-en. Dabei sollten wir froh sein, dass diese bisher nicht gelungen ist und u.E. auch weiterhin nicht gelingen wird. Denn die sommerliche Hitzeperio-de mit ihren lauen Lüft-chen war der natürliche Feind aller Windkraftan-lagen. Die Folge: sie standen wieder mal still. In die Bresche sprangen wie immer unsere Kohle-kraftwerke.

Der Grund für die heißen Sommertage bildeten die niedrigen Luftdruckunter-schiede in Europa. Wolken konnten sich daher kaum bilden und so knallte die Sonne auf den Boden und erwärmte diesen stark auf. Der Wirkungsgrad der  Solarenergie sank von 44 GW installierter Leistung auf 29 GW, die Windenergie fiel dagegen im Juni und Juli komplett aus. Zuverlässig arbeiteten dagegen alle Kraft-werke. Zusätzlich mußte für die Nacht-stunden Strom aus Tschechien und Polen importiert werden, um den Bedarf rund um die Uhr zu decken. Gerade stabile Hoch-druckwetterlagen erzeugen sowohl im Winter als auch im Sommer eine Lage, in denen eine gesicherte Stromversorgung ohne Kohlekraftwerke nicht aufrechter-halten werden kann. Warum die von der Bundesregierung eingesetzte Kohle-kommission trotzdem nach Wegen für eine Abschaffung der Kohle sucht, bleibt schleierhaft. 

Wir können immer wieder nur redlich betonen, dass die öffentliche Diskussion um den Klimawandel, der angeblich von Menschen gemacht ist durch die Erzeug-ung von C02, schlicht und ergreifend dummes Zeug ist. Der Klimawandel findet zu allen Zeiten statt und wird maßgeblich von den Aktivitäten der Sonne bestimmt. Das hat schon 1990 der dänische Astro-physiker Lassen und sein Kollege Friis-Christensen herausgefunden. Sie konnten eine 95 % tige Übereinstimmung der Erder-wärmung durch die Sonne in Abhängigkeit von der Periodizität der Sonnenflecken-maxima-und minima seit 1860 nachweis-en. Zwar kann nicht bestritten werden, dass der Mensch durch die Erzeugung von C02 einen Einfluss mit ausübt, der ist aber so gering, dass er vernachlässigbbar ist. 0,04 % Kohlenstoffdioxid stehen rd. 13.000 Mrd. Tonnen Wasserdampf gegenüber. Die Atmosphäre besteht im Wesentlichen aus 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,93 % Argon und ganzen 0,04 % aus Kohlen-stoffdioxid (Co2). Wir sollten daher die Kirche mal im Dorf lassen. Die Klima-diskussion ist unseriös, weil sie sich nicht mit den physikalisch-technischen Fakten beschäftigen möchte. Das C02-Medien-spektakel dient hauptsächlich den Politi-kern aller Couleur, um sich als Gut-menschen und Klimaretter zu profilieren. Und natürlich dient das Spektakel auch den  Nutznießern, weil sie sich dank der  hohen Dauersubventionen durch den Staat den harten Marktbedingungen entziehen können. Wissenschaftliche Erkenntnisse können da naturgemäß nur stören.

Sonnenflecken-maxima-und minima beeinflussen massgeblich das Klima

Bundeswirtschaftsminister Peter Alt-maier (CDU) jubelte im Juli darüber, dass der Anteil der regenerativen Energieträger inzwischen auf 35 % gestiegen  sei. Beste Voraussetzungen also für einen Ausstieg aus der Kohle-verstromung ? Die Daten für diesen Sommer und auch für den Rest  des Jahres zeigen eine andere Wahrheit. Es kommt nämlich nicht auf die in-stallierte Leistung an, wie Herr Alt-maier sie erwähnt, sondern auf die tatsächlich erbrachte Leistung. Und da sieht es sehr mau aus. Zur Freude der Kraftwerksbetreiber. Diese konnten die Liefermenge um 10 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. Lediglich im stürmischen Monat Januar 2018 konnten die Windkraftanlagen ge-nügend Strom produzieren, der auch nachgefragt wurde. Das ist den Be-treibern aber wurscht, da diese die Ein-speiseeisevergütungen auch dann er-halten, wenn der Öko-Strom  gar nicht nachgefragt wird. Der Stromnetzbe-treiberverband  Entso-E  hat der Kohle-kommission derweil eine Rechnung vorgelegt, aus der hervorgeht , dass sich die Bürger und Bürgerinnen sowie die Wirtschaft in den nächsten 20 Jahren auf einige Dutzend Strom-ausfälle im Jahr einstellen müssen, wenn der Anteil des sog. Zappel-stroms (Windstrom)  weiter  zunehm-en sollte. Unser Reden seit über 20 Jahren Jahren. Schleswig-Holstein nimmt die Berechnungen als einziges Bundesland ernst. Alle Tankstsellen sollen mit Notstromaggregaten aus-gestattet werden, um sich auf die drohenden Stromausfälle vorzubereit-en. Das Kieler Innenministerium hat dafür 1 Mio. Euro für das kommende Jahr in den Haushaltsplanentwurf  ein-gestellt. 

Quellenhinweise:

Pressemitteilung Bundesverband Braun-kohle 6/2018 vom 14.8.2018; FAZ vom 29.08.2018; Hamburger Abendblatt vom 05.09.2018 und 7.9.2018; Deutscher Arbeitgeberverband vom 20.08.2018; FAZ vom 23.07.2018;  Deutsche Wirtschafts-nachrichten vom 28.07.2018 und RK-Redaktion vom 08.09.2018

Fotos: pixabay.com

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Prosper-Haniel: Die Zeit drängt

PUMPSPEICHER-KRAFTWERK UNTER TAGE BALD NICHT MEHR MÖGLICH

Ende 2018 ist Schluß

Das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop soll zum Pumpspeicher-Kraftwerk unter Tage umgebaut werden

Sagen Sie uns Ihre Meinung, was Sie von dem Projekt halten.

Prof.Dr. Andre´Niemann, Uni Duisburg-Essen:

Die Zeit drängt, da am 21.12.2018 die letzte Kohle auf Prosper-Haniel gefördert wird und dann droht die Schachtver-füllung

Ein Unterflur-Pump-speicherkraftwerk auf Prosper-Haniel könnte den Spitzenlaststrom für Bottrop liefern

Der Schacht Franz an der Fernewaldstr. in Bottrop wird seit einigen Jahren von Wissenschaft-lern der Universität Duisburg-Essen untersucht, um herauszu-finden, ob dieser sich für den Einbau eines sog. Unterflur-Pump-speicher-Kraftwerkes unter Tage eignet. Es handelt sich um ein Projekt, welches es in Deutsch-land bisher noch nicht gibt. Die Forscher sind mittlerweilen zu der Erkenntnis gekommen, dass man den Schacht dafür nutzen kann.  

In drei Jahren ist alles zurückgebaut

Was ist eigentlich ein Pump-speicherkraftwerk unter Tage? Wir hatten diese Frage bereits in unserem Jahrbuch 2017 beant-wortet. Für diejenigen Leser/ innen, die nicht Mitglied unseres Verbandes  sind, erläutern wir das Prinzip daher nochmals in aller Kürze: aus einer Fallhöhe von 600 Metern ergießt sich Wasser von der Bergehalde Prosper über Rohre in den 1.200 Meter tiefen Schacht. Aufgefangen wird das Wasser unter Tage in riesigen Auffangbecken. Pumpen, die im Schacht hängen, pumpen das Wasser Nachts wieder in die Höhe, weil der Strom dann günsti-ger ist. Das Bergwerk bietet in Bezug auf die Fallhöhe ideale Bedingungen.

Niederflur-Pumpspeicherkraftwerk Prosper-Haniel, Illustration: thingamajiggs, fotolia-Kauf

Gerade in Zeiten starker Energieschwankungen dank des Öko-Zappelstroms kann ein Pumpspeicherkraftwerk blitzschnell solche Schwankungen kurzfristig ausgleichen. 80.000 Haus-halte könnten in Bottrop für vier Stunden anständig mit Strom versorgt werden. Und einige Wartungsmannschaften des Bergwerks könnten auch noch ihre Jobs behalten. Aber wie immer fehlt es bisher am Geld. Die Rede ist von rd. 250 bis 300 Mio. EUR. Das ist aber in Bezug auf die jährlich gezahlten Subventionen für Öko-Strom in Höhe von rd. 24 Mrd. EUR eigentlich nicht zu hoch. Wenn man den Ausbau der Windkraftanlagen zurückfahren würde, wäre genügend Geld vorhanden, dass die Bundesregierung bereitstellen könnte. Und es würde sich ausnahmsweise einmal um die Erzeugung eines regenerativen Energieträgers handeln, der auch tatsächlich zuverlässig und ohne  Schwankungen Strom produzieren würde. Einen kleinen, aber nicht unbedeutenden Nebeneffekt hätte der Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in einem Berg-werk auch noch: der Zugang zu den unverritzten Kohle-lagerstätten wäre immer noch möglich. Prof. Dr. Andre´ Niemann  kündigte an, die verbleibende Zeit nutzen zu wollen, um intensiv mit der RAG, der Landesregierung und weiteren Akteuren zu verhandeln. Es wäre jammerschade, wenn diese einmalige Chance ungenutzt bleiben würde.      

Quellenhinweise:

Niemann, Andre`: Pumpspeicher- eine bekannte Technologie in neuen Um-gebungen, Vortrag 2014, Universität-Duisburg-Essen; WAZ vom 16.8.2018, Bergbau-Information vom 20.08.2018 sowie RK-Redaktion vom 09.09.2018

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