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setzen Sie auf grün und Sie werden Ihr blaues Wunder erleben

warum die Grünen eine Gefahr für die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik sind


bRETT VOR DEM KOPF


Kurz vor der nächsten Bundestagswahl wollen sich alle Parteien noch mal eben schnell ehrlich vor ihren Wählerinnen und Wählern machen, bevor deren Ver-treter sich wieder dem Fraktionszwang und den mehr oder weniger faulen Kompromissen entweder mit dem Koaltionspartner oder gegenüber den Lobbyisten beugen müssen. Und bei dieser wiederkehrenden Gelegenheit wird gerne darauf verwiesen, wofür die Parteien eigentlich wirklich stehen und wofür sie gewählt werden möchten, was im grauen Politikalltag derweilen schon einmal etwas aus dem Blick geraten kann.

Bündnis 90

T-Punkt grün

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In unserem Newsletter vom 1.6.2017 hatten wir unter der Überschrift “ was die Parteien wollen“ schon ein-mal prägnant auf den Punkt gebracht, wofür Sie auf jeden Fall nicht stehen: zu einem klaren Bekenntnis zur sicheren Energieversorgung, wozu u. E. die fossil-en Energieträger dazugehören, weil ohne sie eine sichere Strom-und Wärmeversorgung rund um die Uhr schlicht nicht möglich ist. Das diese physikalisch von uns mehrmals begründete Tatsache gerade von den Grünen fehement bestritten wird, ist nicht neu. Auch in ihrem aktuellen Parteiprogramm behaupten sie nach wie vor, das es eine Klimaerwärmung geben würde, die von Menschenhand gemacht sei und die zur Klimakatastrophe führen wird, wenn nicht der Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduziert wird.

Konkret werden sie ausnahmweise an dieser Stelle auch einmal. Bis 2020 soll das Spurengas Co2 um 40 % und bis 2050 um 95 % abgesenkt werden. Geford-ert wird darüber hinaus der komplette Ausstieg aus der fossilen Stromversorgung bis 2030. Und dann folgen Behauptungen über Behauptungen und es werden Zusammenhänge konstruiert, die alle nur eine Ursache kennen: das böse Treibhausgas Co2. Das dieses Gas dazu beiträgt, das die Temperaturen nicht dauernd auf unter -18 Grad fallen und das dieses Gas für das Pflanzenwachstum wie auch für alles Leben auf der Erde absolut notwendig ist, wird im Programm der Grünen verständlicherweise gar nicht erst er-wähnt. Man versteigt sich dort sogar zu der absurden Behauptung, das die Klimaerwärmung dazu führen wird, das die Zahl der sog. „Klimaflüchtlinge“ ( An-merkung:  das Asylrecht kennt nur Staatsverfolgte oder subsidiär Verfolgte, die durch Menschenhand umkommen könnten, würde man sie als Flüchtlinge nicht anerkennen und zurückschicken) bis 2050 auf bis zu 250 Mio.Menschen steigen könnten und beruft sich dabei auf Zahlen des Flüchtlingswerks der Ver-einten Nationen. Wie das Flüchtliungswerk auf diese Zahl kommt, bleibt unklar.  So wird Stimmung ge-macht.

Daher sind u. E. die Grünen die eigentliche Kata-strophe und nicht die Klimaerwärmung.

Die findet erstens nachweislich seit 19 Jahren nicht statt ( das Klima ist stabil, Extremwetter haben sich nicht häufiger ereignet, als diese sich in den letzten Jahrhunderten immer wieder als natürliches Ereignis  eingestellt haben und weiterhin einstellen werden) und zweitens ist der von Menschen verursachte Co2-Ausstoss mit 400 ppm ( = 0,004 %, bezogen auf 10.000 Moleküle in der trockenen Luft  )  so vernachlässigbar gering, das von einem menschengemachten Klima-wandel ernsthaft keine Rede sein kann. Das ist reine Grünen-Propaganda. Wobei die Grünen sich die an-geblich unwiderlegbaren Fakten wiederum von solch wissenschaftlich unseriös arbeitenden Instituten wie z.B. das Potsdamer Institut für Klimafolgenabschätz-ung (PIK) liefern lassen. Gerade das PIK haben wir in unserem Jahrbuch und in anderen Publikationen immer wieder dezidiert kritisiert. Unterstüzt wird unsere kritische Berichterstattung auch von Prof. Helmut Alt von der FH Aachen, vom Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike), von den Akteuren von vernunftkraft.de und von zahlreichen Windkraft-gegnern. Und es ist auch bekannt, das die Grünen zahlreiche Freunde in der Politik, in den Medien und in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten  hab-en, die die Energiewende energisch unterstützen. Auch sitzen viele Grüne in führender Stellung bei den Evangelischen Landeskirchen, um dort ihre Ideologie zu verbreiten. Hierüber hatten wir in unserem Jahr-buch 2016 ausführlich berichtet. Gerne wird auch auf die Grünen-Freundin Hendrix verwiesen, die das Bundesumweltministerium leitet und selbst eine aus-gewiesene Energiewende-Befürworterin ist.

Doch wenn sie glauben, Öko wäre heile und saubere Natur, dann täuschen Sie sich gewaltig. Allein der Zu-bau von 32.000 Windkraftanlagen a 250 Tonnen ver-bautem Beton mit ihren gelegentlich erzeugten Stromproduktionen verschandelt  nicht nur die Land-schaft, sondern stellt eine Umweltverschmutzung und einen Flächenverbrauch in gewaltiger Größenordnung dar. Von den rd. 100.000 getöteten Vögeln durch die Rotorblätter pro Jahr ganz zu schweigen. Die Her-stellung der Glasfaser-Rotoren und die enormen Mengen an Kupfer zur Herstellung der Antriebs-aggregate belasten die Umwelt in den Produktions-ländern. Und dann müssen die Anlagen nach einer Betriebsdauer von 20 -25 Jahren rückgebaut und in getrennte Einzelemente zerlegt und entsorgt werden. Das wird viel Geld kosten und ebenfalls die Umwelt belasten.

Aber das ist noch gar nichts, wenn man die Forder-ung nach flächendeckender Elektromobilität tatsäch-lich durchsetzen sollte. Die Grünen wollen nämlich ab 2030 nur noch emissionsfreie E-Autos zulassen. Denk-en Sie da mal nur an die umweltbelastende Herstell-ung von Autobatterien und die damit einhergehenden hohen Kosten. Wenn Sie mit einer neuartigen Redox-Flux-Batterie ihr E- Auto aufladen und rd. 400 km weit damit fahren wollen, ( wie es die Fa. Bosch verspricht), dann müßte eine solche Batterie rd. 1 Tonne wiegen und rd. 30.000 EUR kosten. Die hält aber trotzdem nur rd. 7-8 Jahre. Und dann stellen Sie sich darüber hinaus vor, das sie zur Aufladung an ihrem Haus eine besondere, stärkere Stromleitung benötigen. Und nicht nur Sie, sondern die ganze Strasse und das rechnen Sie das mal auf 40 Mio. Autos hoch. Glauben Sie dann ernsthaft, das der dafür benötigte Strom nur aus Windkraft-und Solaranlagen stammen wird und das der auch noch billiger als konventionell her-gestellter Strom wäre ?  Wir jedenfalls glauben das nicht und halten die Grünen daher nicht nur für unglaubwürdig, sondern für gefährlich, da sie durch ihre Propaganda und der  ihrer zahlreichen  medialen Helfer dazu beitragen, das Tausende von Arbeits-plätzen in der Automobilindustrie, im Braunkohle-tagebau und auch in anderen Bereichen der Industrie durch die Energiewendepolitik gefährdet werden. Ein Industrieland wie die Bundesrepublik ist aber dringend auf eine sichere Strom-und Wärmever-sorgung angewiesen, die sich bedarfsweise anpassen kann. Genau das können Windkraft-und Solaranlagen eben nicht. Und der Traum von vielen Großspeichern für Öko-Strom muß vorerst ein Traum bleiben, da diese sich kaum bezahlen lassen und bei einer längeren Windflaute auch nichts speichern könnten. Daher wird die Kohle auch noch für längere Zeit unabdingbarer Bestandteil im Energemix bleiben.

Selbst der grüne Staatssekretär im Umweltminister-ium, Patrick Graichen, räumte in der Zeit ein, das man sich in Punkto Windkraftanlagen geirrt hätte und das diese nicht in der Lage wären, die Kohlekraftwerke zu ersetzen. Das sagen wir schon seit über 20 Jahren. Graichen ist übrigens nicht irgendwer. Er leitet auch noch den von uns ebenfalls kritisierten Thinktank „Agora Energiewende.“  Der Eike-Redakteur Helmut Kuntz hat es erkannt: die Grünen haben das sprich-wörtliche Brett vor dem Kopf und sind daher u.E. nicht wählbar.

Quellenhinweise:

vgl.hz.. Drieschner, Frank: Schmutziger Irrtum, in: Zeit-Online vom 11.12.2014, Demming, Andreas: Windenergie, rein wie frisch gewaschener Schnee, in: Eike.de vom 1.09.2017;  Bundestagswahlprogramm der Grünen 2017, Kuntz, Helmut: wecher EEG-Ausbau wird benötigt, wenn man-wie es die GRÜNEN fordern- alle Energie aus EEG-Erzeugern generiert? in: Europäisches Institut für Klima und Energie (Eike.de) vom 08.09.2017, Wirtschaftswoche vom 09. 09.2013 sowie RK-Redaktion vom 13.09.2017

Fotos: oben: pixabay, Retusche: Revierkohle; retuschiertes Grünen-Logo: Revierkohle 

T-Punkt grün

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Kommt die Quote für Elektro-Autos ?

der schleppende Absatz von E-Autos soll in Schwung gebracht werden

Bundesumweltministerien Barbara Hendricks (SPD!) will den schleppenden Absatz von Elektro-Autos in Schwung bringen. Grund dazu hat sie genug. Seit dem die Bundesregierung Anfang 2016 eine Kauf- prämie für Vollstromer von 4000 EUR einführte, wurden nach dem Start gerade einmal 9000 Anträge auf Beihilfen gestellt. In ganz Deutschland zählten die Landesverkehrsbetriebe in 2016 11.410 neu zuge lassene E-Autos. Das ist nicht gerade viel. Zumal sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt hat, bis 2020 1 Mio. E-Autos auf die Strassen bringen zu wollen. Die niedrige Quote ist allerdings auch nicht verwund- erlich. 

Quellenhinweise:

B. Blach: Wenn der Rückschritt grün ist, heißt er Fortschritt, Jahrbuch für Ener- giepolitik und Montankultur-Rückblick 2016, Hamburg 2017, Revierkohle BV e.V .(Hrsg.), S. 128 ff; Frankfurter Rundschau vom 08.01.2017; Auto-Bild vom 22.5. 2014; Wirtschaftswoche vom 16.06.2015; Keil, Günter: Der Elektro-Autobluff, in: Eike.de vom 30.8.2016;  Die Welt vom 26.4.2016; Handelsblatt vom 22.7.2015;  Umwelt-und Prognose-Institut Heidelberg (UPN), Info Nr. 79, Heidelberg 2015 sowie RK-Redaktion vom 21.1.2017

Foto: petair2, fotolia-Kauf

Und das längerfristige Ziel der Bundesregierung, bis 2030 sogar 6 Mio. Elektro-Rollatoren auf die Strassen bringen zu wollen, dürfte u.E. noch schwieriger zu er- reichen sein. Denn die Gründe für das reservierte Ver- braucherverhalten liegen auf der Hand. Dazu gehört die schlechte Reichweite, die fehlenden Stromtank-stellen, die nachlassende Ladefähigkeit der Batterien, der hohe Preis von Lithium-Ionen-Batterien und der hohe Anschaffungspreis für ein Elektro-Auto. Der Ver- band der intern. Kraftfahrzeughersteller (VDIK) re- chnet zwar für 2017 mit einem Umsatzplus von 50 % für E-Stromer und für Plug-In-Hybridfahrzeuge von 40 %, weil die Anschaffungskosten sinken werden. Aber deswegen wird die Anschaffung noch lange nicht schlauer. Und das sagen sich bestimmt auch die Ver- braucher. Schließlich macht ein grünes Öko-Mäntel- chen noch keinen Fortschritt aus. Denn der Grund für die angebliche Notwendigkeit für die Einführung und Quotierung von E-Autos ist rein ideologisch begründ- et. Mit Hilfe des E-Mobils soll C02 eingespart und das Klima gerettet werden. Das ist jedoch alles Blödsinn. Denn das Klima kann kein Mensch retten und C02 hat so gut wie keinen Einfluss auf das Klima. Das sagen nicht wir, sondern der Großteil der Klimaforscher (siehe unter wwww. petition.org) Insoweit ist der Ver- brennungsmotor noch lange nicht am Ende. Eine Stu- die des Heidelberger Umwelt-und Prognose-Instituts ist bereits in 2015 der Frage nachgegangen, ob die staatliche Förderung von Elektro-und Hybridautos sinnvoll ist ? “ und kam zu dem klaren Ergebnis: die Förderung schadet der Umwelt mehr als das diese einen Nutzen hätte. Deutlicher kann man es nicht sagen. Dabei müßten wir als Kohlebefürworter eig- entlich jubeln. Denn wenn rd. 42 Mio. Kraftfahrzeuge nur noch als E-Mobil durch die Gegend fahren dürfen, dann müßten wir rd. 40 neue Kohlekraftwerke bauen. Die Universität Wien hat das 2012 ausgerechnet, da der Strombedarf um 231 Terrawatt pro Jahr steigen würde. Die Umstellung von Bussen und LKW´s wurde dabei noch nicht mit eingerechnet. Hierfür würde ein weiterer Strombedarf in Höhe von 107 Terrawatt pro Jahr entstehen. Uns soll es recht sein. Der Ver- braucher hat davon allerdings wenig. Er zahlt nämlich die Zeche. Um um die gute Kohle wäre es schade, denn die eignet sich für bessere Zwecke als nur zur Strombereitstellung für Elektro-Rollstühle verfeuert zu werden.

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