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Reserve-Kraftwerke: Bedarf verdoppelt sich

Die Energiewende fordert das Stromnetz zunehmend heraus

In 2015 wurde in § 13 g des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) festgeschrieben, dass die hochmodernen Braunkohlekraftwerke Buschhaus, Frimmersdorf (Block P und Q); Niederaußem (Block F), Jänschwalde ( Block E und F) sowie Neurath ( Block C) mit einer Gesamtleistung von 2.700 Megawatt (MW) herunterzufahren sind und bis zur endgültigen Stilllegung vier Jahre lang als sog. Kalt-reserve für unvohergesehene Ereignisse betriebsbereit gehalten werden müssen. Die Wiederinbetriebnahme muss innerhalb von 240 Stunden erfolgen. Und warum wurde das per Gesetz beschlossen? Antwort: um einen Beitrag zur Erreichung der nationalen und europäischen (Pariser) Klimaziele zu leisten, weil ansonsten die Klimakatastrophe wegen der C02-Emissionen droht. Daher muß die durchschnittliche Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad begrenzt werden. Blöd nur, dass sich die Temperaturen seit Beginn der Industrialisierung im Jahre 1850 gerade einmal um nur ein Grad im Durchschnitt erhöht haben und das es vorher (bis Ende 1800) eine kleine Eiszeit gab und sich von daher gesehen die Temperatur en alle im Normbereich bewegen und ein Klimakipppunkt nicht absehbar ist. Und noch blöder ist, dass es keine einzige evidenzbasierte wissenschaftliche Studie gibt, die den behaupteten signifikanten Zusammenhang zwischen antrophogen verursachten C02-Emissionen und einer behaupteten Klimaerwärmung gibt. (hierzu hatten wir bereits ausführlich berichtet)

Im Gegenteil: der Weltklimarat hat in seinem IPCC-Sachstandsbericht SR-15 von 2018 festgestellt, dass die Global-temperaturen seit 2017 wieder fallen, dass die sommerliche Arktis-schmelze seit 10 Jahren stagniert und das natürliche Prozesse bei den C02-Emissionen eine Rolle spielen. Die RSS-Satellitendaten zeigen ebenfalls seit Beginn der Wetteraufzeichnungen keine Ano-malien. Auch die Analysen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Stand aus 2013 haben im Beobachtungszeitraum 1851 bis 2000 keine Zunahme von extremen Niederschlagsmengen nach-weisen können. Trotzdem sollen die hochmodernen Anlagen still-gelegt werden. Bis 2038 soll die gesamte Braunkohleproduktion eingestellt werden. Die Grünen fordern sogar einen früheren Aus-stieg bis 2030. Parallel dazu wird der Ausbau von Wind-und Solar-anlagen sowie der Netzausbau weiter vorangetrieben. Das hat Folgen für die Netzstabilität. Allein in 2018 mußten rd. 7000 sog. Re-Dispatch-Maßnahmen durchgeführt werden (händische Notbe-wirtschaftungen), um das Stromnetz vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Der Grund: durch die Zunahme von volativer Strom-einspeisung kommt es immer öfters zu Schwankungen in den Stromnetzen. Gelegentlich steht der Öko-Strom ausreichend zur Verfügung, meistens gar nicht und dann wieder überschwemmt er an windreichen Tagen das Stromnetz. Dann müssen die Wind-kraftanlagen abgeregelt werden. Bei zu wenig oder fehlendem Wind werden die Kraftwerke herauf-oder heruntegefahren. Das verur-sacht nicht nur Verschleiss, sondern auch Stress und  erhebliche Kosten, die Sie neben den EEG-Umlagen bezahlen müssen.   

  • Versorgungssicherheit

  • gesicherte Energie

  • Umweltfreundlich

  • Verantwortbar

  • bezahlbar

  • Netzstabilität

Und zu allem Übel für die Befürworter der Energiewende kommt die Tatsache hinzu, dass sich der Bedarf an Reservekraftwerken laut Aussage der Bundesnetzagentur bis 2022/23 von 3091 MW (in 2014/15) auf 10.647 MW wegen der Energiwende erhöhen wird. Das entspricht einer Erzeugungskapazität von 10 Atomkraftwerken, die bis 2022/23 ebenfalls alle vom Netz gehen sollen. Allein in 2018 wurden bei der Bundesnetzagentur 98 Kraftwerke zur Still-legung angemeldet. Insgesamt wurden seit Einführung des EEG 110 Kraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von 22.000 MW stillgelegt. Am Netz sind aktuell lt. Umweltbundesamt mit Stand vom 8.4.2019 noch 312 Kraftwerke. Die Stilllegung kann die Bund-esnetzagentur untersagen, wenn die Anlage für den Betrieb des Stromnetzes unverzichtbar ist. Dann zahlt die Bundesnetzagentur eine Ausgleichsentschädigung an den Betreiber der Anlage. Woher die Reservekraftwerke ab 2022 kommen sollen, ist für die beteiligten Akteure bisher noch unklar. 

Der prognostizierte Bedarf von mehr als 10 Gigawatt Kraftwerks-leistung übersteigt bei Weitem das, was deutsche Kraftwerke ab diesem Zeitpunkt als Kaltreserve zur Verfügung haben, da sie diese gem. dem Gesetz nur 4 Jahre in Reserve halten müssen. Wahr-scheinlich wird man dann ausländische Kraftwerke um Hilfe bitten. Das kann aber kein Dauerzustand sein, denn auch das europäische Ausland benötigt im Winter viel Strom und beteiligt sich am Pariser Klimaabkommen. Will heißen: auch dort werden Kraftwerke reihen-weise stillgelegt, obschon es weit und breit keine Speicher gibt, die Öko-Strom für Dunkelflauten von mehreren Wochen speichern könnten. Es droht also Ungemach, wenn man sich nicht wieder ernsthaft um die Erreichung des bewährten Zieldreiecks „nach-haltig-bezahlbar-sicher“ bemüht. Das bedeutet in Praxi: man wird u. E. um den Bau neuer und umweltfreundlicher Kraftwerke nicht herum kommen. Klimawandel hin oder her. 

Derzeit gelten 27 Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von 6.825 MW nach Einschätzung der Bundesnetzagentur als systemrelevant, obschon sie zur Stillegung mangels ausreichender Wirtschaftlich-keit angemeldet wurden. Systemrelevant heißt, dass sie zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit dringend benötigt werden. Die jetzt schon bestehende Deckungslücke zeigt das Dilemma, in der die Netzbetreiber stecken. Der Beitrag der Windkraft zur unverdrossen weiter verfolgten Energiewende zeigt darüber hinaus,  dass mittlerweile zwar rein theoretisch betrachtet schon 30 Mio. Haushalte mit Strom aus Windkraft versorgt werden könnten, tatsächlich aber nur rd. 3 % als gesicherte Energie zur Verfügung gestellt werden können. Das liegt daran, dass die Fach-leute zwischen installierter Leistung und (tatsächlich) gesicherter Leistung unterscheiden. Die tatsächlich im ganzjährigen Betrieb im Mittel gelieferte nutzbare Leistung einer Windmühle beträgt nur ein Vietel ( 1.800 Volllaststunden im Jahr) und  die einer Photovoltaik-Anlage nur ein Achtel ( = 800 Volllaststunden) der installierten Leistung. Das Jahr hat aber 8.760 Stunden. Die Differenz wird bisher ausschließlich von fossilen Kraftwerken ausgeglichen, da diese bedarfsgerecht hoch-und runtergeregelt werden können. Das geht bei Windkraft-und Photovoltaikanlagen nicht. Setzt man z.B. die installierte Leistung aller 30.000 Windkraftanlagen in Bezieh-ung zum Stromverbrauch aller privaten Haushalte, so gewinnt man nach Aussagen der Professoren Dr. Dirk Dubbers, Dr. Johanna Stachel und Dr. Ulrich Uwer vom physikalischen Institut der Universität Heidelberg einen Wert, der 70 mal größer ist als die nutzbare Leistung der Windkraft am gesamten Energieeinsatz. Dieses Beispiel zeigt, so schreiben sie, warum die Bilanz der bisherigen Energiewende so ernüchternd ausfällt. Und eine C02-Reduzierung hat bisher auch noch nicht stattgefunden. Aber das ist weniger wichtig, wie wir aus o.g. Gründen meinen. Derweil brechen in der Kraftwerkssparte die Arbeitsplätze weg. Lediglich 10 neue Kraftwerke befinden sich im Bau mit einer Gesamtleistung von 600 MW. Das reicht vorne und hinten nicht, um eine Unterdeckung in 2023 bei der gesicherten (also ständig zur Verfügung stehenden ) Leistung abzufangen, so auch der Chef des Bundesverbandes der Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer. Um mit dem Eingangsstatement diesen Beitrag zu beenden, sagen wir: blöd nur, das sich auch der BDEW seit Jahren zur unsinnigen Energiewende bekennt.    

Quellenhinweise:

Lüdecke, Horst-Joachim und Klaus-Eckart Puls: zum jüngsten IPCC-Bericht SR-15 von 2018: von Klimakatastrophe keine Spur;  in: Eike.de vom 11.11.2018; Ener-gate-Messenger.de vom 28.09.2018; Ener-gie-Chronik, Udo Leuschner.de (Hrsg.), Febr. 2018; Welt vom 1.4.2019; Dubbers, Dirk, Stachel, Johanna u. Uwer, Ulrich: Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen – Kommentar aus der Physik; Universität Heidelberg, Physikalisches In-stitut vom 9.8.2019; Aktueller Bericht zur Reservekraftwerksleistung, Bundesnetz-agentur vom 30.4.2019 und RK-Redaktion vom 25.08.2019; 

Fotonachweise: ganz oben: Datteln 4 im Bau, nedu 503, pixabay.com; Schiebebilder Mitte: 1.: pixabay.com; 2.:KW-Leitstand; FVS GmbH; 3: Strommast und Geld: M. Schuppich, fotolia-Kauf; 4: Kohleband-strecke: KW Moorburg, Revierkohle; ganz unten links: Rohraufgeber; KW Plattling, E-ON GmbH, Pressefoto

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Energiewende: Kohleausstieg wird den Strompreis verteuern

hinzu kommen weitere Kosten für den Netzausbau, EEG-Abgaben und Stromsteuer

älterer Strommast, der demnächst durch moderne HGÜ-Masten ersetzt wird

Finger weg von unseren Kraftwerken

warnt sogar die Bundesnetzagentur

Die Warnung der Bundesnetzagentur ist eindeutig:“weitere Stilllegungen kon-ventioneller Kraftwerke sind derzeit in Deutschland nicht vertretbar. Bundestag und Bundesregierung müssten ent-sprechende Vorschriften verabschieden, um Kraftwerksstilllegungen durch die Betreiber zu unterbinden.“ Schöner hätten wir es auch nicht fordern können. Denn die Anzahl der Kraftwerke, die zur Stilllegung angemeldet wurden, darunter auch zahl-reiche Gaskraftwerke, ist beängstigend. Mit Stand vom 1.4.2019 sind 98 Kraftwerke bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden.

EEG-Umlagensteigerung seit 2000 um 67 %- Quelle: Bundesverband der Dt. Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW) 2017
Foto: Markus Distelrath,pixabay.com
Illustration: fotolia-Kauf
Illustration: Current, pixabay.com

STROM WIRD IMMER TEURER, WEIL ER IMMER BILLIGER WIRD

Klingt verrückt, nicht wahr ? Ist es auch. Aber es entspricht trotzdem den Tatsachen. Nach einer Mc-Kinsey-Studie werden die Strompreise bis 2020 um 20 % steigen. Ähnlich sieht es das RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Bundes-verband der Dt. Energie-und Wasserwirtschaft. So-gar das Öko-Institut rechnet mit einer kontinuier-lichen Preissteigerung bis 2022. Lt. dem Ver-gleichsportal Verivox liegt aktuell der Preis für eine Kilwattstunde Strom bei 29,42 Ct. Damit ist der Strompreis den siebten Monat in Folge gestiegen. Zahlte eine vierköpfige Familie mit einem durch-schnittlichen Jahresstromverbrauch von 4000 kWh im Jan. 2004 noch 708 EUR, waren es lt. Verivox im Mai 2013 bereits 1120 EUR. Das entspricht einem Anstieg von krassen 58 %.  Mieter müßten heute nach Angaben des Dt. Mieterschutzbundes rd. ein Drittel ihres Haushaltseinkommens für Miete und Energie aufbringen. Jedes Jahr wird rd. 600.000 Menschen der Strom gesperrt, weil sie ihre Rech-nung nicht mehr bezahlen können.  Auch der Gas-preis ist auf den höchsten Stand seit drei Jahren um 10 % gestiegen, obschon  die Kosten für Kohle und Gas um 20 % gesunken sind. Wie ist das möglich? Ganz einfach:

es liegt am Einspeisevorrang für erneuerbare Energien.

Sie sind der Kostentreiber Nr. 1.  Die Netzbetreiber sind nämlich gesetzlich verpflichtet, regenerativ er-zeugten Strom abzunehmen und zu einem festen Preis 20 Jahre lang zu vergüten. Auch dann, wenn dieser Strom gar nicht benötigt wird. Und es kommt noch dicker: sie müssen den Öko-Strom am EPEX -Spotmarkt zu 0 Ct anbieten. Wenn nunmehr immer mehr Windkraftanlagen aufgebaut werden, produ-zieren diese entweder gar keinen oder zu wenig Strom ( das ist an 8 Monaten im Jahr der Fall), oder viel zu viel Strom. Dann wird der Markt mit Öko-Strom überflutet und die notwendigen Grundlast-kraftwerke rechnen sich  nicht mehr. Das nennt man in der Fachsprache den sog. Merit-Order-Effekt. 

Die Rolle des Staates

Durch Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz-es (EEG) hatte der Gesetzgeber in 2000 die Voraus-setzungen für die Energiewende geschaffen. Der Grund für die Notwendigkeit einer Umgestaltung der Energieversorgung sah der Gesetzgeber darin be-gründet, dass das bei der Verbrennung fossiler Energien entstehende Kohnlenstoffdioxid (C02) massgeblich zur Klimaerwärmung beitragen würde. Bis heute liegt jedoch kein einziger wissenschaft-licher Beweis vor, der belegt, dass die von Menschen verursachten C02-Emissionen massgeblich an der Klimaerwärmung schuld wären. Es kann zwar nicht geleugnet werden, dass C02 einen Einfluss auf die Klimaerwärmung hat, aber das der Mensch der Hauptverursacher sein soll, ist in der wissenschaft-lichen Publikation umstritten. Wir hatten das an anderer Stelle bereits ausführlich dargelegt. Der Staat hält dennoch unbeirrt an einer Energiewende fest, die auch aus technisch-physikalischen Gründen nicht gelingen kann. Die Gründe hierfür hatten wir sowohl in unserem Jahrbuch für Energiepolitik und Montankultur als auch in mehreren Newsletter-Bei-trägen ebenfalls dargelegt. Warum der Staat nicht auf Experten wie den ehem. Umweltschutzsenator von Hamburg, Prof.Dr. Fritz Vahrenholt, Prof. Dr. Nir Shaviv von der Uni Tel Aviv, Prof. Dr. Horst Lüdecke (die beide die von Menschen gemachte C02-Hypo-these vor dem Umweltausschuß des Deutschen Bundestages Anfang Febr. 2019 in Frage stellten) oder den bekannten Energiewende-Kritiker des Europ. Instituts für Klima und Energie, Dipl.-Ing. Michael Limburg, hört, ist ziemlich klar. Es geht um Geld. Viel Geld ! An jeder erzeugten Kilowattstunde Strom verdient der Staat 2,05 Ct plus 19 % MwSt. Hinzu kommen die zahlreichen EEG-Umlagen, die zusammen genommen über 70 % des Strompreises ausmachen.

Die Rolle der Netzbetreiber

Die Netzbetreiber müssen den nicht benötigten Öko-Strom vergüten und gleichzeitig durch Abregelung-en wieder entsorgen. Das kostet viel Geld. Daher sind die Netzkosten mit 7,27 Ct/kWh der zweite dicke Kostentreiber. Wenn der Öko-Strom dann doch einmal zufällig benötigt wird, müssten Sie den Diff-erenzbetrag zwischen niedrigerem Börsenstrom-preis und höherer Einspeisevergütung an den Ver-braucher auszahlen. Tun sie aber nicht. Das liegt u.a. daran, dass sie anstatt die Anlagenbetreiber das unternehmerische Risiko tragen. Sie zeichnen auch für den kostenineniven Netzausbau, der ohne Öko-Strom gar nicht notwendig wäre, verantwortlich. Übrigens: erst ein Achtel von 7.700 geplanten Trassenkilometern für den Ausbau des Stromnetzes ist bisher realisiert worden. Da die meisten Verlaufs-strecken aufgrund von Bürgerprotesten unteridisch verlegt werden sollen, wird das weitere erhebliche Kostensteigerungen zur Folge haben. Egal, ob man z.B. die Stromsteuer absenkt oder nicht.

Die Rolle unserer Gegner

Unsere Gegner behaupten gerne, dass der Öko-Strom viel billiger werden wird, wenn erst einmal alle Atom-; Braun-und Steinkohlekraftwerke vom Markt verschwinden, da diese eine "Verstopfung" verur-sachen würden. Diese wiederholt vorgetragene These ist allerdings nicht haltbar, da Öko-Strom weder bedarfsgerecht erzeugt werden kann, noch kann EE-Strom den sog. Sekundenstrom erzeugen, bei bei großen Lastgängen wie z.B. durch Einschalt-ung von Flutlichtanlagen oder dem Hochfahren eines ICE-Zuges augenblicklich benötigt wird. Hier sind auschließlich die Grundlastkraftwerke der Takt-geber. Zwar können Gaskraftwerke schneller rea-gieren als Grundlastkraftwerke, der so erzeugte Strom ist aber wesentlich teuerer und deckt daher nur die Spitzenlast ab. Würde man nun alle fossilen Kraftwerke ( Kohle, Öl, Gas) abstellen und nur auf regenerative Energieträger setzen, dann wäre eine sichere Vollversorgung rund um die Uhr nicht mehr gewährleistet, da es auch mittelfristig gesehen keine großen Speicher geben wird, die den Öko-Strom aus erneuerbaren Energien vorhalten könnten. Wir reden hier nicht von stundenweiser Speicherungsmöglich-keit, sondern von Dunkelflautenperioden von 2 Wochen und mehr, die die Regel sind. Und dann muss dieser EE-Strom auch noch kostenintensiv umgewandelt werden. Zum Beispiel durch das Pow-er-to-Gas-Verfahren. Der entstehende Energiever-lust beträgt dabei rd. 70 %. Die Strompreise können daher nicht sinken. Und von einer bedeutsamen Ab-senkung der CO2-Emissionen um 40 %, wie von der Bundesregierung gewünscht, kann auch keine Rede sein. Wenn alle fossilen Kraftwerke abgeschaltet werden sollten, sinkt der C02-Ausstoß gerade ein-mal um 0,05 %. Im Angesicht der Tatsache, dass in Japan, China und Polen in den nächsten Jahren rd. 2000 neue Kraftwerke gebaut werden sollen und der Rest der Welt sich um die deutsche Energiepolitik nicht weiter kümmert, ist der betriebene Aufwand völlig unverhältnismäßig. Die Rolle unserer Gegner beschränkt sich daher auf die Funktion als Panik-macher/Panikmacherin.

Die Nutznießer

Durch die vollständige Subventionierung des ge-samten Öko-Stroms ist mittlerweile eine ganze In-dustrie mit zahlreichen Nutzern entstanden, die üb-erwiegend vom Steuerzahler ausgehalten werden. Also von Ihnen. Und das sind nicht nur die Anlagen-unterhalter, die eine risikofreie Planungssicherheit genießen, sondern auch die zahlreichen Unter-nehmensberater, Enerieversorger, Stadtwerke, Banken, Versicherungen, Zuliefererindustrie, Politi-ker und sogar die Kirchen. Das schafft doch aber auch viele neue Arbeitsplätze werden Sie einwänd-en. Leider falsch vermutet. Die Photovoltaik-Indu-strie steckt aufgrund konkurrenzlos billiger Photo-voltaik-Platten aus China kurz vor dem Zusammen-bruch und in der Windkraftherstellungsindustrie arbeiten mittlerweile gerade noch rd. 8000 Mitar-beiter. Zum Vergleich: die RAG beschäftigte noch Anfang der 90er Jahre rd. 12.000 Bergleute. In Hoch zeiten waren es fast 500.000 Menschen. Hinzu kam-en die Beschäftigten in den zahlreichen Zulieferer-firmen. Der Beitrag zur Hebung des Bruttosozial-produkts war auch aufgrund anständiger Löhne ganz erheblich und ist mit dem Beitrag der regene-rativen Energieträger überhaupt nicht vergleichbar. Und umweltfreundlicher sind Windkraftanlagen auch nicht. Das haben mittlerweile über 700 Bürgerini-tiativen begriffen, die sich im Land gegen die Auf-stellung weiterer Windkraftanlagen wehren. Zu recht, wie wir finden. Denn WKA benötigen viel Fläche im grünen Raum, verursachen den Tod von rd. 100.000 Fledermäusen im Jahr, kosten zahl-reichen Greifvögeln das Leben, benötigen jede Menge Beton für die Standfestigkeit des 200 m hohen Mastes und sollen gesundheitliche Schäden durch Infralschall verursachen. Um die Rotorblätter und den Generator herzustellen, benötigt man eben-falls jede Menge Energie aus fossilen Energieträg-ern. Und dann beträgt die "gesicherte Leistung" auch noch 0 %. Im Jahresdurchschnitt stehen die Wind-kraftanlagen nur 1.800 Stunden unter Volllast. Das Jahr hat aber 8760 Volllaststunden. Und jetzt raten Sie einmal, wer die Differenz ausgleicht ?

Anderer Meinung ?

vorstand@revierkohle.de

schreiben Sie uns, wir antworten Ihnen gerne !

Quellenhinweise:

RP-Online vom 29.01.2019; Chip.de vom 01.04.2019; Der Tagesspiegel vom 26.04.2019; Spiegel-Online vom 08.10.2018; Wirtschaftswoche vom 29.5.2012; FAZ vom 1.4.2019; Kraftwerksstillegungsanzeige der Bundesnetzagentur vom 1.4.2019 und RK-Redaktion vom 28.04.2019.

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setzen Sie auf grün und Sie werden Ihr blaues Wunder erleben

warum die Grünen eine Gefahr für die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik sind


bRETT VOR DEM KOPF


Kurz vor der nächsten Bundestagswahl wollen sich alle Parteien noch mal eben schnell ehrlich vor ihren Wählerinnen und Wählern machen, bevor deren Ver-treter sich wieder dem Fraktionszwang und den mehr oder weniger faulen Kompromissen entweder mit dem Koaltionspartner oder gegenüber den Lobbyisten beugen müssen. Und bei dieser wiederkehrenden Gelegenheit wird gerne darauf verwiesen, wofür die Parteien eigentlich wirklich stehen und wofür sie gewählt werden möchten, was im grauen Politikalltag derweilen schon einmal etwas aus dem Blick geraten kann.

Bündnis 90

T-Punkt grün

T-Punkt grün

T-Punkt grün

In unserem Newsletter vom 1.6.2017 hatten wir unter der Überschrift “ was die Parteien wollen“ schon ein-mal prägnant auf den Punkt gebracht, wofür Sie auf jeden Fall nicht stehen: zu einem klaren Bekenntnis zur sicheren Energieversorgung, wozu u. E. die fossil-en Energieträger dazugehören, weil ohne sie eine sichere Strom-und Wärmeversorgung rund um die Uhr schlicht nicht möglich ist. Das diese physikalisch von uns mehrmals begründete Tatsache gerade von den Grünen fehement bestritten wird, ist nicht neu. Auch in ihrem aktuellen Parteiprogramm behaupten sie nach wie vor, das es eine Klimaerwärmung geben würde, die von Menschenhand gemacht sei und die zur Klimakatastrophe führen wird, wenn nicht der Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduziert wird.

Konkret werden sie ausnahmweise an dieser Stelle auch einmal. Bis 2020 soll das Spurengas Co2 um 40 % und bis 2050 um 95 % abgesenkt werden. Geford-ert wird darüber hinaus der komplette Ausstieg aus der fossilen Stromversorgung bis 2030. Und dann folgen Behauptungen über Behauptungen und es werden Zusammenhänge konstruiert, die alle nur eine Ursache kennen: das böse Treibhausgas Co2. Das dieses Gas dazu beiträgt, das die Temperaturen nicht dauernd auf unter -18 Grad fallen und das dieses Gas für das Pflanzenwachstum wie auch für alles Leben auf der Erde absolut notwendig ist, wird im Programm der Grünen verständlicherweise gar nicht erst er-wähnt. Man versteigt sich dort sogar zu der absurden Behauptung, das die Klimaerwärmung dazu führen wird, das die Zahl der sog. „Klimaflüchtlinge“ ( An-merkung:  das Asylrecht kennt nur Staatsverfolgte oder subsidiär Verfolgte, die durch Menschenhand umkommen könnten, würde man sie als Flüchtlinge nicht anerkennen und zurückschicken) bis 2050 auf bis zu 250 Mio.Menschen steigen könnten und beruft sich dabei auf Zahlen des Flüchtlingswerks der Ver-einten Nationen. Wie das Flüchtliungswerk auf diese Zahl kommt, bleibt unklar.  So wird Stimmung ge-macht.

Daher sind u. E. die Grünen die eigentliche Kata-strophe und nicht die Klimaerwärmung.

Die findet erstens nachweislich seit 19 Jahren nicht statt ( das Klima ist stabil, Extremwetter haben sich nicht häufiger ereignet, als diese sich in den letzten Jahrhunderten immer wieder als natürliches Ereignis  eingestellt haben und weiterhin einstellen werden) und zweitens ist der von Menschen verursachte Co2-Ausstoss mit 400 ppm ( = 0,004 %, bezogen auf 10.000 Moleküle in der trockenen Luft  )  so vernachlässigbar gering, das von einem menschengemachten Klima-wandel ernsthaft keine Rede sein kann. Das ist reine Grünen-Propaganda. Wobei die Grünen sich die an-geblich unwiderlegbaren Fakten wiederum von solch wissenschaftlich unseriös arbeitenden Instituten wie z.B. das Potsdamer Institut für Klimafolgenabschätz-ung (PIK) liefern lassen. Gerade das PIK haben wir in unserem Jahrbuch und in anderen Publikationen immer wieder dezidiert kritisiert. Unterstüzt wird unsere kritische Berichterstattung auch von Prof. Helmut Alt von der FH Aachen, vom Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike), von den Akteuren von vernunftkraft.de und von zahlreichen Windkraft-gegnern. Und es ist auch bekannt, das die Grünen zahlreiche Freunde in der Politik, in den Medien und in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten  hab-en, die die Energiewende energisch unterstützen. Auch sitzen viele Grüne in führender Stellung bei den Evangelischen Landeskirchen, um dort ihre Ideologie zu verbreiten. Hierüber hatten wir in unserem Jahr-buch 2016 ausführlich berichtet. Gerne wird auch auf die Grünen-Freundin Hendrix verwiesen, die das Bundesumweltministerium leitet und selbst eine aus-gewiesene Energiewende-Befürworterin ist.

Doch wenn sie glauben, Öko wäre heile und saubere Natur, dann täuschen Sie sich gewaltig. Allein der Zu-bau von 32.000 Windkraftanlagen a 250 Tonnen ver-bautem Beton mit ihren gelegentlich erzeugten Stromproduktionen verschandelt  nicht nur die Land-schaft, sondern stellt eine Umweltverschmutzung und einen Flächenverbrauch in gewaltiger Größenordnung dar. Von den rd. 100.000 getöteten Vögeln durch die Rotorblätter pro Jahr ganz zu schweigen. Die Her-stellung der Glasfaser-Rotoren und die enormen Mengen an Kupfer zur Herstellung der Antriebs-aggregate belasten die Umwelt in den Produktions-ländern. Und dann müssen die Anlagen nach einer Betriebsdauer von 20 -25 Jahren rückgebaut und in getrennte Einzelemente zerlegt und entsorgt werden. Das wird viel Geld kosten und ebenfalls die Umwelt belasten.

Aber das ist noch gar nichts, wenn man die Forder-ung nach flächendeckender Elektromobilität tatsäch-lich durchsetzen sollte. Die Grünen wollen nämlich ab 2030 nur noch emissionsfreie E-Autos zulassen. Denk-en Sie da mal nur an die umweltbelastende Herstell-ung von Autobatterien und die damit einhergehenden hohen Kosten. Wenn Sie mit einer neuartigen Redox-Flux-Batterie ihr E- Auto aufladen und rd. 400 km weit damit fahren wollen, ( wie es die Fa. Bosch verspricht), dann müßte eine solche Batterie rd. 1 Tonne wiegen und rd. 30.000 EUR kosten. Die hält aber trotzdem nur rd. 7-8 Jahre. Und dann stellen Sie sich darüber hinaus vor, das sie zur Aufladung an ihrem Haus eine besondere, stärkere Stromleitung benötigen. Und nicht nur Sie, sondern die ganze Strasse und das rechnen Sie das mal auf 40 Mio. Autos hoch. Glauben Sie dann ernsthaft, das der dafür benötigte Strom nur aus Windkraft-und Solaranlagen stammen wird und das der auch noch billiger als konventionell her-gestellter Strom wäre ?  Wir jedenfalls glauben das nicht und halten die Grünen daher nicht nur für unglaubwürdig, sondern für gefährlich, da sie durch ihre Propaganda und der  ihrer zahlreichen  medialen Helfer dazu beitragen, das Tausende von Arbeits-plätzen in der Automobilindustrie, im Braunkohle-tagebau und auch in anderen Bereichen der Industrie durch die Energiewendepolitik gefährdet werden. Ein Industrieland wie die Bundesrepublik ist aber dringend auf eine sichere Strom-und Wärmever-sorgung angewiesen, die sich bedarfsweise anpassen kann. Genau das können Windkraft-und Solaranlagen eben nicht. Und der Traum von vielen Großspeichern für Öko-Strom muß vorerst ein Traum bleiben, da diese sich kaum bezahlen lassen und bei einer längeren Windflaute auch nichts speichern könnten. Daher wird die Kohle auch noch für längere Zeit unabdingbarer Bestandteil im Energemix bleiben.

Selbst der grüne Staatssekretär im Umweltminister-ium, Patrick Graichen, räumte in der Zeit ein, das man sich in Punkto Windkraftanlagen geirrt hätte und das diese nicht in der Lage wären, die Kohlekraftwerke zu ersetzen. Das sagen wir schon seit über 20 Jahren. Graichen ist übrigens nicht irgendwer. Er leitet auch noch den von uns ebenfalls kritisierten Thinktank „Agora Energiewende.“  Der Eike-Redakteur Helmut Kuntz hat es erkannt: die Grünen haben das sprich-wörtliche Brett vor dem Kopf und sind daher u.E. nicht wählbar.

Quellenhinweise:

vgl.hz.. Drieschner, Frank: Schmutziger Irrtum, in: Zeit-Online vom 11.12.2014, Demming, Andreas: Windenergie, rein wie frisch gewaschener Schnee, in: Eike.de vom 1.09.2017;  Bundestagswahlprogramm der Grünen 2017, Kuntz, Helmut: wecher EEG-Ausbau wird benötigt, wenn man-wie es die GRÜNEN fordern- alle Energie aus EEG-Erzeugern generiert? in: Europäisches Institut für Klima und Energie (Eike.de) vom 08.09.2017, Wirtschaftswoche vom 09. 09.2013 sowie RK-Redaktion vom 13.09.2017

Fotos: oben: pixabay, Retusche: Revierkohle; retuschiertes Grünen-Logo: Revierkohle 

T-Punkt grün

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die Kohle geht – und warum sie trotzdem bleibt

die kohle geht 1

Rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl und ein Jahr vor dem endültigen Auslauf des Deutschen Stein-kohlenbergbaus haben wir eine leicht verständliche Broschüre herausgebracht, die deutlich machen soll, wie wichtig auch nach 2018 die Kohle noch sein wird.

Unser Anliegen ist, das Verständnis für den Erhalt und die Modernisierung der Kohlekraftwerke zu fördern. Denn ohne sie kann es auch in Zukunft keine ge-sicherte Energieversorgung  geben. Warum das so ist, haben wir anhand von 6 Eckpunkten herausgestellt.

Die Notwendigkeit für diese neue Info-Kampagne sehen wir darin begründet, das allzu viele Menschen glauben, mit dem Ende der deutschen Steinkohlen-produktion wäre der Weg in eine carbonfreie Zukunft eröffnet und dem Ausbau der Windkraft und Solar-energie würde nun nichts mehr im Wege stehen. Diesem Irrtum wollen wir argumentativ begegnen.

Die Broschüre erhalten Politiker, Wissenschaftler, Pressevertreter, Unternehmer und unsere Mitglieder kostenfrei.

Wir wollen gleichzeitig mit dem Märchen vom preis-werten und sicheren Öko-Strom aufräumen. Die En-ergiewende ist unserer Ansicht nach schon lange ge-scheitert, das will von den Verantwortlichen aus öko-nomischen und ideologischen Gründen aber Nie-mand wahrhaben. Daher bieten wir gleichzeitig auch unseren Info-Flyer „warum Windkraft keine Alter-native ist“ an. Er kann mit unserer neuen Broschüre über „vorstand@revierkohle.“ abgefordert werden.

Data Mining

energiewende

Ob wir mit unseren Argumenten recht haben oder nicht, können Sie gerne nachprüfen. Konfrontieren Sie Ihren Bundestagsabgeordneten mit unseren Argum-enten und schauen Sie, ob Sie eine ehrliche oder eher eine verschwurbelte Antwort erhalten. Und lassen Sie sich nicht von irgendwelchen Studien niedermachen, die unsere Meinung angeblich wiederlegen. Es gibt nicht eine einzige evidenzbasierte wissenschaftliche Studie, die die Richtigkeit unserer Aussagen ernsthaft in Frage stellen könnte.

Wir sagen daher: Schluß mit der verfehlten Energie-wende. Zurück zu einem realistischen Energiemix, wozu selbstverständlich auch die fossilen Energie-träger gehören, weil Öko-Strom großtechnisch nicht speicherbar ist. Denn eine Energiewende ohne Speich-er ist nicht machbar und mit Speicher nicht bezahlbar!

Wenn unsere Broschüre dazu beiträgt, Ihre Neu-gierde zu wecken, dann haben wir schon viel erreicht. Natürlich wissen wir auch, das ein solch komplexes Thema wie die Energieversorgung nicht auf 16 Seiten abschließend dargestellt werden kann, zumal es auch immer wieder um unterschiedliche Vorstellungen geht, wie die Versorgungssicherheit in der Zukunft bewerkstelligt werden soll. Daher bringen wir Monat für Monat redaktionelle Beiträge heraus, die sich mit einzelnen Aspekten der Energiepolitik beschäftigen. Und Sie können versichert sein, das wir in diesen Beirägen nicht die herrschende Pressemeinung wied-ergeben. Bestellen Sie daher heute noch unseren kostenfreien Newsletter. Wer es noch genauer wissen möchte, dem empfehlen wir den Bezug unseres Jahrbuches für Energiepolitik und Montankultur. Bestellungen können Sie über unseren Shop, über amazon oder als e-paper-Ausgabe über ebozon.de vornehmen (einfach das Stichwort „Revierkohle“ ein-geben).

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Fotos und Entwurf oben links: Revierkohle, rechts daneben: danleap, fotolia-Kauf, links: Revierkohle

 

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immer noch eine unbequeme „Wahrheit“ !

der ehemalige Vizepräsident der USA und heutige Klima-Missionar klammert sich weiterhin an seine untergehende Scholle


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Der ehem. US-Vizepräsident Al Gore ist wieder aus der Versenkung hervorgekrochen und präsentiert der verängstigten Klimaretter-Gemeinde Teil 2 des Kino-Kassenknüllers „eine unbequeme Wahrheit“ aus dem Jahre 2006. Mittlerweile geht es mit der Klimaerwärmung so rasant voran, das Al Gore seine Botschaft an die gutmeinenden Menschen der Welt nur noch von einer abgebrochenen Eis-scholle aus verkünden kann. Offensichtlich ist ihm nicht nur das Festland, sondern auch der klare Verstand abhanden gekommen. 

eine unbequeme Wahrheit Al Gore

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ABER HALLO ! …. zumindestens wenn es nach Al Gore und seinen Klimahysterikern geht

Wir wollen uns hier aber nicht mit der kleinteiligen Frage beschäftigen, wer der grössere Spinner unter der Sonne ist, Al Gore oder Donald Trump, sondern uns mit der zentralen Botschaft des neuen Machwerks aus der Feder Al Gores  auseinanderzusetzen. Um es vorweg zu sagen: die zentrale Botschaft von Teil 2 ist die gleiche geblieben wie in Teil 1 aus dem Jahre 2006. Sie lautet: seit laut und kämpft gegen die globale Er-wärmung. Diese nimmt durch den zunehmenden Aus-stoss von Kohlenstoffdioxid (Co2) immer mehr an Fahrt auf und läßt sich nur durch eine schnelle und konsequente Abkehr von fossilen Energieträgern  noch abwenden. Wenn das nicht gelingen sollte, sind die Folgen einer Klimaerwärmung für Mensch und Tier verherrend.

Und damit der letzte Depp auch versteht, wie schrecklich bedrohlich  diese Untergangsapokalypse sein wird, hat Regisseur Davis Guggenheim wieder den richtigen Off-Ton getroffen. Begleitet von den Produzenten und Kommentatoren Laurie David, Lawrence Bender, Burns und Lesley Chilcott haben  die Filmtechniker, Trickexperten und Schauspieler wieder keine Mühe gescheut, den Gruseleffekt in möglichst real erscheinenden und mit dramtischem Unterton versehenen Sprech-und Filmszenen dem betroffenem  KInopublikum zu vermitteln. Die Me-stros ihres Faches verstehen es gut, Stimmung zu machen und Meinungen auf der Bauchebenen zu erzeugen. Kostprobe einer Schauspielerin im neben-stehenden Kino-Trailer (Quelle: Youtube 2017) : „die Klimaerwärmung ist offensichtlich, da gibt es nichts mehr zu diskutieren.“ Und in der Tat: die Püppi, par-don: Schauspielerin, hat recht ! Das Klima verändert sich! Und zwar laufend ! Aber nicht aufgrund der Ver-brennung fossiler Energieträger, deren  Anteil ist viel zu klein, sondern aufgund natürlicher Veränderungen in der Atmosphäre. Das war schon vor Beginn der Wetterdatenaufzeichnungen im Jahre 1789 so. Also auch schon vor Jahrmillionen Jahren, wo der Co2-An-teil in der trockenen Luft um ein vielfaches höher lag als heute. Daher blühte damals auch die Vegetation so überaus üppig. Woher man das weiß ? Aus der Unter-suchung von Eisbohrkernen, aus alten Baumrinden und durch die Untersuchung versteinerter Pflanzen (Kohle).

Kommen wir zurück zum Film. Al Gores-Machwerk bezieht sich inhaltlich auf angeblich wissenschaflich fundierten Untersuchungen, die alle zum gleichen Er-gebnis kommen: die Welt steht vor dem Abgrund und kann nur gerettet werden, wenn jeder Einzelne sein-en Beitrag dazu leistet, konsequent die Freisetzung von Treibhausgasen zu vermeiden. Auf der energie-politischen Ebene kann der Zug ebenfalls nur in eine Richtung gehen: Windkraft, Windkraft und nochmals Windkraft, gepaart mit Umweltschutz und flächen-deckender Elektromobilität. Dabei wird sich nicht lange mit Erklärungen und Argumenten aufgehalten, sondern durch wirkungsvolle Bilder wachgerüttelt. Ein abgeschmolzener Alpengletscher, der ausgetrocknete Aralsee in der Wüste, aufpeitschende  Wasserwellen bei Sturm…. da wird schnell klar, wer der Schuldige ist: wir von der Kohlefront. Wer denn sonst, oder ?

In einem Punkt haben die Filmemacher aber recht: Öko-Katastrophen, die die Umwelt und das Leben be-drohen, gibt es wirklich. Und oft sind diese Katastrophen von Menschen verursacht. Wir möchten aber auf den Unterschied hinweisen: es handelt sich um Umweltkatastrophen und nicht durch von Menschen Hand verur-sachte Klimakatastrophen. Letzere kann der Mensch nicht verursachen. Der natürliche Prozess einer als Kata-strophe wirkendes Extremwetter hat oft seine Ursache in der Überbevölkerung und durch die damit einher-gehende dichtere Bebauung in Gegenden, die als Auslaufgebiet dem Wasser bei Überschwemmungen  dient. Oder nehmen wir das Beispiel der dichten Bebauung in erdbebengefährdeten Ländern ohne ausreichende statische Absicherung der Häuser vor Erdbeben und die daher regelmäßig zusammenbrechen. Oder denken Sie an die Abholzung der Regenwälder im Amazonas, die aus rein wirtschaflichen Gründen stattfindet. Der Regen-wald ist nach den Meeresalgen der größte Sauerstoffproduzent der Erde. Die Bäume tragen zur Kühlung der Erde bei.  Der Kampf gegen die Erwärmung ist ein sinnloser Kampf. Der Kampf gegen die Umweltzerstörung (z.B. durch das viele Plastik !) ist dagegen machbar und notwendig. Bitter notwendig!

Übrigens: Im Okt. 2007 verfügte Richter Burton vom High Court in London, dass Al Gores Film in Schulen nur mit erklärenden Hinweisen gezeigt werden darf. In seinem Urteil listete er neun Stellen im Film auf, in denen unkorrekte, spekulative und völlig übertriebene Formulierungen gewählt wurden. Den Film in Schulen komplett zu verbieten, unterließ Richter Burton leider.

Unserer Ansicht nach handelt es sich bei dem neuen Kinofilm um das Gegenteil von Wahrheit, weil die zentralen Aussagen des Films wissenschaflich und evidenzbasiert nicht bewiesen werden konnten. Ausge-nommen sind Studien, deren Verfasser ihre ideologischen Scheuklappen hinter  wissenschaftstechnischer Methodik verstecken wollen. Und von diesen Gefälligkeitsgutachten wurden  in den letzten Jahren viele ver-öffentlicht und von den Medien begierig aufgegriffen. Fakten bleiben aber trotzdem Fakten. Und zu diesen zählt z.B., das 4  Co2-Moleküle im Verhältnis zu 10.000 Molekülen in der trockenen Luft keine Klimaerwärmung bewirken können. Einen gewissen Treibhauseffekt jedoch schon. Das ist aber auch gut so, denn ansonsten wäre es permanent -18 Grad kalt bei uns. Und wer will das ernstlich ?  Und eine weitere Tatsache ist, das sich der von Al Gore bereits vor 11 Jahren prophezeite Planeten-Notfall  nicht ereignet hat. Das Meer ist immer noch nicht versauert und der Wald auch noch nicht abgestorben. Der Punkt „of no return“ läßt auf sich warten. Daher muß die Angst wohl weiter „am köcheln“ gehalten werden. Schließlich geht es um die Erhaltung von Subventionen in Mrd. Euro-Höhe. Angst ist dabei ein wertvoller Helfer. Er vernebelt das Hirn. Wir empfehlen daher: öfter mal die Nase in ein Physikbuch stecken. Das hilft!

Quellenhinweise:

Wayne. Graham: Al Gores Film „eine unbequeme Wahrheit“ ist voller Fehler, in: klimafakten.de von August 2014.; Weltbild.de  Produktinformation zum gleichnamigen Buch; wikipedia.de, Buch7.de; N.N.: der Regenwald stirbt und mit ihm das Leben, in: helles-koepfchen.de; Eike.de vom 10.06 2017 sowie RK-Redaktion vom 09.09.2017 

Fotos: oben: Al Gore-Figur: pixabay, Gletscher: Olga, fotolia-Kauf, links darunter: Filmplakat-Retusche: Revierkohle; Trailer: youtube

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USA steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus

US-Präsident Donald Trump beendet die Umverteilung von Vermögen unter dem Deckmantel der Klimarettung


Nuclear power station  silhouette with american flag, vector illustration


Man mag zu dem neuen US-Präsidenten Donald Trump stehen wie man will, aber eins kann man ihm nicht nachsagen: das er seine Wahlversprechen nicht einhält. Damit wollen wir allerdings keineswegs an-deuten, das wir den Stil und die politischen Inhalte der neuen  konservativen republikanischen Regierung für begrüßenswert halten. Ganz im Gegenteil. Herr Trump ist Populist, Protektionist, pathologischer Lügner und Egomane.*  Alles Eigenschaften, die einem amerikanischen Präsidenten und seinen weitreichenden Kompetenzen in einer globalisierten Welt nicht würdig sein sollten.  Aber in Sachen Klimapolitik hat er am 01.06.2017 ausnahmsweise einmal eine aus unserer Sicht wirklich historische Rede gehalten.

Donald Trump foto- michael vadon_InPixio

oben: US-Präsident Donald Trump

File:Donald Trump August 19, 2015 (cropped2).jpg, Michael Vadon, wikimedia commons

links: Rede des Präsi-denten zum Ausstiegs-beschluss aus dem Pari-ser Weltklimaabkommen von 2015

oil industry worker on blue background

Die amerikanischen Bergleute, die jahrelang durch den früheren US-Präsidenten Obama an den Pranger gestellt wurden, sehen nun wieder Licht am Ende des Tunnels.

Wie stark es für die 160.000-Mann-Branche in den nächsten Jahren wieder bergauf gehen wird, kann derzeit nicht zuverlässig gesagt werden. Wir sind da eher vorsichtig optimistisch, da der Rückschlag durch eine verfehlte Energiepolitik, wie sie auch in Deut-schland und vielen anderen Ländern betrieben wird, einige Jahre brauchen wird, um diesen wieder auszu-gleichen. Hinzu kommt, das der techn. Fortschritt auch vor dem amerikanischen Bergbau nicht halt machen wird und das es ausreichend grosse Kohle-Lagerstätten weltweit gibt. Darüber hinaus bleibt ab-zuwarten, wie sich der Ölpreis entwickeln wird. Ergo bedeutet das für die Zukunft, das auch trotz der aus unserer Sicht richtig gestellten Weichen ein weiterer Arbeitsplatzabbau droht.

What's next on the chalk board and US flag. Election concept

Und in dieser Rede, die Sie im beigefügten Videoclip mit deutscher Übersetzung einmal anhören sollten,  spricht der Präsident deutlich das aus, um was es bei der Energiewende wirklich geht. Nämlich – um mit den Worten von IPCC-Vertreter Prof. Dr. Otmar Edenhofer (PIK) vom 14.11.2010 zu sprechen- “ das wir durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen umverteilen. Man muss sich von der Illusion frei-machen, dass internationale Klimapolitik Umwelt-politik ist..“  Und genau gegen diese Umverteilung zu Lasten von Amerika wendet sich der Präsident und will diese nunmehr beenden. Daher die Aufkündigung des Pariser Weltklimabkommens von 2015.  Darüber hinaus legt der Präsident dar, warum er keinen evi-denzbasierten Zusammenhang zwischen  der Aus-bringung von antrophologisch verursachtem Co2 und der Klimaerwärmung erkennen kann. Im Sinne eines Verschwörungstheoretikers erklärt er (fälschlicher-weise), das die Hypothese vielmehr von den Chinesen aufgestellt worden sei, um Amerika zu schaden. Das ist natürlich dummes Zeug, weil Deutschland damit anfing, in dem die Bundesregierung Anfang 2000 das technologische Know How für die Herstellung von Sonnenkollektoren sowie reichlich Subventionen der chinesischen Industrie zur Verfügung stellte. Das war der Beginn vom Ende der deutschen Solarwirtschaft. Die amerikanische Photovoltaik-Wirtschaft wurde durch den Import von billigen chinesischen Photo-voltaikplatten zwar auch arg gebeutelt, das aber erst in den letzten 3-4 Jahren.  Die Kohle-und Automobil-industrie traf es wegen der Klimapolitik von Obama viel grausamer.   Aber dem neuen Präsidenten geht es neben der Stärkung der amerikanischen Wirtschaft auch um eine Umkehr in der Klimapolitik, weil er den Kampf gegen den Klimawandel (2 Grad-Ziel) als einen Kampf gegen einen imaginären Gegner ansieht, der real nicht existiert. Klimaerwärmungen, so der Präsident, hat es zu allen Zeiten gegegeben.

Mit seiner Entscheidung, aus dem Pariser Klimaab-kommen auszuscheiden, hat der Präsident einen un-schätzbaren Wettbewerbsvorteil für sein Land ge-schaffen. Man wird abwarten müssen, ob nun die Konzerne dies würdigen und ihre Standorte nach Amerika verlegen werden, um dort eine neue Job-maschine in Gang zu setzen. Und ebenfalls wird man abwarten müssen, ob es der neuen US-Regierung ge-lingen wird, die kritischen einheimischen Konzerne  und Gouverneure zu überzeugen.  Von der Börse ist die Entscheidung von Trump im ersten Step positiv aufgenommen worden. Die Kurse der Öl-und Automobilanbieter stiegen.

Allerdings kann auch der US-Präsident nicht sogleich aus dem von Anfang an unsinnigem und zahnlosem Pariser Abkommen aussteigen, sondern erst 2020 aufgrund entsprechender Vertragsklauseln. Hingegen könnnte Trump aus der Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen, die seit 1994 in Kraft ist, um-gehend ausscheiden. Das Pariser Klimaabkommen ist aus unserer Sicht deshalb unsinnig, weil es unterstellt, dass das Klima in Gefahr wäre und ein irrreversibler Kipppunkt eintreten würde, wenn es die Welt nicht schafft,  die unterstellte Klimaerwärmung bis 2040  auf 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen. Zwischen 2045 und 2060 sollen alle Kohlenstoffdioxide und Treibhaus-gase auf Null zurückgefahren werden. Wie wir schon mehrfach ausführlich dargelegt haben, halten wir diese Forderung für starken Tobak, weil im Prinzip nur Mrd. Euros an unterentwickelte Länder gehen sollen, damit die Windkraft-und Photovoltaik-Lobby wieder neue risikofreie Investitionschancen erhält. Um nichts anderes geht es. Denn kein Wissenschaftler konnte bisher schlüssig nachweisen, das eine Klimaerwärm-ung stattfindet, die signifikant auf das vom Menschen verursachte Co2 zurückzuführen wäre. Eine Welt ohne Co2 wäre obendrein nicht mehr überlebensfähig. Kann man in jedem Schulbuch nachlesen. Der neue Leiter der US-Umweltschutzbehörde, Scott Pruitt, nennt die sog. Klimaschützer daher auch Klima-Üb-ertreiber. In einer Stellungnahme vom 2.6.2017 hat er darauf hingewiesen, das es äußerst schwierig sei, präzise nachzuweisen, wie stark der Einfluss des Menschen auf das Klima ist und ob dieser Einfluss einen existenzell bedrohlichen Charakter hat.

Und mit welchen Mitteln das Klima sanktioniert werden soll, falls es sich nicht an das 2 Grad-Ziel zu halten gedenkt, bleibt in dem Pariser Abkommen offen. Daher hat man auf Sanktionen auch gleich ganz verzichtet. Man ahnte offensichtlich, das das Klima doch wohl machen wird, was es will. Aber um dem Bürger das Geld aus der Tasche ziehen zu können, braucht man immer drei Dinge: Angst, eine Lösung und ein Gesetz. Letzteres für diejenigen, die der „Lösung“ nicht freiwillig folgen mögen.

Wie sagte es der von uns erwähnte  Prof. Dr. Otmar Edenhofer in 2010 so schön? “ Klimapolitik hat mit Umweltpolitik, dem Waldsterben oder das Ozonloch fast nichts zu tun.“  Das sieht der neue US-Präsident offensichtlich genau so.

Quellenhinweise:

N.N. : 2/10 Grad-Absenkung bis 2100, glauben Sie mir.. in: europäisches Institut für Klima und Energie, Eike.de. vom 2.6.2017; Der Tagesspiegel vom 1.6.2017; Hamburger Abendblatt vom 1.6.2017; WAZ vom 01.06.2017; Neue Züricher Zeitung vom 14.11.2010 ( Edenhofer-Zitat) , ZDF-Mediathek vom 02.06.2017 sowie RK-Redaktion vom 3.6.2017             

* vgl.hz. FAZ vom 6.5.2016; Welt 24.de vom 22.3.2017 und Spiegel, Nr. 38/2016

Fotos: oben: teymur, fotolia-Kauf; Präs. Donald Trump: Michael Vadon, wikimedia commons;  Begmann: fotolia-Kauf; Waht´s Next ?: mars58, fotolia-Kauf

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Die Energiewende- eine Erfolgsgeschichte ?

      Die Bundesregierung sagt ja – wir sagen …


Fotolia Massimo Cavallo - mitnichten


Da reibt sich der Fachmann/die Fachfrau die Augen und der Laie wundert sich. Was soll er/sie denn nun glauben ?  Einerseits behauptet die neue Bundes- wirtschaftsministerien Brigitte Zypries (SPD), das die Energiewende eine Erolgsgeschichte wäre und macht das in einer jüngst erschienenen Broschüre an Zahlen deutlich. So wäre der Ökostrom-Anteil auf 32 % gestiegen, die Strompreise für die privaten Haushalte hätten sich stabilisiert und überhaupt sei die Energiewende nachhaltig, bezahlbar und ver- lässlich. Ein ganz anderes Bild entwirft die Unt- ernehmensberatungsfirma McKinsey. Sie hat die Ver änderung von 15 Energiewende-Kennzahlen zwisch- en 2015 und Herbst 2016 miteinander verglichen und stellt fest: die Energiewende ist keineswegs erfolgreich. Ganz im Gegenteil. Wir wollen daher etwas Licht ins Dunkle bringen.

Als erstes fällt auf, das der Anteil erneuerbarer Ener- gien am Primärenergieverbrauch in Deutschland mit Stand von Ende 2016 nicht auf 32 % sondern nur von 12,4 auf 12,6 % gestiegen ist. Des weiteren fällt auf, das die von der Bundeswirtschaftsministerien aufge-stellte Behauptung, die Energiewende wäre bezahlbar, nicht den Tatsachen entspricht. Nach Berechnungen von McKinsey würden die Kosten von 63 Mrd. EUR in 2015 auf 77 Mrd. EUR pro Jahr in 2025 ansteigen. Die einzelnen Kostentreiber entnehmen Sie der Grafik weiter unten. Der größte Kostenbrocken stellt dabei der Netzausbau dar. Wenn bis 2030 wie geplant 13.000 Kilometer Stromtrassen modernisiert und neue Hochspannungsgleichstrom-Übertragungsnetze (HGÜ) gebaut werden, dann werden die Kosten um weitere 50 Mrd. EUR steigen. Und selbstverständlich werden alle diese Kosten auf die Srompreise umge- legt. Daher hat sich der Strompreis für die privaten Haushalte keineswegs stabilisiert, sondern ist um 8,3 % auf 6,8 Ct. je kWh in 2016 gestiegen und hat mit nunmehr 30,38 Ct/kWh  das Preisniveau für Haushalts strom im Vergleich zum europäischen Durchschnitt um 47,3 % nach Berechnungen von McKinsey über- schritten.  Dabei waren von den in 2009 geplanten 1876 km neuen Stromtrassen in 2016 erst 700 km realisiert.

Kosten Energiewende

42 Länder halten die deutsche Energiewende für nicht übertragbar

Energiekosten, Abrechnung mit Thermostat und Taschenrechner

Primärenergie 2016

Quellenhinweise:

Dahm, Klaus-Peter: Mythen und Fakten über Klima und Energie, in: achgut.com vom 7.11.2016;  Frank-furter Rundschau vom 20.02.2017; Welt vom 06.03.2017; Frankfurter Allgemeine vom 31.01.2017;  Handelsblatt  vom 23.01.2017 : BM für Wirtschaft und Energie: die Energiewende – unsere Erfolgsgeschichte, Brosch., Berlin 2016  und RK- Redaktion vom 18.03.2017

Foto: WKA: Massimo Cavallo, fotolia-Kauf;  Bundesadler: ferkelraeggea, fotolia-Kauf; Grafiktorte: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V., 2016 

Auch andere Ziele, die die Bundesregierung im Rahm- en der Energiewende ansteuert, wurden bisher nicht errreicht. So vor allem das aus rein ideologischen Gründen so wichtige Ziel der Co2-Reduzierung. So ist der Co2-Ausstoß von 812 Mio. T in 2015 auf 916 Mio. T in 2016 gestiegen. Auch das Ziel, den Stromverbrauch bis 2020 auf 553 Terrawattstunden zu drücken, wurde bisher verfehlt. Stattdessen blieb der Stromverbrauch in Deutschland mit 593 Terrawattstunden fast so sta- bil wie im Vorjahr. Hinsichtlich des Leitungsausbaus werden die Kosten sich wahrscheinlich verfünfachen, falls der Bürgerprotest gegen Überlandleitungen an- halten sollte, denn unterirdische Stromtrassen sind nun mal wesentlich teurer und wartungsintensiver. Die Netzbetreiber Tennet, Amprion, 50 Hertz und Transnet BW rechnen mit rd. 17. Mrd. EUR an zusätz-lichen Kosten.

Auch als Jobmotor hat die Energiewende bisher auf breiter Front versagt. So sank die Zahl der Beschäftigt- en im Bereich Windkraft-und Photovoltaik-Anlagen- bau innerhalb von vier Jahren um 8.000 Mitarbeiter auf nunmehr 330.000 Mitarbeiter. Darin sind auch die Arbeiten von Handwerksbetrieben enthalten. Durch den weiteren Ausbau regenerativer Energieträger und der bevorrechtigten Einspeisung von Öko-Strom ging die Rentabilität konventioneller Kraftwerke zurück. Die Folge: in stromintensiven Branchen verloren auf- grund der Energiewendepolitik 15.000 Menschen zwischen 2015 und 2016 ihren Arbeitsplatz. Der Job- motor stottert offensichtlich.  Es ist daher kein Wund- er, das 42 Länder die Deutsche Energiewende für nicht übertragbar halten. Laut einer Umfrage des Weltenergierates wünschen sich 92 % der Befragten eine Steigerung der Energieeffizienz. Die Förderung von erneuerbaren Energien kommt dagegen nur auf den achten Platz der abgefragten Prioritäten.

Und dann gibt es auch noch ein Problem hinsichtlich der Frage, ob der Strom stärker dezentral oder doch weiterhin zentral durch die vier großen Stromanbieter gesteuert und durch die Netzbetreiber eingespeist werden soll. Vielen Menschen schwebt weiterhin mehr Bürgerbeteiligung in diesem Bereich vor. Was das Handling nicht gerade vereinfachen dürfte.

Und warum der ganze Aufwand ? Weil die Bundesre-gierung weiterhin davon überzeugt ist, das der Klima-wandel durch menschlich verursachte Co2-Erhöhung- en zu einer Klimaerwärmung führt und die Erhöhung daher auf -2 Grad bis 2050 begrenzt werden muß. Egal, ob das wissenschaflicher Unfug ist oder nicht. Daher muß die Energieerzeugung von kontenvtionell arbeitenden Kohle-,Öl-und Gaskraftwerken auf reg- enerative Energieträger umgestellt werden. Und zwar so, das der Strom bis 2050 zu 80 % aus Windkraft-, Photovoltaik-und Biogasanlagen stammt. Koste es was es wolle. Das das rein technisch-physikalisch be- trachtet kaum gehen wird, da Flatterstrom nicht immer zur Verfügung steht und daher auch nicht grundlastfähig  ist, scheint die Bundesregierung nicht weiter zu stören. Die notwendige Großspeicher-technologie ist ebenfalls weit und breit nicht zu sehen und auch nicht ansatzweite entwickelt. Es wird daher auch weiterhin kein Weg an der Kohle vorbei führen.

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Bundesrechnungshof: Regierung schlampt in der Energiepolitik

Die Kosten der Energiewende sind teuer und handwerklich mit groben Mängeln behaftet

Prüfer des Bundesrechnungshofes kritisieren das Bundeswirtschaftsministerium wegen der Energie- wende. Sie halten diese wegen der Undurchschau-barkeit der Kosten für kaum steuerbar. Die organisa torische  Umsetzung halten sie sogar für „nicht nach vollziehbar.“ Das ist Balsam für unsere Bergmanns- seele, zumal wir die steigenden Kosten der Energie- wende schon seit Jahren kritisieren. Nun fühlen wir uns sogar von oberster Stelle bestätigt. Für Wirt- schaftsminister Sigmar Gabriel dürfte dieses Ergeb- nis des Bundesrechnungshofes im Wahljahr wahr- scheinlich wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen. Vielleicht wacht er und die Seinen doch noch auf und schafft das EEG rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl wieder ab. Wir glauben das zwar nicht ernsthaft, aber notwendig wäre es schon, um das weitere Anwachsen regenerativer Energieträger einzudämmen und damit einen möglichen Blackout zu vermeiden.  

Im Prüfbericht des BRH heißt es nach Angaben von Andreas Mihm (FAZ), das das Bundeswirtschaftsmini-sterium keinen Überblick über die finanziellen Aus- wirkungen der Energiewende auf den Bundeshaus- halt hat. Schöner könnte eine Klatsche nicht sein. Ob- endrein wirft der BRH dem BMWI Schlamperei, Dopp- elarbeit und völlig ineffiziente Fördermaßnahmen vor. Der BRH forderte das Ministerium auf, die jährlich an- fallenden Kosten künftig zielgerichteter einzusetzen. Es könnte auch nicht sein, das es zwischen dem Mini- sterium und der Bundesregierung keine Abstimmung hinsichtlich der Fördermaßnahmen geben würde. Auch wäre völlig unklar, was die Energiewende dem Bürger kosten wird. Das BMWI widersprach erwart- ungsgemäß der Einschätzung der BRH-Prüfer. Kosten-senkung sei immer die oberste Maxime der EEG-Re-formen gewesen. Ein Monitoring-Bericht prüfe schon längst die Bezahlbarkeit, die Effizienz und die Folgen für Wirtschaft und Beschäftigung, so eine Minister-iumssprecherin.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, SPD

 

Quellenhinweise:

FAZ vom 3.9.2016 und 12.01.2017; solarify.eu vom 14.01.2017; Süddeutsche Zeitung vom 12.01.2017; Welt N24 vom 12.01.2017; ARD-Tagesschau vom 12.01.2017; www.petitionprojekt.org (US-Klimawissenschaftler reichen seit Jahren eine Petition beim US-Präsidenten ein und verwahren sich gegen die Behauptung, der Großteil der Klimawissenschaftler sei sich wegen der Klimaerwärmung durch C02-Emi-ssionen einig. Das Gegentei wäre der Fall);RK-Jahrbuch für Energiepolitik und Montankultur-Rückblick 2016, Ausgabe 2017, Hamburg 2017, S. 48 ff sowie RK- Red- aktion vom 20.01.2017

Fotos: oben: Massimo Cavallo, fotolia-Kauf; BRH: Revierkohle; Sigmar Gabriel: Susi Knoll, SPD 

 

Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, Wolfgang Steig- er, übte daraufhin ebenfalls scharfe Kritik an der Bundesregier ung. 31 Mrd. EUR an Kosten allein in 2016 ohne C02-Absenk- ungen  belegen, das sich die Energiewende im Blindflug be- wege. Wir gehen noch einen Schritt weiter und behaupten, das es dem Klima völlig egal ist, wieviel C02 wir über unsere Kraft- werke in die Atmosphäre emittieren, da das Spurengas seit 18 Jahren keinen signifikanten Einfluss auf unser Klima hat. Im Ge- genteil: wir emittieren viel zu wenig C02, da die derzeit produ- zierten Mengen bei nur 400 ppm bezogen auf 10.000 Luftmole- külen liegen. Das ist für die Pflanzenwelt definitiv zu wenig. Sie hungern nämlich. Erst bei 2000 ppm ( wie vor rd. 30 Mio . Jahr- en) würde die Vegetation wieder üppiger blühen und gedeihen. Wer es nicht glaubt, sollte mal wieder in das Schulbuch gucken.  Das das Ministerium sich zusätzlich für die Energieberatung gleich 131 neue Planstellen gönnte, wird vom BRH ebenfalls kritisiert. Es handelt sich nach Ansicht der Prüfer um eine echte Schieflage. Bei der Betrachtung der Energiewende müsse zu- künftig auch die Versorgungssicherheit und die Bezahlbarkeit stärker konkretisiert, bewertet und quantifiziert werden. Der BRH regt die Ziehung einer Obergrenze für die Ausweitung der Kosten für die Energiewende an. Die Regierung drückt sich nach Auffassung des BRH vor konkreten Aussagen zur Entwicklung der Versorgungssicherheit und der Bezahlbarkeit. Das gelte auch für den schleppenden Netzausbau und der fehlenden Be- wertung, was das für die Versorgungssicherheit und die Ent- wicklung regenerativer Energieträger bedeuten wird.  Auf 39 Seiten kritisiert der BRH darüber hinaus auch die Organi- sationsstruktur des BMWI. Die Zahl der Beamten, die im Referat Energiewende eingesetzt seien, sei von 2014 auf 2016 von 198 auf 314 Planstellen angewachsen, ohne das deutlich wäre, wie dieser Personalmehrbedarf entstanden sei. Patrick Graichen von der Beratungsfirma Agora Energiewende hält die Kritik des BRH für unberechtigt, da Niemand die Kosten für die Energie- wende in zehn oder 20 Jahren voraussehen könne. Daher könne es auch keine Obergrenze geben. Wenn sich die Preise für die C02-Zertifikate verzehnfachen würden, dann wäre der Umbau der Strom-und Wärmeversorgung attraktiver. Wir hab- en da so unsere Zweifel. Denn eine Verteuerung fossiler Ener- giekosten würde die Abschaltung von Kraftwerken be- schleunigen und damit einen regelmäßigen Blackout heraufbe- schwören. Und das ohne Not, denn die von den Kraftwerken verursachten C02-Emissionen haben nun mal keinen Einfluss auf das Klima. C02 kann das Klima nicht erwärmen. Diese Ansicht wird mittlerweile auch von über 31.000 US-Klimawiss- enschaftler geteilt. Keine wissenschaftliche und begutachtete Studie konnte bisher einen Zusammenhang zwischen antro- phologisch erzeugtem C02 und einer unterstellten Klimaer- wärmung durch C02 feststellen. Eine willkürliche  Erhöhung der C02-Zertifikatepreise  wäre ungerecht, nicht begründbar und wettbewerbswidrig.

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