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EEG: warum der Strom schon wieder teurer wird

60 EUR mehr für eine Familie mit zwei Kindern

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FERTIG ------ alle 3 Fotos: Michael Jarmoluk, pixabay.com

2020 erhöht sich die EEG-Um-lage um weitere 5,5 % auf 6, 756 Cent pro Kilowattstunde Strom. Laut Bundesnetzagentur lag der durchschnittliche Strompreis im April 2019 bei 30,85 Cent pro Kilowattstunde. (siehe unten-stehende Kurve) Die vier deut-schen Übertragungsnetzbetreib er 50 Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW nannten als Grund für die steigende Umlage die Erhöhung der Kosten für regenerative Energien. Die EEG-Umlage für regenerative Ener-gieträger macht ein Viertel des Strompreises aus. Womit wir beim Hauptproblem wären.

Foto: Nerthuz, fotolia-Kauf
EEG-Preisentwicklung 2005 bis 2019, Quelle: Verifox, Grafik: Gerd Altmann, pixabay.com

Elektromobilität

Kostet Arbeitsplätze und wird die Strompreise nochmals dramatisch ansteigen lassen

5,5 % Steigerung in 2020

Der von der Bundesregierung geplante Ausbau der Elektromobilität und die Abschaffung aller Verbrenn-ungsmotoren bis 2030 wird die Stromkosten eben-falls weiter steigen lassen. Und es wird nach Ansicht des Frauenhofer-Instituts zum Verlust von rd. 111. 000 Arbeitsplätzen in der Automobil-und Zuliefererin-dustrie führen. Die IG Metall rechnet dagegen mit einer langsameren Verbreitung von E-Autos. Sie geht aber auch von Arbeitsplatzverlusten in Höhe von rd. 78.000 Jobs aus. Und das ist durchaus nachvollzieh-bar. Denn für einen herkömmlichen Antriebsstrang benötigt man rd. 1.200 Teile. Für ein E-Mobil dagegen nur 200 Teile. Und die Arbeitszeit für die Herstellung eines E-Autos reduziert sich ebenfalls um ein Drittel.  

Die Umstellung auf E-Autos soll ja angeblich eben-falls dem Klimaschutz dienen. Aber ist das wirklich so? Wir denken nicht ! Nehmen wir mal an, das bis 2025 1 Mio. E-Autos auf unseren Strassen rollen werden und jede Tankstelle über eine 350 KW-Schnellladestation verfügt (Kosten: rd. 1 Mio. EUR). Und nun wollen nur 10 % der Halter Abends noch mal schnell die Batterie aufladen. Dann würde umgehend 35.000 Megawatt an Strom benötigt werden. Das entspreche der Leistung von rd. 23 mittelgroßen Kohlekraftwerken oder rd. 35.000 Windkraftanlagen. Derzeit sind rd. 29.000 WK-Anlagen installiert. Würd-en nun alle rd. 60 Mio. Verbrennungsmotoren, die es in der Bundesrepublik gibt, auf Batteriebetrieb umge-stellt werden, dann bräuchten wir nach Berechnungen des Physikers Vince Ebert knapp 140 neue Kraft-werke oder 220.000 neue Windkraftanlagen. Noch einen markanten Vergleich: um 30 Kg Benzin zu ersetzen, braucht man derzeit eine Lithium-ionenbatterie, die ganze 900 Kg wiegt. Und das Zeugs wird nicht gerade nachhaltig und umwelt-freundlich abgebaut. Hierüber berichteten wir bereits ausführlich. Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel vom Stromverbraucherschutz-Portal NAEB rechnet daher damit, dass die Stromkosten in Deutschland im Jahre 2030 über 50 Cent je kWh liegen werden.       

Umwelt-Grafik: VRD, fotolia-Kauf

Wie schon gesagt: mit Umweltschutz und Klimarettung hat das Ganze kaum etwas zu tun. Auch wenn ständig von Klimaschutz die Rede ist. Vielmehr geht es um die sog. Transformation der Gesellschaft. Hierzu ge-hört u.a. aus rein ideologischen Gründen die völlige Dekarbonisierung des Industrie-standortes Deutschlands, die Umstellung des Strom-und Wärmemarktes auf Öko-strom sowie die Umstellung des gesamten Kraftverkehrs auf Batteriebetrieb. Profiteure dieser verfehlten Energiewendepolitik sind NG0´s, Windkraftanlagenhersteller-, Planer und Betreiber und natürlich auch Politiker, die sich als Klimaretter darstellen können. Verlierer sind die Verbraucher, die die Zeche bezahlen müssen. Zunächst nur die Mehr-kosten für die Erhöhung der EEG-Umlage um 60 EUR im Jahr für einen 4-Personen-haushalt und rd. 4000 Kilowattstunden-Stromverbrauch. Und wie aufgezeigt: das ist nicht das Ende der Fahnenstange!    

Quellenhinweise:

NAEB Stromverbraucherschutz e.V., News-letter vom 22.10.2019; ARD-Tagesschau vom 22.09.2019; Focus-Online vom 15.10. 2019; n-tv.de vom 19.10.2019; Computer-bild.de vom 17.10.2019; Spiegel.de vom 15.10.2019, Berliner Morgenpost vom 22. 10.2019; Südkurier vom 15.10.2019; Welt.de vom 05.06.2018; Spektrum der Wissen-schaft vom 19.03.2017 sowie RK-Redaktion vom 01.11.2019. 

Foto ganz oben: deweh,fotolia-Kauf; Textge-staltung: Revierkohle 

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Windkraft: Demo für windkraftfreie Landschaften

und für eine rationale Energie-und Klimapolitik

Design conference

Berlin-Demo

23.Mai 2019

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Das Aktionsbündnis Pro Natur und der Verein Vernunftkraft fordern ein Ende der politischen Märchenstunde, dass Strom aus Windkraftanlagen die Versorgungs-sicherheit gewährleisten könne. Am 23. Mai 2019 um 14.30 h wollen Sie daher vor dem Bundeskanzleramt ein Zeichen gegen die um sich greifende Klimahysterie setzen. Ihre Forderung “ Schluß mit dem zügellosen Ausbau der Windkraft“ unter-stützen wir uneingeschränkt und bitten alle Mitglieder, sich an dieser Demon-stration zu beteiligen. 

Strom aus Windkraftanlagen – die Faktenlage

gesicherte Leistung (0)
0/10
speicherbar (0)
0.5/5
preiswert (0)
0.4/5
grundlastfähig (0)
0/5
lieferbarer Sekundenstrom (0)
0/5
neue Arbeitsplätze
0.8/5
Flächenverbrauch
5/5

Die Kostenentwicklung für die Subvention-ierung regenerativer Energieträger läuft langsam aus dem Ruder. Laut Bundes-rechnungshof zahlen die Bürgerinnen und Bürger mittlerweile rd. 25 Mrd. EUR pro Jahr für die Energiewende. Diese Kosten stehen in keinem angemessenem Ver-hältnis zum Ertrag. Weder wird der C02-Ausstoß in Deutschland durch den wei-teren Zubau von Windkraftanlagen wesentlich abgesenkt, noch trägt die Windkraft zu einer sicheren Energiever-sorgung bei. Von den unvermeidlichen Kollateralschäden wie z.B. den Tod von Tausenden von Fledermäusen und Greif-vögeln pro Jahr und der Gesundheitsge-fährdung durch Infraschall einmal ganz abgesehen. Deshalb muß der Ausbau endlich gestoppt werden. 

Gallery

Mythus und Wahrheit über Windkraftanlagen

In Berlin  soll dem Bundeskanzleramt ein Kompendium für eine rataionale Energie-und Klimapolitik übergeben werden, die von der Initiative Vernunftkraft e.V. sowie von kritischen Bürgerinitiativen entwickelt wurde. Kinder wie Greta Thunberg und viele nichts ahnende Schülerinnen und Schüler werden aufgehetzt, um die Welt vor einer angeblich bevorstehend-en Kimakatastrophe zu retten. Auch gegen diesen politischen  Missbrauch wenden sich die Initiatoren. 

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also: hinfahren und mitdemonstrieren!

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CDU will EEG-Förderung einstellen

EEG Abschaffung

Rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl am 24. Sept. 2017 will die CDU die fehlgeleitete Energie wende korrigieren. Sie plant das Ende des Erneuer- bare-Energien-Gesetz (EEG) für alle neuen Öko- stromanlagen bis 2021.

Die Verbraucher sollen mit Hilfe von neuen Fin- zanzierungsmodellen entlastet werden. Fairerweise muß man der CDU gegenüber eingestehen, das sie diese vernünftige Idee schon 2014 hatte. Damals hatte eine von der Bundesregierung ins Leben geruf- ene Expertenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dietmar Harhoff von der Universität München in einem Gutachten festgestellt, das das EEG weder zum Klimaschutz beiträgt noch dazu führt, das im Tech- nologiebereich neuartige Technologien entwickelt werden würden. Vielmehr sorge das EEG dafür, das die Kosten für die Stromerzeugung  immer weiter stei- gen würden. Das gleiche sagen wir schon seit 2000. Nun aber kommt wieder Bewegung in das Thema.

Wahlkampfversprechen oder tatsächliche Einsicht in die Sinnlosigkeit der Energiewende ?

klima 2

Joachim Pfeiffer (CDU), seines Zeichens MdB und Vorsitzender des Bundesfachausschusses Finanzen, Wirtschaft und Energie, forderte bereits Ende 2016, das die Subventionen aufhören müssen. Wind-, Solar-und Biogasanlagen müßten künftig auf eigenen Beinen stehen. Sprich: sie müßten sich dem Wettbe- werb stellen.  Die CDU will nunmehr bis zur nächsten Wahlperiode ein Konzept entwickeln, das den Ausstieg aus der EEG-Förderung regeln soll.

Hewlett-Packard

Eine Verschärfung der Anforderungen gegenüber den Immobilienbesitzern hinsichtlich weiterer Dämmmaß-nahmen soll es auch nicht geben. Damit reagiert die CDU auf einen Beschwerde von Vertretern der Indu- strie. Erfreulich ist ferner an dem CDU-Positions- papier, das die Wettbewerbsbedingungen für die kon- ventionellen Stromerzeugungsarten  vereinheitlicht werden sollen, da die Industrie auf konkurrenzfähige Energiepreise angewiesen ist. Das könnte im Ergebnis dazu führen, das die Kohlekraftwerke stärker sub- ventioniert werden müssen. Kein Wunder, warum die Grünen der CDU vorwerfen, die Energiwende aus- bremsen zu wollen. Die vorangestellte Frage, ob es sich bei der Ausstiegs-Planung der CDU aus dem EEG um ein durchschaubares Wahlversprechen oder um eine tatsächliche Einsicht in die Notwendigkeit einer Abschaffung des EEG handelt, läßt sich leider nur mit einem faden „nein“ beantworten. Wirkliche Einsicht hat offensichtlich nur der Wirtschaftsflügel der CDU, dies aber wohl nur aus Kostengründen. Die Bundes- kanzlerin und weite Teile von CDU und SPD halten an der Energiewende nach wie vor eisern fest. Die CDU glaubt auch weiterhin wie die Grünen  beharrlich an das Wunder einer Großspeichertechnologie, die es angeblich ermöglichen wird, Strom aus regenerativen Energieträgern bedarfsgerecht speichern zu können. Dieser Glaube ist u.E. genau so irrational wie der Glaube, man könne den Anstieg der durchschnitt- lichen Jahrestemperatur, so sie denn stattfindet, auf 2 Grad für immer begrenzen.

Zwar will sich die CDU nicht in Gänze von ihrer ver- fehlten Energiewendepolitik verabschieden, aber man will zumindestens die Folgen dieser Politik für Ver- braucher und die Wirtschaft stärker berücksichtigen. Will heißen, das man ein Bedarfsmonitoring einführen will. Verändert sich die Bedarfslage, sollen auch die Ziele angepasst werden. Auch will man die Kritik des Bundesrechnungshofes an den aus dem Ruder laufenden Kosten für die Energiewende künftig ernst- er nehmen. Die Absage an Überlegungen zur Ein- führung einer Co2-Steuer ist mehr als vernünftig. Ansonsten hätte die CDU sicherlich nicht nur von Seiten der Industrie große Probleme bekommen, sondern schon aus rein plausiblen Gründen. Schließ- lich kann man keine Steuer erheben für etwas,  wofür es keinen Grund gibt. Denn es ist nun mal Fakt, das es keinen signifikanten und wissenschaftlich erhärteten Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und der Zunahme von menschlich verursachten Kohlenstoff- dioxid-Emissionen gibt. Das Klima macht schließlich seit 4,3 Mrd. Jahren eh was es will. Und vor 1000 Jahr- en waren die Co2-Emissionen übrigens deutlich höher als heute. Und da gab es uns Kohlenfreunde noch gar nicht.

Quellenhinweise:

top agrar-News vom 29.11.2016; PV-Magazine.de vom 19.01.2017; Focus vom 29.11.2016; FAZ vom 25.02.2014 und 19.01.2017 sowie RK-Redaktion vom 18.03.2017

Fotos: Bundestagsadler: svg, wikimedia; Der Umwelt zuliebe: VRD, fotolia-Kauf;

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Dank EEG steigt der Strompreis in 2017 schon wieder

2016 stieg die EEG-Umlage von 6,17 Cent auf 6,35 Cent. Von 2010 bis 2016 hat sich der Strompreis um mehr als 200 % erhöht. Und dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit seiner Lizenz zum Geld- drucken für Öko-Strom-Anbieter wird das auch so weitergehen. In 2017 soll der Strompreis nach einer Prognose des sog. Think-Tanks „Agora“ von 6,35 auf bis zu 7,3 Cent je kWh steigen. Für eine Durch- schnittsfamilie mit zwei Kindern und 3000 kWh Jahr- esverbrauch steigt der Strompreis somit um 44 EUR. Für Unternehmen hat die Erhöhung aber nicht so be scheidene  Auswirkungen. Sie bedroht langsam aber sicher den Industriestandort Deutschland.  

Da man unbeirrt weiter an die Klimaerwärmung durch Co2-Emissionen glaubt, die angeblich von Menschen verursacht wird, hält man an der zum Untergang ge- weihten Energiewende eisern fest. Koste es, was es wolle. Damit der Offshore-Windstrom vom Norden in den Süden weitertransportiert werden kann, benötigt man rd. 2800 km lange neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen. ( wir berichteten  hierüber bereits mehrmals) Da viele Bürger in Bayern und anderswo mit einer Verschandelung ihrer Land- schaft rechnen, fordern diese eine unterirdische Ver- legung der Kabeltrassen. Die Bundesregierung hat diesem, von CSU-Chef Horst Seehofer vorgetragenem Begehren nachgegeben, was zur Folge hat, das in die Verteilnetze rd. 50 Mrd. EUR bis 2032 investiert werden müssen, erklärte Stefan Kapferer, Vorsitzend- er des Energieverbandes BDEW. Die Kosten für Steuern, Abgaben und Umlagen haben sich in den letzten 18 Jahren vervierfacht und werden sich bis 2032 sicherlich verzehnfachen.

Über die EEG-Umlage wird die Differenz zwischen den staatlich für zwanzig Jahre lang garantierten höheren Abnahmepreisen von Ökostrom und dem Börsen- stromtarif bezahlt. Das bedeutet: je niedriger der Bör- senpreis, desto höher die Umlage und umgekehrt. Mit verschiedenen EEG-Umlagen finanzieren alle Verbrau- cher eine völlig verfehlte Energiepolitik. Trotz massiv- en Ausbaus der Windkraftanlagen auf mittlerweile rd. 32.000 Anlagen mit einer maximalen Nennleistung von 68.925 Megawatt (in Sept. 2016 lt. EEX-Strom- börse) stehen diese nur an vier Monaten im Jahr mit rd. 1.800 Volllastunden zur Verfügung. Acht Monate stehen die Anlagen mangels ausreichendem Wind still. Und für diesen Stillstand hat der Bürger allein in 2016  5,064 Mrd. EUR bezahlt. Für alle regenerativen Energieträger zusammen (incl. Netzausbau) sogar 22,3 Mrd. EUR. Der Erlös für den nicht bedarfsgerecht erzeugten Windstroms an der EEX-Börse in Leipzig belief sich in 2016 gerade einmal auf 225 Mio. EUR. Die restlichen 95,6 % zahlt der Stromverbraucher über seine Stromrechnung. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung kommt denn auch folgerichtig zu der Erkenntnis, das es sich beim EEG um den größten Subventionstatbestand handelt, dem kein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde liegen würde. Auch wäre das EEG marktfern und würde keineswegs zu einer Abmilderung des Klimawandels beitragen.

Und wenn Sie jetzt denken, das eine Erhöhung auf 7,1 bis 7,3 Cent je kWh doch noch ganz moderat ausfällt, dann bedenken Sie bitte, das es sich hier nur um die Erhöhung für Privathaushalte handelt. Mittelstän- dische Betriebe haben mit ganz anderen (verbrauchs- und lastgangabhängigen) Kosten zu kämpfen. Aber auch Privathaushalte sollten sich nicht zu früh freuen. Denn zu den steigenden Netzentgelten kommen noch 19 % Umsatzsteuer, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Um- lage, die Offshore-Umlage (Windkraftanlagen auf hoher See), Umlage für Netzgenteldbefreite stromint-ensive Unternehmen und die Umlage für abschalt- bare Lasten (die sog. Redispatch-Kosten für die Zu-und Abschaltung von Kraftwerken, weil Windkraft nicht ausreicht) hinzu.

Und vergessen Sie nicht die Kosten für die unterirdische Verlegung von Hochspannungsübertragungs-Gleich-stromleitungen, die bis 2030 noch einmal mit rd. 50 Mrd. EUR zu Buche schlagen werden. Die erwähnten Redispatsch-Kosten werden in den nächsten Jahren ebenfalls steigen, weil der Ausbau von Windkraftanlagen trotz Deckelung weitergeht. Damit müssen in gleichem Umfang konventionelle Kraftwerke bereitstehen, um einen Rückgang bzw. eine erhöhte Nachfrage umgehend ausgleichen zu können.  Wenn dann noch Kraftwerke endügltig abgeschaltet werden sollen, wie von Herrn Bundeswirtschaftsminister Gabriel, Verdi-Chef Bsirske, den Grünen, B.U.ND. und Greenpace gefordert, dann kann man nur noch sagen: gute Nacht, Deutschland.

Offensichtlich ahnt wohl aber auch die Bundesregierung, das ihre verfehlte Energiewendepolitik zu einem Versorgungseng- pass und zu einem Stromausfall grösseren Ausmasses führen könnte. Daher hat sie vorsorglich eine Bürgerinformation über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgeben lassen, das mit Tips für Vorsorge und Selbsthilfe bei Stromausfall aufwartet. Wir denken, das solche Tips nur bedingt hilfreich sind, da ein Blackout von 2 bis 3 Wochen kaum eine geeignete Vorsorge ermöglicht. Sie können zwar Batterien, Kerzen, Nato-Esspackete, Schlafsäcke und See-Trinkwasser einlagern, aber bei einer vierköpfigen Familie dürfte der Platz kaum ausreichen. Und wer zur Miete wohnt, kann zwar eine Chemietoilette benutzen, aber die reicht maximal nur für den fünfmaligen Besuch…und dann ? Außerdem hält die Chemiekalie nur 6 Monate und muß dann ausgetauscht werden. Scheiss Spiel, gell ?

vgl.hz.a. Faulheber, Reinhold: Die Ermittlung der EEG-Umlage offenbart die katastrophale Unwirtschaftlichkeit gerade der Windkraft, in: EIKE.de vom 07.10.2016, FAZ vom 24.09.2016;  Focus vom 07.10.2016, FAZ vom 30.09.2016, Welt-N24.de vom 11.10.2016 sowie RK-Redaktion vom 12.10.2016

Fotonachweis: Kraftwerk Voerde, Revierkohle (rechts) oben links: fotolia-Kauf  

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