Derzeit liegt die installierte Nennleistung aller Offshore-Windkraftanlagen bei 7,5 Gigawatt. Einen positiven Beitrag zum Klimaschutz haben diese Anlagen bisher nicht geleistet.
In naiver Weise fordern NABU und BUND, das der Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen bitte schön naturverträglich erfolgen möge. Meideabstände von Seevögeln zu Turbinen, Lebensraumverluste und Kollisionsrisiken müssen als kumulative Effekte mit einberechnet werden. Dazu gehöre auch das Freihalten von Flächen.
Das neue Offshore-See-Gesetz hat aber den Naturschutz ordentlich gestutzt, so dass dieser wohl auf der Strecke bleiben wird. Und wie die Biodiversität bei 25.000 bis 30.000 Offshore-Anlagen in der Nord-und Ostsee geschützt werden soll, können wir uns auch bei gutem Willen kaum vorstellen. Zumal Hunderttausende Tonnen von Beton und Stahl in den Meeresboden gekloppt werden sollen. Was jede Menge CO2 freisetzen wird.
Auch prallen viele Interessen aufeinander. Energiemultis, Fischer, das Militär, Klima-und Naturschützer wollen alle ein wichtiges Wort mitreden. Allein PB und Total Energies zahlen 12,6 Mrd. Euro, um vor der deutschen Küste Windkraftanlagen aufstellen zu dürfen. Das Militär wiederum hat Sorge, das die auf dem Meeresgrund zu verlegenden Stromkabel , die in mehrere Länder führen sollen, durch Sabotageakte beschädigt werden könnten. Mit dem Ausbau will man den vollständigen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern beschleunigen, weil es dazu angeblich keine Alternative geben würde.
Als Lobbyisten haben wir früher auch so geredet. Mit dem Unterschied, das wir die Notwendigkeit fossiler Energieträger bis heute stichhaltig und gut begründet darlegen konnten. Die Ökostrom-Befürworter berufen sich im Gegensatz zu uns nur auf unbewiesene Thesen. Denn das das Klima sich in einer Krise befinden würde, die wir durch CO2 -Emissionen verursacht haben, ist eine unbewiesene These, die bis heute wissenschaftlich nicht belegt wurde. Gesichert ist dagegen die Erkenntnis, das ohne fossile Energieträger keine Prozesswärme und keine Produkte hergestellt werden können. Sekundengenauer Strom könnte dann auch nicht mehr bereitgestellt werden.
Auch die These, das angeblich 97 % aller Klimawissenschaftler davon überzeugt wären, das der Mensch schuld sei an der Erderwärmung, hat sich mittlerweile als Fälschung herausgestellt. Hierzu werden wir in 2024 eine eigene Podcast-Sendung veröffentlichen. Wer mehr über die 97 %-These wissen möchte, schaue bitte >hier und > hier nach.
Bis zur Rückkehr der Vernunft bleibt zu hoffen, das wenigstens Algen, Muscheln und Seepocken die gigantischen Betonsockel im Meeresgrund als ihre neue Heimat akzeptieren werden. Sie sollen die Betonpfeiler besiedeln.
Glückauf !