steigender Co2-Gehalt beflügelt das Pflanzenwachstum

Neue US-Studie belegt, das ausgerechnet das als Klimakiller gebrandtmarkte Co2 den Planeten ergrünen läßt

Den Befürwortern der Energiewende wird es nicht gefallen und wir können sicher sein, das in Kürze eine Gegenstudie die Gefährlichkeit von Co2 wieder mal belegen wird. Schließlich geht es um viel Geld und um die Transformation der Gesellschaft. Getreu dem Motto der Öko-Sozialisten: die Energiewende in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Fakten über die positiven Auswirkungen des Co2 vielleicht doch noch.   

Seit Beginn der Industriealisierung um das Jahr 1800 ist die Konzentration von Kohlenstoffdioxid (Co2) in der Atmosphäre von 280 ppm ( Parts per Million) auf 400 ppm gestiegen. Das entspricht rd. 0,001 % des globalen Gesamtkohlenstoffes. Über die negativen Auswirkungen dieser Entwicklung ist seit der Ein- führung des EEG viel spekuliert worden. Die möglich- en Folgen reichen von einer globalen Erwärmung über eine Versauerung der Ozeane bis hin zum vermehrten Auftreten extremer Wetterereignisse wie Dürren und Wirbelstürme. Abgesehen davon, das alle apokaly- ptischen Prophezeihungen sich bisher als wissen- schaftlich nicht haltbar erwiesen haben, ist Co2 für Pflanzen, Algen und viele photosynthetisch aktive Bakterien für den Aufbau energiereicher Kohlenhy- drate die Lebensgrundlage.

Quelle: Yikrazuul, wikimedia commons 2016

So liegt der optimale Co2-Anteil für sog. C3-Pflanzen  zwischen 800 und 1000 ppm. Daher wird in Gewächs-häusern mit Co2-Kanonen nachgedüngt. C4-Pflanzen dagegen benötigen nur etwas mehr als 400 ppm. Durch die Zunahme des Co2-Gehalts in der Atmo- sphäre ist das Pflanzenwachstum in den letzten Jahr- en um 40 % gestiegen. Im Zeitraum zwischen 1982 und 2009 nahm die durchschnittliche Co2-Konzentrat- ion in der Luft um 46 ppm zu. Das hätte nach Ansicht von Forschern zu neuem Wachstum geführt.  Aller- dings gilt das nicht für alle Pflanzen. Zu viel Co2 kann dazu führen, das die Pflanzen nicht genügend Stick- stoff aus dem Boden aufnehmen, was zur Folge hat, das sie dann verkümmern, da  Nitrat-Ionen die Nahr- ungsgrundlage für Pflanzen bilden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellenhinweise:

Untersuchungen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Ravensburg, in: Biomas-Muse.de, Inh. Ron Kirchner, vom 4.1.2010; Spiegel-Online vom 14.5.2010, FAZ vom 11.5.2016, Co2-Ausstoß und Klimawandel, in: Bundeszentrale für politische Bildung vom 30.6.2007,  Co2-„Verschmutzung“ lässt den Planeten ergrünen, in: Eike.de – europäisches Institut für Klima und Energie vom 13.5.2016 ; Co2 – Besseres Pflanzenwachstum, in: minotech.de, Inh. Arnd  Koslowski, dort Bezug auf Spektrum der Wissenschaft 2010 und  RK-Redaktion vom 17.5.2016

Fotos: Kraftwerk Werdohl, Elverling, Dr. G. Schmitz, Mark-E; Co2-Baum: ricochet64, fotolia-Kauf

Nichts desto trotz überwiegen aber die Vorteile einer Co2-Zunahme. Das jedenfalls stellt das Natur-Magazin in seiner April-Ausgabe fest und verweist auf eine neue Studie der Universität of Houston. Prof. Larry Bell konnte nachweisen, das die Ergrünung der Erde in den letzten 35 Jahren zwischen 25 und 50 % zuge- nommen hat. Auf der Grundlage von simulierten Mo- dellen ordneten 32 Forscher aus neun Ländern 70 % des grünen Wachstums dem Co2-Anstieg zu. 9 % sind auf den Stickstoff-Dünger und 4 % auf die Veränd- erung in der Landbearbeitung zurückzuführen. Craig Idso, Leiter des Center of the Study of Carbon Dioxide and Global Change, konnte auch keine empirisch be- legten Beweise vorlegen, das der Düngungseffekt mit der Zeit aufgrund steigender Temperaturen wieder ab nimmt. Genau das Gegenteil wäre der Fall.  Des wei- teren konnten die Forscher nachweisen, das der gestiegene Co2-Anteil in der Luft die Effizienz des Wasserbrauchs von Pflanzen steigert. Eine gesteigerte Co2-Düngung hat zur Folge, das die Pflanzen während der Photosynthese mehr Kohlenstoff entnehmen können und gleichzeitig weniger Wasser verlieren. Satellitenbeobachtungen bestätigen, das die Ergrün- ung von Wüsten und Savannen augenfälliger zunimmt als in nassen Gebieten, wenn der Co2-Anteil sich er- höht. Das deutet darauf hin, das viele Pflanzen Hitze besser vertragen, wenn der Co2-Gehalt höher ist. Zaichun Zhu von der Peking University ist der Ansicht, das die Studie „Co2 Pollution is Greening the Planet“ das Zeug hat, den Kreislauf des Wassers und des Kohlenstoffes im Klimasystem fundamental zu verändern. Denn ein wärmerer Planet mit mehr Niederschlägen und längerem Pflanzenwachstum führt zu weniger Todesfällen durch Verhungern und winterliche Unterkühlung. Durch die Zunahme des Co2 würde sich nach Ansicht von Jesse Asubel, Direkt- or  des Program for the Human Enviroment an der Rockefeller University, die Biosphäre jedes Jahr um rd. 2 Mrd. Tonnen auf dem Festland erweitern.

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