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Podcast: Kohlevergasung- die zweite Kohlezeit nach der Energiewende ?

Pilotanlage zur Kohlevergasung im polnischen Kattowitz

Es gibt verschiedene Verfahren, um aus Kohle brennbare Gase zu erzeugen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Kohleveredelung. Dabei wird die Kohle teilweise verbrannt, stark erhitzt und mit Wasserdampf zusammengebracht. Dabei entsteht Synthesegas. Ein Gemisch aus Kohlen-monoxid und Wasserstoff.

Mit Synthesegas (Methanol) lassen sich nicht nur Autos betanken, sondern auch Lacke herstellen. Beim Einsatz in Kraftwerken besteht der Vorteil darin, das die Vergasung unter Druck technologisch wesentlich einfacher zu hand-haben ist als die Verbrennung fester Brennstoffe. In Deutschland wird die Kohlevergasung seit den 1960er Jahren nicht mehr betrieben. Dafür aber im Ausland.

So will Indonesien z.B. 560 Mio. US-Dollar in die Hand nehmen, um in einer Kohlenmine in der Stadt Meulaboh im Norden Sumatras an der Südküste der Provinz Aceh eine Kohlevergasungsanlage errichten. Die Anlage soll 600.000 Tonnen Methanol aus 1,1 Mio T Kohle pro Jahr erzeugen. ( Quelle: gtai.de vom 24.11.2021)

In diesem Podcast stellen wir Ihnen die gängigsten Verfahren vor und beantworten die Frage, ob die Kohlevergasung nach der Energiewende wieder eine Zukunft in Deutschland hat. Hören Sie mal rein !

….und mobil über podcaster.de oder spotify.de ( #Revierkohle)

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