Home » 14. Internationale Klima-und Energiekonferenz

14. Internationale Klima-und Energiekonferenz

Diesen Beitrag teilen

Parallel zur UN-Klimakonferenz 2021 (COP26) in Glasgow (Schottland) veranstaltete das Europäische Institut für Klima und Energie vom 12. 11. bis 13.11.2021 zum 14. mal die alternative Klima-und Energiekonferenz im Schloßhotel Gera, Thüringen. Fernab vom Katastrophen-Gedröhne in Glasgow verlief die wissenschaftliche Veranstaltung in Gera geradezu seriös. Über 20 hochkarätige Klimawissenschaftler aus verschiedenen Ländern erläuterten in Fachvorträgen das klimatische Bedingungsgefüge, den Stand der Forschung  und gaben Auskunft über die befürchtete Wahr-scheinlichkeit einer Klimakatastrophe. Die Diskussionen mit den rund 350 Teilnehmern verlief dabei weit über die eingleisige CO2-Diskussion hinaus.  

Auf die aktuelle Situation am Barrier Reef ging Prof. Dr. Peter Ridd ein. In Australien sollen neue Bergwerke gebaut und 6 Kohlehäfen ausgebaut werden. Kritiker befürchten, dass dies schädliche Auswirkungen auf das Korallenriff im Barrier Reef haben könnte. Prof. Dr. Ridd ging darauf ein und wies diese Kritik als unbegründet zurück.

Prof. Dr. William Happer ging auf das Problem der Treibhausgase ein und erläuterte, warum in den Medien viel Lärm um fast nichts gemacht wird.
 
Sodann folgte Dr. habil. Sebastian Lüning und erläuterte anhand von Kurvendiskussionen, dass die Wetterlagen in Deutschland nicht extremer geworden sind. Das Gegenteil wird allerdings in den Medien fast täglich suggeriert. Auch die Dürresommer der letzten Jahre würden sich noch vollständig innerhalb der natürlichen Klimavariabilität bewegen. Dürren würden bevorzugt in Zeiten geringer Sonnenaktivität entstehen. Dies be-stätigen auch die Untersuchungen von Monica Ionita et.al. vom Alfred-Wegener-Institut in Bremen. Auch der Deutsche Wetterdienst sowie das Umweltbundesamt können die Zunahme von Extremwetterereignissen nicht bestätigen.
 

Prof. Dr. Henrik Svensmark ging auf den aktuellen Abschlußbericht AR6 des Weltklimarates (IPCC) ein und kritisierte, dass der Haupteinfluss-faktor Sonne auf das Klima im Abschlußbericht nur eine untergeordnete Rolle spielt und das Gewicht völlig einseitig auf den CO2-Emissionen lieg-en würde.    

Ergebnisse der konferenz von einer dramatischen Entwicklung kann keine rede sein

Da wir uns in erster Linie an Nicht-Fachleute wenden, haben wir auf eine eingehendere Darstellung der Konferenz-Ergebnisse verzichtet. Wer an genaueren Belegen und Zahlen interessiert ist, klicke bitte auf den unteren Button. Auf dem Portal des aus-richtenden Instituts für Klima-und Energie können Sie vertiefte Informationen abrufen. Die Ergebnisse der Konferenz lassen sich stichwortartig so zusammenfassen:    

Am 13.11.2021 wurde es dann noch einmal richtig interessant. Prof. Dr. John R. Christy von der Universität of Alabama in Huntsville (USA) stellte die Klimamodellberechnungen des Weltklimarates (IPCC) auf den Prüfstand und wies nach, dass die CMIP 6 und CMIP5-Berichte erhebliche Mängel aufwiesen.

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ehem. Umweltsenator in Hamburg, beschäftigte sich mit der Energiewende und erläuterte, warum es zwischen Wunsch und Wirklichkeit in Deutschland so große Deckungslücken gibt. Er kriti-sierte den AR6-Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) und be-mängelte, dass die angenommenen Temperaturverlaufsszenarien völlig irreal wären. Vahrenholt kritisierte des weiteren die gängige Treibhaus-these durch CO2-Emissionen. Die Ozeane würden rd. 55 % des emittierten CO2 aufnehmen. Dieses würde keineswegs in der Atmosphäre verbleib-en. Die Ozeane bilden daher natürliche Senken. Dies würde im Übrigen auch auf Beton, Zement und Mörtel zutreffen. Diese Baustoffe nehmen ebenfalls CO2 auf und binden dieses.

Sodann erläuterte Vahrenholt, warum der weitere Ausbau regenerativer Energieträger zu einer enormen Flächenversiegelung von 8 bis 10 % durch Windrkaftanlagen bei gleichzeitiger Zunahme von Versorgungsrisiken führen wird. So würde z.B. der Bau neuer WKA zur Stromerzeugung für die Stahl-, Chemie und Zementindustrie eine Fläche von rd. 215.000 Quadratkilometer in Anspruch nehmen. Wenn dann noch der Strombedarf im Verkehr, der Lebensmittelindustrie und der Haushalte ebenfalls auf regenerativer Basis erzeugt werden soll, dann würde in Deutschland alle 1 km eine 5 Megawatt große Windkraftanlage stehen. Auch die Speicher-möglichkeit durch Wasserstoff per Elektrolyse verwarf Vahrenholt als un-realistisch, weil die Herstellung zu teuer und zu verlustreich sei.     

Prof. Dr. Maria da Assuncao Araujo von der Universität do Porto aus Portugal stellte die Frage, ob wir demnächst alle im Meer versinken werden und erläuterte die Veränderungen der Meeresspiegel am Beispiel der iberischen Halbinsel.  Dipl.-Ing. Michael Limburg kritisierte im An-schluß an diesen Vortrag die Green-Deal-Politik der EU. 

In diese Richtung ging auch das Moderatorengespräch zwischen den Journalisten Günter Ederer (Wirtschaftspublizist) und Roger Köppel (Chefredakteur Weltwoche). Sie stellten die Rolle der Medien in der Klimadiskussion in den Focus ihrer Betrachtungen und kritisierten die Einseitigkeit der vorherrschenden Berichterstattung. Diese würden die wissenschaftlichen Fakten nicht berücksichtigen, nur wenige Experten zu Wort kommen lassen und die These vom menschengemachten Klima-wandel durch CO2-Emissionen als Tatsache hinstellen.

Dipl.-Landwirt Heinz Schmid brachte einige konservierte Baumscheiben und Holzpfunde aus St. Moritz mit in das Plenum. Anhand dieser archäologischen Funde erläuterte er den Klimawandel und die Gletscher-schmelze in den Alpen. Mit Hilfe der rd. 10.000 Jahre alten Funde konnte man im Dendrolabor nachweisen, dass es vor 10.000 Jahren um 1,8 Grad wärmer war als heute. Und zwar nicht nur in Europa, sondern aufgrund aktiver Sonnenphasen in der ganzen Welt gleichzeitig. Man sollte also nicht modellieren, sondern messen, so sein Fazit.

Dipl.-Ing. Bernd Fleischmann belegte anhand von Zahlen, das man mit der Treibhaustheorie keine absoluten Temperaturen berechnen könnte. Dies hätten auch die Studien von Thomson und Maxwell belegt. Daher wäre auch die These vom positiven Rückkoppelungseffekt durch Wasser-dampf, welcher zu einer alarmierenden Klimasensivität führen würde, nicht haltbar, da das klimatische Geschehen nicht instabil, sondern stabil wäre. Kohlenstoffdioxid (CO2) spielt nach Ansicht von Fleischmann für die Energiebilanz unter hohen und dicken Wolken keine Rolle.

Dr. Götz Ruprecht vom Institut für Festkörper-Kernphysik aus Berlin warb angesichts der absehbaren Stromausfälle und einer enormen Verteuer-ung von Strom und Gas aufgrund der Stilllegung von Kraftwerkskapazi-täten und der CO2-Bepreisung für eine Wiederbelebung der Kernkraft in Deutschland. Ruprecht sieht im sog. Dual-Fluid-Reaktor (DFR) der 4. Generation eine Chance, zuverlässig und sicher Strom zu erzeugen. Die Technologie wäre risikoarm, da der Reaktor nicht explodieren könnte. Auch eine Kernschmelze ist durch den Plasmaeinschluss ausgeschloss-en. 

Die ausländischen Wissenschaftler waren via Skype-Übertragung auf ein-er großen Leinwand zugeschaltet.   

 

97,6 % aller Klimawissenschaftler sind sich einig, dass der Mensch schuld ist an der Erderwärmung

diese Experten, die an der internationalen Klimakonferenz in Gera teilnahmen, sagen etwas anderes

Hinweis:

Wer genauere Belege und Zahlen benötigt, wird auf dem Portal des ausrichtenden Instituts (EIKE) fündig. 

Fotonachweise:

Header: Beispielfoto: David Mark, pixabay.com; links darunter (Stadt Gera): Schorle, GNU Free Licence CC-BY-SA-3.0, wikimedia commons; Teilnehmer-Foto (Mitte): Eike.de, Freistellungen: Revierkohle   

 

 

Diesen Beitrag teilen