Nach E-ON-Rekordverlust

Nach einem Rekordverlust von 7,3 Mrd. EUR in 2015 spaltete sich der Energiekonzern E-ON Anfang 2016 auf

Während der Mutterkonzern E-ON von Düsseldorf nach Essen umzog und seine Zukunft im hochsub-ventionierten Geschäft mit regenerativen Energieträg- ern und deren Vertrieb sieht, verbleiben bei der zum 1.1.2016 neu gegründeten Tochtergesellschaft uniper alle Kohle-und Gaskraftwerke. Insider sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer Bad-Bank für Kraftwerke, weil viele von den Anlagen dank des EEG nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können und es daher eine Frage der Zeit ist, bis die sog. Kapazitätsmarktabgabe für Kraftwerke kommt. Was natürlich die Verbraucher zusätzlich belasten wird.

Durch die Aufspaltung des defi- zitären Kraftwerkbereichs erhofft sich E-ON langfristig staatliche Hilf- en für die Kohle-und Gaskraft- werke sowie Finanzierungshilfen für die Abwrackung der Atom kraft- werke.

vgl.hz.a. Manager Magazin v. 26.12.2016 u. 11.11.2015 u. E-ON-Pressemitteilung vom 4.1.2016 

E-ON Chefkontroller Werner Wenn- ing spricht daher im Zusammen- hang mit der Energiewende von ausgemachtem Murks. Die Bundes regierung sei sprunghaft und die Energiewende für alle Energie- konzerne eine existenzelle Bedroh- ung. Bisher sei keines der als ak- zeptierte Gleichgewichtsziele „Wirt- schaftlichkeit““Versorgungssicher- heit“ und „Klimaschutz“ erreicht worden, so Wenning. Das letzte Ziel kann allerdings auch E-ON nicht erreichen, weil weder ein Konzern noch einzelne Menschen das Klima schützen können. Das gibt es nämlich nur als statistische Vergangenheitsbetrachtung einzel- ner Wetterdaten.

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