Klimakurven-Kronzeuge Michael Mann verlor vor Gericht

kanadisches Gericht verurteilte den amerikanischen Klimatologen

Die Kontrahenten: links: Michael Mann; rechts: Timothy Ball; Detailgemälde: Revierkohle; Foto: Marc Steyn

Hockeyschläger

die vielzitierte Klimakurve ist vom Tisch

Das oberste kanadische Gericht von British Columbia hat die Klage des Palöoklimatologen Michael Mann, dem Erfinder der Hockeyschläger-Klimakurve,  gegen den Geographen Tim Ball, der die Richtigkeit der zugrunde liegenden Datenbasis anzweifelte und daher von Mann wegen Ver-leumdung verklagt wurde,  zu-rückgewiesen und ihn zur Zahl-ung der nicht unerheblichen Pro-zesskosten am 22.8. 2019 verur-teilt. Richter Christopher Giasch wies in der Urteilsbegründung darauf hin, dass das Gericht nicht über die Richtigkeit unterschied-licher wissenschaftlicher Stand-punkte geurteilt hätte, sondern aufgrund  der Tatsache, dass Mann den seit 2011 laufenden Prozess immer wieder ver-schleppt habe und trotz Frist-setzung sowohl die Rohdaten als auch die Berechnungsmethoden, auf deren Grundlage die  be-rühmte Hokeyschläger-Kllima-kurve erstellt wurde, nicht vorgelegt habe.

die berühmte Hockeyschläger-Kurve von M. Mann, Quelle: Robert A.Rohde, Okt.2001, rekonstuierter Temperaturanstieg, GNU, wikimedia commons

Das Hockeyschläger-Diagramm beruht auf einer 1999 veröffentlichten wissenschaftlichen Untersuchung von Michael E. Mann, Raymond S. Bradley und Malcolm K. Hughes zur globalen Erwärmung. Bekannt wurde das Diagramm durch den Dritten Sach-standsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, auch Weltklimarat genannt). Indem es den Temp-eraturverlauf des letzten Jahrtausends auf der nördlichen Hemi-sphäre darstellt, diente es der Veranschaulichung der in diesem Bericht getroffenen Aussagen. Die Kurve soll anschaulich dar-stellen, dass sich das Klima durch die von Menschen verursachten C02-Emissionen seit Beginn der Industriealisierung seit 1850 rasant von vorher konstant -0,4  bis -02, Grad auf +0,4 Grad in 2004 erhöht hat. Seinen Namen erhielt es durch seine Ähnlichkeit mit der Form eines Hockeyschlägers. Klimamodellierer Michael Mann konnte die Richtigkeit des Kurvenverlaufs vor Gericht nicht belegen.

Klimaapokalypse

der Weg für eine Versachlichung der Klimadiskussion wurde geebnet

Von den Medien, über die Grünen, den Kirchen, Umweltverbänden, Gewerkschaften  und verschiedenen Klimaarlamisten wird die Hockeyschläger-Klimakurve bis heute immer wieder gerne benutzt, um die These vom menschengemachten Klimawandel durch C02-Emissionen zu belegen. Auf Basis der immer noch geheimen Formel produzierte der ehem. US-Vizepräsident Al Gore 2006 schon lange vor Greta Thunberg den apokalyptischen Kinofilm „eine unbequeme Wahrheit“ über die bevorstehende Klimkakatastrophe, welcher dann nicht nur zum Kassenschlager mutierte, sondern eine ganze Generation von jungen Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Seitdem hat die Hysterie und pseudoreligiöse Panik, die sich u.a. in Schulstreiks, Flug-, Auto-und Fleischscham rund um das Klimageschehen zeigt, stetig zugenommen. Das Urteil wird hoffentlich dazu beitragen, die Diskussion wieder zu versachlichen.    

Hockey 2

Herr Mann

schämen Sie sich !

Zu einer Versachlichung gehört unbedingt da-zu, Zweifel an sog. Konsensmeinungen anzu-erkennen, da der Zweifel Bestandteil jeder wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist. Ohne ihn wäre die Wissenschaft Tod. Und das geschieht in der Wissenschaft seit der Auf-klärung durch das Peer-Review-Verfahren. (Gegenbegutachtung, um eine Publikation zu falszifizieren oder zu verifizieren). Kein Klima-skeptiker unter den Gegengutachtern hat je-mals klimatische Veränderungen geleugnet oder gar behauptet, das es überhaupt keinen Einfluss des Menschen auf das Klima geben würde, jedoch wurde und wird angezweifelt, ob dieser Einfluss maßgeblich im ansonsten natürlichen Klimageschehen ist. Die These von der menschengemachten Klimaerwärm-ung durch zusätzliche C02-Emissionen konnte bisher auch nicht verifiziert werden. Genau das aber behauptet der Weltklimarat, die Pari-ser Weltklimkonferenz u.a. Organisationen.

Gerichtshammer

Das Gericht hat entschieden

Das Klimageschehen verläuft im Übrigen cha-otisch und nicht linear. Diese Tatsache wollen die Klimaarlamisten aber offensichtlich nicht wahrhaben, ansonsten würden sie nicht ford-ern, dass sich die Temperaturen nur noch maximal um 1,5 bis 2 Grad bis 2030 erhöhen dürfen, da ansonsten das Klima „kippen“ würde.  ( O-Ton Prof. Dr. Lativ, Uni Kiel) Wenn ein konstantes Klima zum Normalfall erklärt wird, dann muß natürlich jede Abweichung als Katastrophe betrachtet werden. Das nennen wir Humbug. Die mittlere Globaltemperatur hat sich seit rd. 30 Jahren nicht verändert. Sie steigt nicht und sie fällt auch nicht. Und seit 1850 hat sich die Durchschnittstemperatur gerade einmal um 1 Grad erhöht. Vorher hatt-en wir eine kleine Eiszeit und davor die römische Warmzeit, die von Herrn Mann in seiner Hockeyschlägerkurve schlicht unter-schlagen wurde. Sein Gegner Tim Ball hatte ihn deshalb öffentlich heftig kritisiert.

Die Klimaarlamisten rund um Lativ, Edenhofer, Schellnhuber, Rahmsdorf, Lesch, Kempfert, Kleber, Gause, Lantz,  Baerbock, Habeck und wie die Propheten des medial zelebrierten Klimawahns alle heißen und uns seit Jahren täglich heimsuchen, müßten nun eigentlich alle verstummen. Werden sie aber nicht, da zu viel Geld  verprasst wurde und weiter auf dem Spiel steht. Daher wurde der Gerichtsbe-schluss aus Kanada in den Medien auch nicht weiter erwähnt. Als Kohlebefürworter, die wir tagtäglich in den Medien und privat am Pranger stehen, stärkt das Urteil jedoch unsere und die mit uns verbundenen Mit-streiter in unserer  Glaubwürdigkeit. Und darauf kam es uns bisher immer an. Denn von der theoretischen Annahme, die der Hockey-schlägerkurve zugrundeliegt bis zur Zerstör-ung der Braunkohleindustrie nebst Schließung aller fossilen Kraftwerke ist es ideologisch gesehen nur ein kleiner Schritt. Diesen müssen wir verhindern. Denn Influencer, Meinungsmacher oder Lobbygruppen dürfen uns nicht diktieren, was gut oder richtig ist. Das gilt selbstverständlich auch für die von uns vertretene Meinung, dass es auch in Zukunft nicht ohne fossile Energieträger gehen wird.     

Weltklimarat 2

wir fordern daher erneut

Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) muß weg

Denn das Gesetz wurde mit der Begründung eingeführt, dass das Klima geschützt werden muß und das daher die regenerativen Energieträger gefördert werden sollen, um die C02-Emissionen zu reduzieren. Dieses Gesetz hat dazu geführt, dass der Steuerzahler zur Rettung des Klimas  seit Einführung im Jahre 2000 bisher mehr als 200 Mrd. EUR auf den Tisch legen mußte, ohne das die C02-Emissionen seither gesunken  oder gar der Strom billiger geworden wäre, wie seinerzeit vom damaligen Grünen-Chef Jürgen Trittin vorausgesagt wurde. Stattdessen darf der regenerativ erzeugte Strom bevorrechtigt in das Netz eingespeist werden. Egal, ob dieser benötigt wird oder nicht. Die Energieversorger müssen den Strom abnehmen und bezahlen. Die höheren Kosten werden dann per EEG-Umlage dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt. Nuztnießer sind daher nur die Ersteller, die Betreiber, die Planer, die Investoren und natürllich die politische Lobby. Derweil unsere Kraftwerke weiter verschleißen aufgrund der zunehmenden Schwankungen im Strom-netz durch Herauf-und Herunterregelungen, so dass die meisten mittlerweile nicht mehr rentabel arbeiten können. Wenn das so weiter geht, ist der regelmäßige Blackout nur noch eine Frage der Zeit. Was  unserer Umwelt zugute kommen würde, ist nicht der unsinnige Versuch, die Temperaturen stabil halten zu wollen, sondern eine nachhaltige Lebensweise. Hierzu gehört  die Einsparung von Energie, der Verzicht auf Plastikmüll, der Verzicht auf Monokulturen, auf Regenwaldabholzungen,  auf Inlandsflüge sowie eine Reduzierung der Weltbevölkerung. Fangen Sie an. Ein Kind weniger wie geplant würde schon helfen! 

 

Quellenhinweise:
Deutschlandfunk Kultur vom 19.09.2019: Schamgefühl als Moralkeule; Der Spiegel vom 14.03.2013; Freie Welt vom 03.09.2019; Göhring, Axel Robert: Michael E.Mann, ein Star der Klimaforschung scheitert vor Gericht, in: Eike.de vom 03.09.2019 und 05.09.2019; Wikipedia zu Michael E.Mann; Achgut.com vom 01.09.2019; Science Skeptical.de (Blog) vom 26.09.2019; Pfalz-Express vom 06.09.2019; Vortrag von Prof. Dr. Mojeb Lativ zu den Auswirkungen des Klimawandels in der Universität Münster am 26.06.2019 sowie RK-Redaktion vom 02.10.2019
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