Die Zukunft wird zeitweise düster

weil der Zubau von Windstrom die Stabilität des Stromnetzes immer mehr gefährdet

In dem unten angeführten Videoclip geht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz in Ihren Empfehl ungen im Falle eines Stromausfalls davon aus, das dieser nur kurzfristig bis maximal einige Tage auf- treten könne. Das wäre z.B. bei Beschädigung des Netzes durch Bauarbeiten, Gewitter und Fehlschalt- ungen der Fall.  Ansonsten gehöre das deutsche Stromnetz allerdings zu den sichersten Netzen der Welt. Das ist bisher zwar richtig, aber die Gefahr eines längerfristigen Blackouts durch den forcierten Zu-und Ausbau von Windkraftanlagen wird bisher in der Öffentlichkeit viel zu wenig thematisiert. Dabei ist die Gefahr viel größer geworden, als die meisten Bürgerinnen und Bürger überhaupt ahnen. Allein im letzten Jahr kam es zu einigen Hundert-Beinahe- Blackouts, die nur durch ein beherztes manuelles eingreifen der Kraftwerksmitarbeiter aller beteiligt- en Anlangen verhindert werden konnten. Für diese manuellen Eingriffe entstanden in 2015 Kosten in Höhe von über 1 Mrd. EUR. Der Grund sind die stark schwankenden Stromeinsparungen volativer Energie träger von Wind-und Photovoltaik-Anlagen. Entwed- er speisen sie zu wenig Strom ein, dann muß der Bedarf durch das hochfahren konventioneller Kraft- werke sichergestellt werden oder sie speisen zu viel Strom ein, dann muß abgeregelt werden und der überschüssige Strom entsorgt werden. (meistens ins Ausland für teures Geld)  Da das Stromnetz auf eine Dauerspannung vo 50 Hertz  ausgerichtet ist, würde ein Spannungsabfall von nur einem Prozent genüg- en, um das ganze Netz zusammenbrechen zu lassen. Strom kann im Netz nicht gehalten oder gespeichert werden und muß nach der Erzeugung sogleich verbraucht werden.

Um großflächige Stromausfälle auszuschließen, hat die Bundesregierung still und leise einige Passagen im Energiewirtschaftsgesetz geändert. Zu diesen Änder- ungen gehört z.B., das die Energieversorger gehalten sind, im Falle einer Über-oder Unterlast ganze Stadtteile vom Stromnetz zu nehmen. Wir sagen daher: ihre Zukunft kann düster werden.

Ist der Über-oder Unterlast aufgrund steigendem Windstromangebotes nicht mehr beizukommen, so das Energiewirtschaftsgesetz, können auch komplette Stromtrassen und nicht nur einzelne Verbraucher vom Netz genommen werden. Experten sehen häufiger auftretende Unterlasten ab dem Jahre 2021 auf uns zukommen. Dann wird das letzte Atomkraft- werk außer Betrieb genommen.

Das Abschalten hat den Sinn, einen Dominoeffekt zu verhindern, der durch die Verkettung zunächst harmloser Einzelereignisse eintreten könnte. Da- her steht die Verhinderung eines Übergreifens auf andere Stromnetze an oberster Stelle beim Kraft-werksmanagement. Für das Abschalten steht dem Netzbetreiber eine Stunde Zeit zur Verfügung. Mit Kohlekraftwerken ist das alles kein Problem, da diese grundlastfähig sind und daher für ständige Versorgungssicherheit sorgen.

vgl.hz. Wetzlaer Neue Zeitung vom 28.12.2015 , FAZ vom 20.01.2016 und Revierkohle vom 21.1.2016

 

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