350.org: es ist schlimm – wir sind schuld

gegen Profite , für ein gerechtes Klima und 100 % Erneuerbare für Alle

Klimawandel

die gefährliche heile Welt des Bill McKibben

Im Okt. 2019 beschäftigten wir uns ausführlich mit der FFF-Bewegung für Er-wachsene, nämlich Extinction Rebellion und ihren Zielen. Die aus England kommende Bewegung sieht die Klimapolitik und die gesellschaftliche Ordnung als ungerecht an. Da der Klimawandel menschengemacht sei, müsse die Gesellschaft hin zu einer „anderen“ Demokratie (?) transformiert werden. Und da die gesamte Welt vom Aussterben bedroht sei, müßte man sich wehren. Der zivile Ungehorsam ein-schließlich Gefängnisaufenthalt wird daher als probates Mittel angesehen, um die Klima-und Gesellschaftspolitik zu ändern.

Kaum ist es medial um FFF und Extinction Rebellion aufgrund des Corona-Virus etwas stiller geworden, da kommt die nächste Sau durchs Dorf gebraust. Diesmal kommt sie aus den USA. Es handelt sich ebenfalls um eine Klimarettungsbewegung namens 350.org, die 2008 von dem Umweltaktivisten Bill McKibben gegründet wurde und den Anspruch erhebt, international tätig zu sein. Wir haben uns  auch diesen Verein einmal näher angesehen. 

US-KLIMASCHUTZBEWEGUNG

350.org
hier können Sie die steilen Thesen der US-Klimaschutzbewegung im Original nachlesen
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350.org
ziviler Ungehorsam gehört wie bei Extinction Rebellion zum Programm
350.org
die Aktivisten wollen Macht und Energie "neu definieren."

Wir nehmen zunächst den Gründer Bill McKibben unter die Lupe.

McKibben wurde 1960 in Palo Alto in Kalifornien geboren und wuchs in Boston, Massachusetts auf. Er studierte an der Harvard University Journalismus und schloss das Studium mit dem Bachelor-Grad ab. Er schrieb danach für zahlreiche Kultur-, Literatur- und Politikzeitschriften über Klimapolitik und alternative Energie-formen.

Auch verfasste er einige Bücher. So z.B. das 1989 erschienene Buch „Das Ende der Natur“ und “ Die taumelnde Welt“ in der er ebenfalls behauptet, dass die Welt ihr Fortbestehen aufs Spiel setzen würde. Das Eis der Arktis und Antarktis ist so stark ge-schmolzen, wie noch nie, behauptet er u.a. und setzt den Klimawandel mit einem be-vorstehenden dritten Weltkrieg gleich. 

Mit dieser militärisch-religiös anmutenden These schmiss er sich auf den Markt der NGO´s und gründete mit 151 Studenten die Klimaschutzkampagne „Step It Up“, aus der 2008 die Klimaschutzbewegung 350.org hervorging. Der Verein hat seinen Sitz in Oakland, Kalifornien. In Deutschland ist 350.org in Münster, Konstanz und Berlin aktiv. 

Ähnlich wie Extinction Rebellion fordern die Aktivisten von 350.org, dass Macht und Energie aufgrund des menschengemachten Klimawandels neu definiert werden müsse, weil das Ausmaß des Klimawandels gewaltig wäre. Daher fordert 350.org nicht nur eine Versorgung mit 100 % Öko-Strom, sondern auch eine gerechte und gleich-berechtigte Zukunft für Alle. DDR 2.0 läßt grüßen.

350.ORG behauptet

die Erde heizt sich auf

seit Beginn der Industriealisierung um 1850 sind die globalen Durchschnittstemperaturen um 1 Grad gestiegen. Ablesen läßt sich das auch an den 5 wärmsten Jahren in 2014 bis 2018. Nur 1 Grad Erwärmung hat verheerende Auswirkungen auf den Planeten. Ab 2030 sind 400 Mio. Menschen in 23 Küstenstädten gefährdet. Der IPCC-Bericht läßt daran keinen Zweifel.

wir sind die Ursache

Bevor die Industriealisierung mit ihren enormen C02-Emissionen begann, enthielt die Atmosphäre nur 280 ppm ( parts per Million) an C02-Treibhausgasen.

wir können es ändern

durch zivilen Ungehorsam und den Aufbau einer Gras-wurzelbewegung. Ferner durch den Kampf für mehr Gerechtigkeit.  Da der Klimawandel ein ökologisches, soziales und wirtschaftliches Problem ist, muß die Macht- und Energiefrage neu definiert werden.  

es besteht kein Zweifel

mittlerweile sind sich 99,94 % aller Klimawissenschaftler darin  einig, dass die Temperaturerhöhung durch den Menschen verursacht ist

wir haben das mal nachgeprüft

Davon kann keine Rede sein. Die globale Durchschnitts-temperatur ist in der Zeit von 1850 bis 2016 um 1 Grad gestiegen. Da es sich um einen statistischen Mittelwert handelt, hat er für die Menschen in einer Region keine verherrenden Auswirkungen. Das Klima wandelt sich seit 4,5 Mrd. Jahren ständig und zwar ohne Korrelation zum atmo-sphärischen C02-Gehalt, so Dr. Roger Higgs von der Fa. Geoclastica Ltd. Man kann es nicht oft genug wiederholen: 

Klimamodellierungen sind Modellberechnungen, die  auf der Grundlage von Hypthosen zustande kommen. Sie sind keine Beweise ! Daher hat sich der Weltklimarat (IPCC) z.B. darin geirrt, als er annahm, dass die Temperaturen zwischen 1995 bis 2015 voraussichtlich um bis zu 2,5 Grad steigen werden. 

Auch diese Behautpung lässt sich wissenschaftlich nicht beweisen, da die Klimavariabilität bis heute nicht eindeutig verstanden worden ist. In den letzten 550 Mio. Jahren lag der C02-Gehalt in der Atmosphäre 2 bis 15 mal höher als derzeit. (0,04 % = 400 ppm). Auf 10.000 Luftmoleküle kommen also nur 4 C02-Moleküle. Der Rest setzt sich aus 78,08 % Stick-stoff, 20,95 % Sauerstoff und zu 0,93 % aus Argon in der trockenen Luft zusammen.

2000 Jahre v.Chr. war es wesentlich wärmer auf der Erde als heute. Das belegen Untersuchungen an Baumringen und ge-schrumpften Gletschern. Kalte Klimaperioden haben immer für Dürre und Hungersnöte gesorgt und das Ende so mancher Tierarten und der Zivilisation ausgelöst, nie Warmperioden.   

Während der letzten 17.000 Jahren betrug der C02-Gehalt nur 250 bis 290 ppm in der Atmosphäre. Das hatte u.a. zur Folge, dass die Pflanzen zugrunde gingen, weil sie nicht genügend C02 für die Bildung der Photosynthese erhielten und damit auch nicht genügend Sauerstoff produzieren konnten.

Dann gab es die kleine Eiszeit vom 13. bis zum 18. Jahr-hundert. Zwischen 1878 bis 1910 und von 1944 bis 1976 kühlten die Temperaturen ebenfalls wieder ab und von 1998 bis 2013 gab es einen Stillstand. Der Grund für steigende Temperaturen liegt in der Sonnenaktivität und nicht in den C02-Emissionen.

Oh doch! Und zwar reichlich! Denn der von 350.ORG u.a. Umweltaktivisten sowie von fast allen Medien immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragene Konsens von 97 % aller Wissenenschaftler ( neuerdings sogar von 99,94 % ), das die Klimaerwärmung durch die von Menschen zusätzlich veursachten C02-Emissionen durch Verbrennung fossiler Rohstoffe schuld an derselbigen sei, ist wissenschaftlich nicht belegt. Die von Cook 2013 vorgelegte Studie (siehe unser vorhergender Beitrag zum Thema „Wissenschaft ist keine Demokratie“), die den Konsens anhand von rd. 12.000 ausge-werteten Studien-Abstracts belegen sollte, wurde mittlerweile wegen methodischer Schwächen und auch inhaltlich stark kritisiert, da nicht 97 % aller Studien zu dem Ergebnis kamen, dass der Mensch eindeutig schuld sei an der Klimaerwärm-ung, sondern nur 0,54 %.  66,39 %  sahen keinen Zusammen-hang. Wie ist so etwas möglich? Ganz einfach: durch ver-zerrende statistische Darstellung und dadurch, dass Cook fast 8000 Studien-Abstracts bei der Auswertung einfach aus-sortiert hat.

Auch das berühmte Hockeyschläger-Diagramm von Michael Mann aus dem Jahre 1999 wurde mittlerweile als Fälschung enttarnt. (siehe unser vergangener Beitrag zur Verurteilung des Künstlers hier )

Quelle: Norwegian Meteorological Institute, Blendern, in: Eike.de vom 5.3.2020

350.ORG und Bill McKibben behaupten ferner, dass sich das Eis der Arktis und der Antarktis seit 2016 so stark geschmolzen sei „wie noch nie zuvor.“  Auch das stimmt so nicht. Richtig ist, dass die Eismassen um Grönland herum alle 450 Jahre schmelzen. Das ist ein natürliches Ereignis. Dafür dehnt sich das arktische Meereis derzeit größer als in den letzten 4 Jahren aus. Am 15.1.2020 wurde z.B. ein Kälterekord von minus 66 Grad gemessen. Der Eisbrecher Polarstern steckte im Eis fest. Der herbeigerufene Versorgungs-eisbrecher „Kapitän Dranitsysn“ kam kaum vorwärts, um die Mann-schaft an Bord abzulösen. 

Satellitenbilder des Multisensor Analyzed Sea Ice Extent (MASIE), ein Datenservice des US-amerikanischen National Ice Center (NIC) belegen die Ausweitung des Meereises. Auch die Satellitenbilder des europäischen Satelliten „Cryosat“ belegen dies.

Die nebenstehende Grafik des norwegischen meteorologischen Instituts zeigt ebenfalls, das es um Spitzbergen herum derzeit so viel Eis gibt, wie seit 2010 schon nicht mehr. 

 

Einer der Kritiker, der die These vom menschengemachten Klimawandel seit Jahren anzweifelt, ist der dänische Physiker Prof. Dr. Henrik Svensmark. Er ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Wolkenbildung und der kosmischen Strahlungen.

Er stellt die Gegenthese auf und berhauptet, dass die Temperaturen die Erde stärker beeinflussen als die Treibhausgase. Eine zentrale Rolle würde seiner Ansicht nach die Sonne spielen. Er hält den Einfluss des Spurengases Co2 für überbewertet, da jedwede Zu-nahme von C02-Emissionen, die von Menschen verursacht wird, sofort von den Ozeanen und der Biosphäre absorbiert wird und als Kalksteinablagerung auf dem Ozeangrund abgelagert wird.

Ein großes Gewicht hat aber auch die Wolkenbildung bei der Temperaturentwicklung. Protonen, Elektronen und ionisierende Atome stammen von explodierenden Sternen. Die Partikel tragen zum Entstehen der Wolken in der unteren Atmosphäre bei. Die Wolkendecke wiederum beeinflusst die Temperatur auf der Erde. Je stärker das Magnetfeld der Sonne dabei aktiv ist ( das sog. Grand Maximum), desto mehr schirmt es die Erde gegen den kosmischen Partikelsturm aus dem All ab. Dadurch werden weniger Wolken gebildet.

Weniger Wolkenbildung  bedeutet aber: es wird wärmer. Dies erklärt einen großen Teil der Temperaturanstiege, so Svensmark.

Andere Fachleute ergänzen, in dem sie ausführen, dass 95 % des Treibhauseffektes durch Wasserdampfbildung in der Atmosphäre bewirkt wird.  

Fazit

der 3. Weltklimakrieg steht nicht bevor

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219: “There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the sid-20th century.”
“Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extremereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“ Das sagt eigentlich alles.

Eisbrecher

 

der Eisbrecher Polarstern steckte im Febr. in der Arktis fest. Grund: zu dicke Eisschichten

Eisbären

 

die Eisbärpopulation in der Arktis hat zugenommen

liebe Aktivisten:

 

war sicher gut gemeint. jetzt könnt Ihr aber wieder einpacken !

Quellennachweise:

Deutsche Welle vom 06.11.2016; Eike.de vom 24.07.2019 und 14.09. 2019; 350.org.de; Welt vom 14.12.2009; dtu.dk/english/service (zu den Arbeiten von Henrik Svensmark); Svensmark, Henrik: Force Majeure – The Sun´s Role in Climate Change, Danish National Space Institute (Hrsg.), Lyngby, Denmark 2019 sowie RK-Redaktion vom 17.03.2020  

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Fotonachweise:

oben: Animation 350: Revierkohle; Bill McKibben: Gage Siddmore, GNU; CC-BY-SA-2.0, wikimedia commons; Kühlturm: ani-mafloa, fotolia-Kauf, Ver-änderung und Freistellung: Revierkohe; Satellitenbild: Alexas Fotos, pixabay.com; Baumallee: Elementor-Pro-Bibliothek; unten (v.l.nr.) Eisbrecher (Motivbild): Jaa-na Puschkeit, pixabay; Eis-bären: skeeze, pixabay; 365 org: rechts: Grafik: Revier-kohle 

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