Erlebniswelt Bergbau HAUTNAH ERFAHREN

HIER TRIFFST DU NOCH ECHTE KUMPELS

Bergleute haben Bergfremden auch heute noch etwas zu sagen. Nicht nur von ihrer schweren Arbeit unter Tage, sondern auch vom Umgang miteinander, der Bewältigung von Gefahren und vom Umgang mit großen Maschinen unter subtropischen Bedingungen. Darüber hinaus können Bergleute viel über den technischen Fortschritt erzählen, der im deutschen Steinkohlenbergbau permanent stattfand. Und natürlich haben Bergleute auch ihre eigene Sprache,  ihre eigenen Bräuche, ihr eigenes Liedgut, ihre eigenen Krankenfürsorge und ihre  eigenen Essgewohnheiten.  

Im Trainingsbergwerk Recklinghausen (TBW) kannst Du die faszinierende Welt des Bergbaus und seiner Geschichte hautnah persönlich erleben. Du kannst nachspüren, wie es sich anfühlt, wenn man z.B. einen elektrischen Bohrhammer über dem Kopf im schwül-warmen Streb an der Orts-brust hochwuchten und bedienen muß. Du kannst es gerne ausprobieren. Die erfahrenen Bergleute zeigen Dir den Umgang auch mit weiteren Maschinen vor Ort. Erlebe den Kohlenhobel oder den Walzenschremlader in voller Aktion vor der Panzerkette.

Oder möchtest Du lieber einmal mit der Einschienenhängebank EHB durch die 1.2000 m lange Strecke des Stollens fahren? Oder selbst einmal Lokführer in der unter-Tage-Trio-Lok spiel-en ? Auch das ist (demnächst) möglich.  Du kannst aber auch auf dem Senklader aufsitzen und das Haufwerk vom Streckenvortrieb abtransportieren. Alle Maschinen in den 3 Streben des Trainings-bergwerks sind voll funktionsfähig.

Schau Dir alles ganz genau an. So eine Welt erlebst Du nicht alle Tage. Und Du kannst die Zeche Recklinghausen II sogar als Erinnerung mit nach Hause nehmen. (siehe unser Architektur-modell)      

eine kurze geschichte

über das TBW

Das Trainingsbergwerk Recklinghausen befindet sich in einer ehemaligen Bergehalde, die aus taubem Gestein 1869 durch die Zeche Clerget aufgefahren wurde. 1889 erfolgte die Übernahme der belgischen Zeche Clerget durch die Harpener Bergbau AG. Diese benannte sie in Recklinghausen II um. Im 2. Weltkrieg wurde die Berge-halde als Bunker und Lazarett genutzt und nach 1945 verschlossen. 

  • Erst 1972 wurde der Bunker wieder geöffnet. Die Ruhr-kohle AG (RAG) ließ eine 1.400 Meter lange Strecke mit 3 Streckenvortrieben auffahren, um die Anlage als Train-ingsbergwerk für Bergleute und die Grubenwehr zu nutzen. Und zwar unter gleichen Bedingungen wie in 1000 Meter Teufe. Allerdings mit dem Unterschied, dass im TBW keine Kohle gefördert wird und das keine Schlag-wettergefahr besteht. Dafür sind alle wichtigen Arbeits-bereiche schnell erreichbar, was unter Tage nicht der Fall war. 
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  • Bis zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus im Dez. 2018 wurden im TBW 44 bergbauspezifische Lehr-gänge für Bergmechaniker, Elektroniker, Vor-und Ent-sorger sowie für die Grubenwehr durchgeführt.
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  • Von der Zeche Recklinghausen II ist die Fördermaschin-enhalle und das Fördergerüst erhalten gebliegen. Von der Zeche Recklinghausen I ist das Verwaltungs-und Kauen-gebäude erhalten geblieben. Die naheliegende ehem. Bergehalde Hoheward wurde durch die RAG begrünt und befestigt und dient heute als Naherholungsgebiet in Herten.   

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EIN BSONDERER TAG IN EINEM BESONDEREN AMBIENTE

Trainingsbergwerk Recklinghausen

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Wanner Str. 30 - 45661 Recklinghausen-Hochlarmark Tel.: 0152-34260896
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