ehemaliger Bergmann lässt Bergwerke wieder erstrahlen

Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist nicht nur ein Industriedenkmal, sondern auch ein echter begehbarer Hingucker. Genau so wie die Fotoausstellung „Helles Licht bei der Nacht“ des ehemaligen Bergmanns Wolfgang Schubert von der ehem. Zeche Victor in Ickern,  Minister Achenbach in Lünen, General Blumenthal in Recklinghausen und Auguste Victoria in Marl.  

Schubert ist nämlich ein Meisterwerk gelungen. Mit privatem Equickment hat er zahlreiche ehemalige Zechen mit raffiniert angeordneten Beleuchtungskörpern, Halogenstrahlern, mehreren Spiegelrelfexkameras und mit Hilfe von Drohnen spektakulär wirkende Fotos geschossen, die unsere Kathedralen des Reviers in ein illuminiertes Licht einbetten, das den Glanz des fast verschwundenen Industriezeiltalters in wundervoller Weise wiederauferstehen läßt. Dafür gebürt dem ehemaligen Bergmann Schubert Dank und Anerkennung. 

Die verantwortlichen Akteure beim LWL müssen das offensichtlich so ähnlich gesehen haben. Ansonsten hätten Sie ihm nicht das Museum Henrichenburg für eine Fotoausstellung zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung befindet sich in der Bilderwerkstatt neben der alten Maschinenhalle des Schiffshebewerks.    

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

60 Spots an

In der Bilderwerkstatt des ehemaligen Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop ist bis zum 23. Dezember 2026 die LWL-Ausstellung „Helles Licht bei der Nacht“ zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Fotografien des ehemaligen Bergmanns und Sprengbeauftragten Wolfgang Schubert, der die alten Zechen auf besondere Weise festhält.

Schuberts Bilder erzählen von einer Welt, die vielerorts längst verschwunden ist. Mit aufwendigen Lichtilluminationen lässt er die stillgelegten Zechenanlagen für einen Moment wieder lebendig erscheinen. Türme, Hallen und industrielle Relikte erstrahlen in ungewohntem Glanz – beinahe so, als würden sie noch einmal ihre frühere Bedeutung und Würde zurückgewinnen.

Dabei sind seine Fotografien mehr als eindrucksvolle Nachtaufnahmen. Sie bewahren Erinnerungen an den Bergbau, an die Menschen hinter den Mauern und an eine Epoche, die das Ruhrgebiet nachhaltig geprägt hat. Das künstliche Licht wird zum Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Es macht sichtbar, was nicht vergessen werden soll.

„Helles Licht bei der Nacht“ lädt dazu ein, innezuhalten, sich erinnern zu lassen und die vertrauten Zechenlandschaften mit neuen Augen zu betrachten. Ein stiller, atmosphärischer Blick auf das industrielle Erbe des Ruhrgebiets – und eine Hommage an Orte, deren Geschichten weiterleuchten.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop, Youtube-Screenshot  

Quellenhinweise: 

RAG-Pressemitteilung vom 14.09.2026; LWL.org. de vom 22.05.2026; edet-magazin.de vom 15.03.2018; Waltroper-Zeitung vom 22.05.2026 sowie RK-Redaktion vom 21.09.2026

Fotonachweise: 

Header: Hintergrund: Zeche Ewald, Herten: Revierkohle; Vordergrund: General Blumenthal 7, Recklinghausen, Gestaltung in Acryl: Revierkohle. Bergmann mit Lampe: RAG, Wolfgang Schubert: Youtube-Screenshot; links darunter (Scheinwerfer): fotolia-Kauf. Links darunter: Youtube-Screenshot  

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Helles Licht bei der Nacht
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