Das Bekennerschreiben der sog. „Vulkangruppe“ zum Sabotageakt am Berliner Stromnetz vom 4.01.2026 markiert einen neuen Tiefpunkt in der klimaalarmistischen Debatte. Wer kritische Infrastrukturen angreift, greift nicht „das Schweinesystem“ an, sondern Krankenhäuser, Kitas, Hausalte, Betriebe, Rechenzentren und letzlich Menschen. Solche Taten sind nicht nur strafbar, sondern auch sachlich und politisch sinnlos.
Die Vulkangruppe argumentiert in ihrem Bekennerschreiben vom 04.01.2026, das das Ziel des Sabotageaktes nicht die Herbeiführung eines Stromausfalles gewesen wäre, sondern es sollte die fossile Energiewirtschaft treffen. Das wäre ein gemeinwohlorientierter Akt der Notwehr gewesen im Angesicht von 423, 9 Mio. Co2-Anteilen in der Atmosphäre. Diese Zerstörung des Klimas muß daher beendet werden. Insofern waren wir gegenüber der Stromnetz Berlin GmbH erfoglreich gewesen, so die Gruppe.
Und da man sich die wohlhabenderen Menschen in Berlin-Lichterfelde, Wannsee, Zehlendorf und Berlin-Nikolassee ausgesucht hatte, konnte man sich gleich auch noch moralisch rechtfertigen, man hätte „den Herrschenden“ erfolgreich den Saft abgedreht. Verschwurbelter geht es kaum.
Wir wollen für Sie die Verschwurbelungen daher Schritt für Schitt aufdröseln.
Raubbau stoppen - Kraftwerke lahmlegen wir brauchen eine internationale Verweigerung des Fortschritts
„Wir rufen daher auf: sabotiert die fossile Infrastruktur, die Stromnetze, die Serverzentren, die Chipindustrie und die Zuliefererindustrie für die Automobilwirtschaft, der Rüstungsindustrie und den Flugverkehr. Zerstört Polizeizentralen, die der Garant für die patriarchalen Eigentumsverhältnisse sind. „
Soweit der O-Ton der Vulkangruppe. Studentinnen und Studenten, die noch in der Zeit um 1968 herum studiert haben, werden sich in diesem Zusammenhang sicherlich sogleich an gleichlautende Satzstellungen erinnern. Rudi Dutschke forderte damals auch, das man kaputtmachen solle, was einen selbst kaputt macht. Die Kapitalismuskritik ist nicht neu und auch nicht unbedingt völlig abwegig, sondern im Kern durchaus berechtigt. Gewalt ist aber dennoch kein Mittel, eine Veränderung der Verhältnisse herbeizuführen. Und ob diese dann besser wären, bleibt auch heute noch fraglich.
die C02-Problematik die keine ist
Die moralische Keule „CO2“ kann nur ideologisch geschwungen werden. In der Realität ist Kohlenstoffdioxid ein geruchs-und farbloses Spurengas, welches in der Atmosphäre einen Anteil von gerade einmal 0,04 % besitzt. Das sind exakt 400 ppm auf eine Mio. trockener Luftmoleküle.
Und da CO2 schwerer ist als Luft, sinkt der Großteil in die Ozeane und wird dort in festen Gesteinsformationen (den sog. Aquifären) gebunden. Dennoch gelangt aus den Tiefen der Meere das Co2 wieder an die Oberfläche, wenn es wärmer wird. Es handelt sich dabei aber nicht um das von Menschen verursachte C02 durch verbrennnen fossiler Rohstoffe, sondern um C02, das über heiße Gase aus dem Erdinneren jeden Tag zu Tage strömt. Darauf hat der Mensch keinen Einfluss.
Außerdem ist C02 auch kein Klimatreiber, sondern der Wasserdampf in Kombination mit den Ozeanzyklen und den Rückkopplerungseffekten zwischen Wolkenbildung und Strahlungswinkel der Sonne. An dieser Stelle sollte dem geneigten Leser klar sein, das diese Wechelverhältnisse komplex und chaotisch verlaufen. Den Einfluss, den das CO2 dabei hat, ist völlig vernachlässigbar. Steht Übrigens in jedem Gundlagenbuch für das Erstsemester der Physik oder Meteorologie.
C02 ist für die Photosynthese unserer Pflanzenwelt wichtig, da die Pflanzen über die Aufnahme von C02 und Glukose Sauerstoff freisetzen. Und den brauchen wir alle. Eine C02-neutrale Welt kann es nicht geben und wäre für alle tödlich.
Wind und Soalar ist volativ
Das heißt, das Strom geliefert wird (und zwar nur Strom, keine Prozesswärme !), wenn Wind weht oder die Sonne scheint. Jedoch nicht, wenn Flaute herrscht. Und wenn Flaute herrscht, dann besteht diese flächendeckend. Genau so wie Dunkelheit. Dann funktionieren Solaranlagen auch nicht mehr. Die kleinen Batterien können den Mangel nur sehr kurzfristig überbrücken. Und Flautezeiten haben wir jeden Monat. Um diesen Mangel auszugleichen, brauchen wir grundlastfähige Kraftwerke, um dass Stromnetz stabil zu halten. Eigentlich brauchen wir nur Kraftwerke (Kohle, Gas, Atom), um die Versorungssicherheit preiswert zu garantieren. Aber die Politik hat sich aus wenig überzeugenden Gründen anders entschieden. Kraftwerke stellen auch die notwenige Prozesswärme für die Industrie und die Privathaushalte bereit. Ohne Prozesswärme kann man nichts produzieren. Und ohne Prozesswärme hätten Sie einen kalten Hintern. Ohne preiswerte Energie werden Sie auch keine preiswerte Mietwohnung bekommen. Ein erzwungener Verzicht auf diesen Fortschritt bedeutet in letzer Konsequenz Verarmung. Nicht für alle. Aber für die meisten von uns.
warum grüne Fanatiker gefährlich sind
Der Sabotageangriff auf das Berliner Stromnetz hat wieder einmal gezeigt, wie verwundbar unsere Infrastruktur ist. Zum zweiten Mal innerhalb von 3 Monaten haben fanatische Klimaaktivisten die Berliner Stromversorgung durch Brandanschläge auf eine Schrägseilbrücke über dem Teltowkanal zerstört. Das Feuer beschädigte Hochspannungsleitungen, die mit dem nahegelegen Heizkraftwerk Lichterfelde verbunden sind, schwer.
Die Folge: 45.000 Berliner Haushalte und 2.200 Betriebe waren vier Tage lang ohne Strom. Da die meisten Häuser in Reichevieteln um Berlin-Zehlendorf, Lichterfeld und Wannsee mit elektrischen Pumpen oder netzgekoppelten Heizystemen versorgt werden, bedeutete der Ausfall dieser Geräte, das die Temperaturen in den Häusern um bis zu 13 Grad sanken. Daher mußten Notunterkünft eingerichtet werden. Die Bundewehr versorgte die Bevölkerung mit Decken und warmen Mahlzeiten.
unsere Kraftwerke - Garanten der Versorgungssicherheit
Netzstabilität, Ausgleich von Erzeugungsschwankungen, Bereitstellung von preiswertem Strom (nur ein Bruchteil der Windstromkosten) sowie die Bereitstellung von Prozesswärme lassen sich weder über erneuerbare Energien herstellen noch durch Batteriespeicher oder durch Wasserstoffspeicher ersetzen. Um Baustoffe, Düngemittel, Kunststoffe Stahl und Zement herstellen zu können, bedarf es immer fossiler Energie. Ob das in 100 Jahren auch noch so sein wird, wissen wir nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch.
Die Klimadebatte braucht also mehr Rationalität und nicht mehr Radikalisierung.
Glückauf !
Quellenhinweise:
Bild-Zeitung vom 05.01.2026 ( mit vollständigem Abdruck des Bekennerschreibens); Eike.de vom 10.01.2026; deutschlandfunk.de vom 14.01.2026; tagesschau.de vom 05.01.2026; mdr.de vom 05.01.2026; spiegel.de vom 07.01.2026 sowie RK-Redaktion vom 15.01.20265
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