Die vom schwedischen Bergbauunternehmen LKAB in der Nähe von Kiruna im Norden Schwedens gortete Lagerstätte wird erst in 10 bis 15 Jahren abbaufähig sein. Das liegt u.a. daran, das die seltenen Erden innerhalb der Lagerstätte nicht in gleichmäßiger Konzentration vorliegen und das sie stets nur als Beimischung in anderen Mineralien zu finden sind. Das erschwert die Gewinnung enorm. Um die seltenen Erden möglichst in reiner Form aus dem abgebauten Erz herauszulösen, sind chemische Prozesse nötig, Dabei werden auch Säuren eingesetzt. Der Nebeneffekt ist dabei, das radioaktive Isotope entstehen, die wiederum giftige Abwässer hervorbringen. Daher ist die Gewinnung und Verarbeitung nur in wenigen Gebieten und unter strengen Umweltschutzauflagen möglich. In der Regel sind die seltenen Erden hauptsächlich in Erzschichten enthalten. Das ist auch der Grund, warum der Bergbaukonzern LKAB in den nächsten Jahren mit der Auffahrung von Strecken und Streben in rund 500 Meter Teufe beginnen möchte. Denn LKAB betreibt in Schweden die größte Eisenerzmine Europas.