Geo-Engineering: ein riskantes Mannöver



Fünf vor Zwölf ?

Da die Klimaarlamisten tatsächlich glauben, dass sich das Klima durch menschenverursachte C02-Emmi ssionen immer mehr erwärmt und sie keinen Fortschritt in der Redu- zierung des von ihnen verteufelten Spurengases sehen, soll jetzt die ganz dicke Keule herausgeholt werden: die Erde soll künstlich heruntergekühlt werden. Hierzu haben sich Geo-Ingenieure einige Strategien ausgedacht, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten.

Unter Geo-Engineering werden alle vorsätzlichen und großräumigen Eingriffe in geo-chemische und biogeochemische Kreisläufe der Erde mit Hilfe technischer Mittel bezeichnet. Als Ziel dieser Eingriffe wird in der Literatur der Stop des globalen anthropogen verursachten C02 gesehen, das als Ursache der Klimaerwärmung ange-sehen wird. Daneben verfolgt man das Ziel, die Versauerung der Meere zu reduzieren.

Um diese Ziele zu erreichen, verfolgt die tonangebende National Academy of Sciences (NAS) seit 1992 zwei Lösungsansätze. Der erste Lösungsansatz verfolgt das Ziel, die Sonneneinstrahlung auf die Erde zu beeinflussen. Hierzu will man große Mengen Aerosole ausbringen, um die Reflexion des Sonnenlichtes zu erhöhen. Der zweite Lösungsansatz verfolgt die direkte Reduzierung von C02-Konzentrationen in der Atmo-sphäre. Hier denkt man an die Filterung der Luft, an die Abscheidung von C02, Abkühlung des Planeten durch Einsprühung von Schwefeldioxid in die obere Atmosphäre oder alternativ die künstliche Erzeugung von vielen kleinen Vulkan-ausbrüchen, aber auch an Methoden wie Düngung der Meere mit Eisen oder Phosphor, um das Algenwachstum anzuregen, welches C02 aufnimmt. Beide Strategien sind riskant und es ist fraglich, ob diese zu den gewünschten Effekten führen.

Wie ein Ingenieur am Regler einer technischen Anlage wollen die Geo-Ing. nun den Naturgewalten Einhalt gebieten und aktiv in das Wettergeschehen eingreif-en, obschon der Einfluss auf die Artenviel-falt, den Menschen und die Atmosphäre völlig unerforscht ist. Schon seit 50 Jahren versuchen Menschen, das Wetter zu kontrollieren. Alle Versuche sind bisher gescheitert. In Deutschland wird lediglich geforscht, um die Risiken des Geo-Ingi-neerings abschätzen zu können.

 

Und wenn es eines Tages doch funktionieren sollte, stellt sich immer noch die Frage, ob man das Wetter tatsächlich auf Dauer konstant halten kann. Unabhängig von dieser Fragestellung halten wir den ganzen Aufwand für völlig aberwitzig und unnötig, das bis heute der wissenschaftliche Beweis fehlt, das antrophogen verursachtes C02 maßgeblich zur Erwärmung des Klimas beiträgt. Das multifaktorielle und chaotische Wettergeschehen ist zwar mit Hilfe von Computersimulationen effektvoll darstellbar, aber welche Ursache-Wirkungszusammenhänge signifikant sind, die das Klima beeinflussen, ist keineswegs eindeutig geklärt. Die C02-Hypothese jedenfalls scheidet als Erklärungsmodell aus, da die Erhöhung der C02-Konzentration in der Atmosphäre dem Klimawandel stets und ständig folgt. Und zwar mit Verzögerung. Es ist also nicht die Ursache. Das haben Eisbohrkernuntersuchungen von Ian Clarke von der Universität Ottowa und Tim Ball von der Universität Winnipeg (Kanada) gezeigt. Und solange der natürliche C02-Anteil in der Atemluft nicht 5 % übersteigt, kann dieses Spurengas auch nicht gefährlich werden. Ansonsten müßte jedes Ausatmen ein Peitschenhieb auf dem Rücken der verbrennenden Erde sein.

vgl.hz.a. Wisnewski, Gerhard: Die Klima-Religion, in: zentrum-der-gesundheit.de/ klimawandel vom 8.3.2018; N.N.: Hack the planet !, in: Laufpass Nr. 25, 2010, W. Jeschke (Hrsg.); Wikipedia; ZDF-Nachrichten vom 04.11.2017; Die Zeit vom 04.03.2010; FR vom 5.6.2015; N.N.: Riskantes Geo-Engineering, in: wissenschaft.de/erde-klima, Konradin Medien GmbH (Hrsg.) vom 22.1.2018 und RK-Redaktion vom 2.04.2018

Fotos: Geo-Engineering: T.L.Furrer, 64421610, fotolia-Kauf, Text:Geo-Ing-Design: Xtrava ganT, 27759624, fotolia-Kauf