UNO-Klimakonferenz: aus Vorreitern werden langsam Geisterreiter

den Herolden des Klimanotstandes geht die Luft aus

Energiewende

angeblich alternativlos

vom 2.12. bis 13.12.2019 fand unter den Augen von Greta Thunberg und unter dem Druck des EU-Klimanotstandsbeschlusses die 25. Klimakonfer-enz in Madrid statt. Rd. 20.000 Teilnehmer reisten dazu aus 190 Ländern an. Die meisten davon mit dem Flugzeug. Bilanz: 0,68 Tonnen C02 pro Teil-nehmer. Was die „Conference of the Parties“ sonst noch so gebracht hat, haben wir für Sie im Folgen-den zusammengetragen. 

dank heldenhafter Rechenoperationen

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Greta Thunberg

die Säulenheilige von FFF war bei der COP 25 dabei

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Flagge der vereinten Nationen UN

mit Olivenzweigen

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Kohlenstoffdioxid

das Klimagift ?

 

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in Spanien

Hauptstadt Madrid

Vorweg: viel war es nicht, wenn man einmal von den Kosten absieht. Das räumte sogar auch der UN-Generalsekretär, Antonio Guterres, ein. Die Länder würden zu wenig für den Klimaschutz tun. Wenn nicht jährlich 7,6 % an C02-Emissionen eingespart werden, dann wäre das Pariser Klimaziel von maximal 2 Grad plus nicht zu erreichen. Für den Planeten hätte das katastrophale Auswirkung-en.

Und dieser Panik-Tenor zog sich nun im Form von mehr oder weni-ger dramatischen Appellen, Schautafeln und heldenhaften Rechen-beispielen über 14 lange Tage hin. Im März will die EU ein Umwelt-gesetz vorlegen. Damit soll der Handel mit Verschmutzungs-rechten auf alle Sektoren ausgeweitet werden.

Die teilnehmenden Staaten, die der These vom menschengemacht-en Klimawandel etwas skeptischer gegenüberstehen, wurden vom spanischen Ministerpräsidenten Sanchez als „eine Handvoll von Fanatikern“ bezeichnet. Die Vertreterin des US-Repräsentanten-hauses, Nancy Pelosi, reagierte auf diesen Vorwurf mit dem Hin-weis, dass sich die Regierungs-und Staatschefs bitte an Erkennt-nisse der Wissenschaft halten mögen. Dort gibt es nämlich keine, wenngleich auch immer wieder gerne behauptete, 97 % Überein-stimmung. Begleitet wurde die Veranstaltung am letzten Tag von rd. 15.000 Klimaaktivisten.  

spanische Hauptstadt Madrid - Foto: pixabay.com

Passend zur UN-Klimakonferenz veröffentlichte die Europäische Umweltagentur (EEA) in Brüssel ihren Fünfjahresbericht und kam  wie erwartet zu dem Ergebnis, dass Europa im Kampf gegen den Klimawandel vor Herausforderungen in noch nie dagewesenem Ausmaß stehen würde. Ein Kurswechsel sei dringend erforderlich.

Die UNO pflichtete dieser Einschätzung bei und sprach vom heißesten Jahrzehnt in der Geschichte. Deutschland wäre laut Klima-Risiko-Index der Entwicklungshilfeorganisation German-watch das am stärksten betroffene Land, dass 2018 von Extrem-wetterereignissen seit 1999 heimgesucht wurde. Und überhaupt würden durch die Erderwärmung Extremwetterereignisse wie Trock-enheit und Stürme immer stärker werden. Die dadurch verursacht-en Schäden in Höhe von rd. 3,5 Billionen US-Dollar sprechen eine klare Sprache. Ebenso die rd. 12.000 Menschen, die solche Extrem wetter in Haiti, Philippinen und Pakistan das Leben gekostet hat.

Die Weltorganisation für Meteorologie konnte berichten, dass die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einen Rekord-wert gestiegen seien. Es sei jetzt Zeit zu handeln.

Forscher der Universität Princeton legten Berechnungen vor, wo-nach der Meeresspiegel um 20 Zentimenter bis 2300 ansteigen könnte. Deutschlands Inseln wie Rügen, Fehmarn, Nordseeinsel und Ostfriesland könnten in 30 Jahren untergehen.  Bremen, Ham-burg, Bremerhaven, Cuxhaven, Itzehoe und Oldenburg droht nach Angaben der National Aeronautics and Space Administration (NASA) die Überflutung. Weltweit könnten mehr als 300 Mio. Menschen von Überschwemmungen bedroht sein. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte es 3 Grad wärmer auf der Erde werden.

FAZIT

Die behauptete Klimaerwärmung findet zwar statt und ist ein ganz natürlicher Vorgang, aber in der von der UN, dem IPCC, dem PIK, den Medien und anderen NGO´s  zugespitzten Weise, dass der Mensch durch die von ihm verursachten C02-Emissionen allein daran schuld sein soll, ist blanker Unsinn und wissenschaftlich nicht belegt.

Zwar trägt der Mensch durch die Bebauung freier Flächen, durch Rodungen, Flußbettverlagerungen,Trockenlegungen, C02- Emission-en und  durch die Zunahme der Weltbevölkerung auch zu einer Kli-maerwärmung bei, aber die natürlichen Einflüsse sind maßgeblich-er. Zu ihnen gehört der Wasserdampf, die Sonnenfleckenentwick-lung, andere Treibhausgase, die Wolkenbildung, Vulkanausbrüche  und kosmische Rücktrahlungseffekte auf die Erde. 

Quellenhinweise:

Zeit-Online vom 14.11.2019; WAZ vom 06.11.2019; Berliner Zeitung vom 30.11.2019; Gerste, Ronald D.: wie das Wetter Geschichte macht – Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute, Stuttgart 2018, Klett-Verlag; Focus-Online.de vom 04.12.2019; Frankfurter Allgemeine vom 02.12.2019 und 04.12.2019;  MDR.de vom 10.12.2019; Der Spiegel vom 02.12.2019; ZDF vom 01.11. 2019; ORF.at vom 02.12.2019; ARD-Tagesschau vom 02.12.2019 sowie RK-Redaktion vom 14.12.2019

Header-Foto: ARD-Screenshot, künstl. Veränderung: Revierkohle 

Und so ist es auch keineswegs richtig, dass das letzte Jahrzehnt das heißeste in der Geschichte Europas gewesen sein soll. Bereits 1022 berichteten die Nürnberger Stadtschreiber, dass man auf den Strassen wegen der großen Hitze und wegen des Versiegens zahl-reicher Brunnen verschmachten würde. Um 200 vor Christus gab es eine Warmzeit, die zu üppigen Ernteergebnissen über 300 Jahre lang führte. Nach Ansicht von Glaziologen hätten sich im sog. römi-schen Klimaoptimum die Alpen stärker zurückgezogen als heute. 1315 zeichneten die Chronisten dann eine Zeit in Frankreich und Deutschland auf, wo es an 155 Tagen durchgehend geregnet haben soll. Die Ernten waren ruiniert. Hunger, Seuchen, Pest und Krieg waren die Folge. Es war der Beginn der kleinen Eiszeit, die Anfang des 18. Jahrhunderts endete. Seit Beginn der Industriealisierung um 1850 hat sich die durchschnittliche Globaltemperatur um rd. 1,0 Grad erhöht. 1921 war es im Durchschnitt in Deutschland 39 Grad warm. 1976 holte Europa eine Dürre ein. Die Durchschittstemp-eratur lag bei 38 Grad.  Vom heißesten Jahrzehnt kann also über-haupt keine Rede sein.

Warum Außenminister Heiko Maas und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) dennoch meinen, die Klimaschutzziele für 2030 nachschärfen zu müssen, entzieht sich der Rationalität. Die wirt-schaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Folgen einer solchen ver-fehlten Energiepolitik wird den Deutschen noch teuer zu stehen kommen. Darauf können wir wetten.  

 

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