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Wer wir sind

Als uneigennützig tätiger und körperschaftssteuerbefreiter Verband fördern wir seit
1983 die Montankultur, damit die Leistung von 150 Jahren Industriegeschichte des
Ruhrreviers nicht in Vergessenheit gerät.

Über uns: Unsere Aufgaben

1.   Wir fördern Montankultur

Die Leistung von Generationen von Bergleuten, die unter erschwerten Bedingungen für den Wohlstand in der Bundesrepublik über Jahrzehnte gesorgt haben, verdient Respekt und Anerkennung. Nicht wenige Bergleute haben unter den damaligen schwierigen Arbeitsbedingungen unter Tage ihr Leben lassen müssen. Ausgeprägter Gemeinsinn, eine gewachsene Bergbau-und Siedlungskultur, der ruhrgebietstypische Mutterwitz sowie die architektonischen Meisterleistungen des Zechenbaus (Beispiel: Weltkulturerbe Zeche Zollverein XII in Essen) zeugen noch heute von einer Epoche, die das Ruhrgebiet und seine Menschen geprägt hat und trotz Deindustriealisierung immer noch prägt. Das dieses Erbe nicht in Vergessenheit gerät, dafür sorgen wir zusammen mit unserem Mitglied, dem “Bund Deutscher Bergmanns-,Hütten-und Knappenvereine” und seinen über 7000 Mitgliedern allein in NRW. Der Bund ist auch Ausrichter des alle zwei Jahre in verschiedenen Bundesländern stattfindenden Bergmannstages. In unserem jährlich erscheinenden Jahrbuch "Montankultur-Rückblick" berichten wir anspruchsvoll, abwechslungsreich und reich bebildert über die High-Light´s der Bergbaukultur von gestern, heute und morgen und wir stellen diese in einen energiepolitischen Zusammenhang, der sich um Kraftwerke, Zechen und umweltfreundlicher Stromerzeugung der Zukunft dreht.

2.   Wir setzen uns für den Erhalt einer Forschungszeche und einer umweltfreundlichen Modernsierung der deutschen Kohle-Kraftwerke ein

Industriekultur ehrenamtlich zu unterstützen, ist für uns gleichzeitig verbunden mit dem werben um Verständnis für die Erhaltung des heimischen Energieträgers Steinkohle über das Jahr 2018 hinaus. Wir brauchen daher in Deutschland eine Forschungszeche, um die Arbeitsplätze in der Bergbau-Zuliefererindustrie zu sichern und den Zugang zu den Lagerstätten offenhalten zu können. Deutsche Bergbau-und Kraftwerkstechnologie ist führend in der Welt. Die jüngsten Störfälle in japanischen und deutschen Atomkraftwerken machen deutlich, wie sicher die Kohle ist. Das die Bergbau-und Kraftwerkstechnologie trotz der bekannten Co2-Belastung der Umwelt durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe eine Zukunft hat, belegen die Umweltbemühungen der Bergwerke sowie die Entwicklung zu sog. Clean-Coal-Kraftwerken,den Co2-freien Steinkohlekraftwerken der Zukunft. (CCS-Technologie) Trotz Zunahme des Anteils regenerativer Energieträger am Energiemix wird die Kohle auch mittelfristig an Bedeutung eher zu-als abnehmen. (vgl.Prognos-Studie aus 2007 u.2008 sowie NEEDS-Studie 2009) Die jüngsten Ereignisse von Störfällen in deutschen Atomkraftwerken machen deutlich, wie sicher die Kohle ist. Sie ist im Ruhrgebiet für über 300 Abbaujahre noch ausreichend vorhanden. Dieses gute Stück Sicherheit sollten wir uns nicht nehmen lassen! Das lassen wir regelmäßig Politiker, Firmenvorstände und die Presse wissen. Auch setzen wir uns mit Umweltverbänden und Kohlegegnern konstruktiv auseinander.

3.   Wir unterstützen Firmen, die auf ehemaligen Schachtstandorten ihren Sitz haben, mit kostenloser Werbung

Weil die Industriekultur für die standortgebundene Wirtschaft einen mehrwertschaffenden, weil identitätsstiftenden, Imagevorteil schafft. Im kommunikativen Wettbewerb wird es künftig immer wichtiger, Aufmerksamkeit über kulturelle Symbolwelten zu erzielen, um sich im Wettbewerb zu behaupten, wenn Produkte immer ähnlicher werden. Dieser Zusammenhang ist auch wissenschaftlich belegt.1) Daher erhalten Firmen von uns kostenlos Anzeigen (Jahrbuch, Internet), Flyer, gerahmte Großbilder und wir vermitteln diesen provisionsfrei Strom-und Gasangebote zu börsennotierten Preisen.

4.   Wir setzen uns gegen Kinderarbeit in Bergwerksminen ein, weil wir etwas gegen Billigimportkohle haben

Mit Hilfe von Spenden wollen wir das Elend der Bergarbeiterkinder in der Kohlengrube San Luis in La Guajira, Kolumbien, in der Erzgrube Cero Rico in Potosi, Bolivien und in der Goldgrube in Komabangou, Niger durch ein regelmäßiges Mittagessen und einen regelmäßigen Schulbesuch lindern. Dafür gehen wir mit unserem Messestand mehrmals im Jahr auf die Strasse und werben für eine Projekt-Patenschaft. Schon ab 15,00 EUR im Jahr können auch Sie mithelfen, daß das Elend für etliche Kinder weniger wird. In Schulen klären wir über den Zusammenhang zwischen Umweltverschmutzung, Dumpinglöhnen, Kinderarbeit und der Einfuhr von Billigimportkohle auf.