Neue Dauerausstellungen im DBM

Seit der Einführung des Erneuerbare Energien-Gesetzes im Jahre 2000 schrillt es aus allen medialen Kanälen: die Kohle hat keine Zukunft, weil sie das Klima zerstört. Aber ist das wirklich so und können wir auf fossile Energieträger vollständig verzichten ?  Auf rund 280 Quadratmeter Fläche zeigt das DBM in einer neuen Dauerausstellung, warum der Rohstoff auch weiterhin für unser aller Wohlstand notwendig ist. Es wird gezeigt, für welche Güter, die wir täglich konsumieren, Rohstoffe unentbehrlich sind. Und dabei geht es nicht nur um Kohle. 90 % aller Materialien eines Autos werden durch Rohstoffe gewonnen, die durch den Bergbau produziert wurden. Mit Hilfe eines Energiefahrrades können Sie ausprobieren, welche Kraftanstrengung notwendig ist, um Strom zu erzeugen.

Öffnungszeiten: Die bis Fr. 8.30 h – 17.00 h

Sonn-und Feiertags: 10.00 h – 17.00 h

Ort: Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

Fotos links: Revierkohle; daneben: DBM

vom Karbonwald bis zur Grubenwasserpumpe

Reste eines 306 Mio. Jahre alten Schuppenbaumes empfangen den Besucher im neuen Rundgang 1 des DBM, um gleich darauf mit einem raumfüllenden Ölgemälde einer Landschaft aus der Steinkohlenzeit um 1923 konfrontiert zu werden. Damit beginnt eine spannende Zeitreise. Anhand vön 600 Objekten wird die technische, soziale, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung rund um die Steinkohle in Deutschland dem interessierten Besucher nahegebracht. Von der Teil-bis zur Vollmechanisierung unter Tage, vom Grubenrettungswesen, dem Arbeitsschutz, von der Entstehung der Gewerkschaften und vom Ende des Deutschen Steinkohlenbbergbaus im Dez. 2018. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit dem Nachbergbau. Hier geht es um die Herausforderungen der Grubenwasserhaltung, des Polderbaus und der Trinkwasserqualitätssicherung für die Zukunft.

Layout: Revierkohle

von der Steinzeit bis zum extraterrestrischen Bergbau

Schon in der Steinzeit beschäftigte die Menschen das Thema Rohstoffgewinnung. Daher widmet sich der zweite neue Rundgang mit der Geschichte der Rohstoffgewinnung, Verarbeitung und Nutzung von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter bis zur Industrialisierung der Neuzeit. Am Ende des zweiten Rundgangs beschäftigt sich die Ausstellung mit der Zukunft des Bergbaus in den Tiefen des Ozeans sowie des Wetraums.

Foto links: Piro4D, pixabay.com; Layout: Revierkohle

Das DBM baut um und aus

Mit Unterstützung der RAG-Stiftung wird das Ende des Deutschen Steinkohlenbergbaus Ende 2018 nicht nur gebührend gewürdigt, sondern auch in die Zukunft getragen. Als Träger wird dabei u.a. das Deutsche-Bergbau-Museum in Bochum fungieren. Seit dem 8.11.2016 wird das altehrwürdige Gebäude um-und ausgebaut und somit zukunftssicher gemacht. Dafür werden rd. 50 Millionen Euro in die Hand genommen.

Im Sommer 2019 werden nach Abschluß der Umbauarbeiten im Südflügel des Museums zwei weitere neue Rundgänge eröffnet. Sie beschäftigen sich mit den Themen Bodenschätze sowie Kunst und Kultur im Bergbau.

Eine nette Überschrift