Die neuen Schalke 04-Knappenkarten sind da

1000 Freunde, unzählige Kumpel

„Der S04 hat dem Bergbau vieles, wenn nicht gar alles zu verdanken“, sagt Alexander Jobst, Vorstand Marketing des FC Schalke 04. In Anlehnung an die Verbundenheit betitelte der Verein das Motto der Bundesligasaisaon 2014/2015 „1000 Freunde, unzählige Kumpel“ und entwickelte eine ganze Kampagne mit Motiven aus dem Bergbau. Dazu zählen Bilder im neuen Fangkatalog, die beispielsweise Klaas-Jan Huntelaar oder Joel Matip unter Tage zeigen. Die Fotos entstanden auf dem Bergwerk Proper-Handel sowie im Trainingszentrum Bergbau in Recklinghausen und zeigen auch Mitarbeiter der RAG.

Die Verundenheit zum Bergbau kommt auch in den neuen Fanartikeln zum Ausdruck. Das Design des neuen Heimtrikots ist angelehnt an das Grubenheimd, die Eintritts- und Autogrammkarten erscheinen in Bergabauoptik, T-Shirts tragen Schlägel und Eisen, und das Fördergerüst der Zeche Hugo ziert weitere Fanatiker. „Wir tragen unseren Stolz am Körper“, betont Jobst. Und wer einen Antrag zur Mitgliedschaft auf Schalke ausfüllt, werde zum „Kumpel“. „Kohle und Kumpel befeuern uns, denn uns Schalkern wohnt neben der königsblauen auf eine steinholenschwarze Seele inne. Wir sind auf Kohle geboren. Darauf sind wir verdammt stolz“, so Jobst.

Unterstützung erhielt der FC Schalke 04 vom ehemaligen Spieler Christoph Metzelnder. Der frühere Abwehrspieler arbeitet seit 2013 als Geschäftsführer bei der Hamburger Sportwerbeagentur Jung von Matt/sports, die bei der Umsetzung mitwirkte.

Steinkohle-Werkszeitschrift der RAG 9/2014

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Kohle.Global

Das Ruhr-Museum zeigt eine grosse Ausstellung zu einem Thema, welches in Deutschland zwar keine Bedeutung mehr hat bzw. haben soll (obschon im Ruhrrevier die vorhandenen Kohlelagerstätten eine Reichweite von über 400 Jahre haben, gerechnet ab 2018 !) dafür aber weltweit an Bedeutung eher zu- als abnimmt. Fast nahezu jedes dritte Land der Erde ist Kohleproduzent. Fast alle Staaten sind Kohleverbraucher. Kohle.Global zeigt die Gegenwart der Kohle und ihre Entstehung, beschäftigt sich mit den Kohlerevieren in Spitzbergen, Indonesien, Südafrika, Wyoming und in Sibirien. Es kommt zu faszinierenden Begegnungen innerhalb der Ausstellung mit unterschiedlichen Bergleuten, die das schwarze Gold fördern. Die Ausstellung zeigt aber auch die Ungleichheit der Lebens-und Arbeitsverhältnisse. Revierkohle hat sich mit diesem Thema bereits 1998 beschäftigt. Wir kamen schon damals zu dem Schluß, das Billigimportkohle keineswegs billig ist. Wir können die Ausstellung nebst dem wundervollen und anspruchsvoll gestalteten Katalog daher nur wärmstens empfehlen.

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Neue Bildungspartnerschule gewonnen

Das Ruhr-Museum konnte eine weitere Bildungspartnerschule gewinnen. Am 10. Jan. 2014 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Nelli-Neumann-Förderschule in Essen-Katernberg unterzeichnet. Schulleiter Thorsten Marienfeld versicherte gegenüber Museumschef Prof. Grütter, daß man an eine langfristige Partnerschaft interessiert ist, um das außerschulische Lernen zu fördern. Die Veranstaltungen des Ruhr-Museums ergänzen in idealer Weise den Unterrricht und ermuntern die Schülerinnen und Schüler zum aktiven mitwirken. Das Team „Bildung und Vermittlung“ um Dr. Esther Guderley, Tom Stern und Angelika Wuszow hat ein besonderes Programm für Schulen entwickelt, welches Sie hier einsehen können.

Revierkohle unterstützt die Bildungspartnerschaft und bittet an dieser Stelle alle Schulleiter in Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen, Duisburg , Dorsten, Herne und Marl, sich bei uns zu melden, damit wir Ihnen weitere Informationen zukommen lassen können. Gerade als Schulleiter und Lehrer/in stehen Sie in besonderer Verantwortung, die Geschichte und die Werte der Industriekultur in NRW anschaulich, überzeugend und didaktisch wertvoll zu vermitteln, damit Ihre Schüler/innen wissen, woher sie kommen und eine Chance bekommen „Wurzeln“ in dieser Region schlagen zu können. Wir stellen Ihnen hierzu gerne Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 1 zur Verfügung. Das Ruhr-Museum hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das die Kinder und Jugendlichen aktiv in die Pfade der Industriegeschichte einbindet.

zollvereinschulprogramm2013

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Ruhr-Museum begrüsst den 1.000.000 Besucher

Vier Jahre nach der Eröffnung des Ruhr-Museums in der ehem. Kohlenwäsche auf der Zeche Zollverein XII in Essen begrüßte Direktor Prof. Heinrich-Theodor Grütter den millionsten Besucher am 11.12.2013. Über eine lebenslange Dauerkarte freute sich das Ehepaar Kirsten und Gerd Büsch aus Gelsenkirchen. Die ehem. Lehrerin und der ehem. Apotheker kommen gleichzeitig auch in den Genuss sämtlicher aktueller und zukünftiger Ausstellungs-Kataloge. Natürlich war bei der Pressefeier auch Herr Dr. Goldmann als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein und die unvermeidliche Politikprominenz in Gestalt des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Reinhard Paß und dem Staatssekretät für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW, Gunther Adler, dabei.

Museumsdirektor Prof. Grütter betonte vor den gelandenen Gästen, das das Museum mittlerweile eine Lücke als Regionalmuseum schließen würde. 250.000 Besucher pro Jahr seien doppelt so viel wie man ursprünglich erwartet hat und viermal so viel, als das Ruhr-Museum noch in der Goethestr. in Essen residierte.

Vorankündigung: 

Am 29.April 2014 wird das Ruhr-Museum zusammen mit dem LVR-Industriemuseum auf der Kokerei Zollverein anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges die Ausstellung
„1914 – Mitteln in Europa“ sowie etwas später die Retrospektive „Chargesheimer – die Entdeckung des Ruhrgebiets“ eröffnen.

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