Windkraft: Demo für windkraftfreie Landschaften

und für eine rationale Energie-und Klimapolitik

Design conference

Berlin-Demo

23.Mai 2019

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Das Aktionsbündnis Pro Natur und der Verein Vernunftkraft fordern ein Ende der politischen Märchenstunde, dass Strom aus Windkraftanlagen die Versorgungs-sicherheit gewährleisten könne. Am 23. Mai 2019 um 14.30 h wollen Sie daher vor dem Bundeskanzleramt ein Zeichen gegen die um sich greifende Klimahysterie setzen. Ihre Forderung “ Schluß mit dem zügellosen Ausbau der Windkraft“ unter-stützen wir uneingeschränkt und bitten alle Mitglieder, sich an dieser Demon-stration zu beteiligen. 

Strom aus Windkraftanlagen – die Faktenlage

gesicherte Leistung (0)
0/10
speicherbar (0)
0.5/5
preiswert (0)
0.4/5
grundlastfähig (0)
0/5
lieferbarer Sekundenstrom (0)
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neue Arbeitsplätze
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Flächenverbrauch
5/5

Die Kostenentwicklung für die Subvention-ierung regenerativer Energieträger läuft langsam aus dem Ruder. Laut Bundes-rechnungshof zahlen die Bürgerinnen und Bürger mittlerweile rd. 25 Mrd. EUR pro Jahr für die Energiewende. Diese Kosten stehen in keinem angemessenem Ver-hältnis zum Ertrag. Weder wird der C02-Ausstoß in Deutschland durch den wei-teren Zubau von Windkraftanlagen wesentlich abgesenkt, noch trägt die Windkraft zu einer sicheren Energiever-sorgung bei. Von den unvermeidlichen Kollateralschäden wie z.B. den Tod von Tausenden von Fledermäusen und Greif-vögeln pro Jahr und der Gesundheitsge-fährdung durch Infraschall einmal ganz abgesehen. Deshalb muß der Ausbau endlich gestoppt werden. 

Gallery

Mythus und Wahrheit über Windkraftanlagen

In Berlin  soll dem Bundeskanzleramt ein Kompendium für eine rataionale Energie-und Klimapolitik übergeben werden, die von der Initiative Vernunftkraft e.V. sowie von kritischen Bürgerinitiativen entwickelt wurde. Kinder wie Greta Thunberg und viele nichts ahnende Schülerinnen und Schüler werden aufgehetzt, um die Welt vor einer angeblich bevorstehend-en Kimakatastrophe zu retten. Auch gegen diesen politischen  Missbrauch wenden sich die Initiatoren. 

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also: hinfahren und mitdemonstrieren!

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Bergbau: RAG will alle Bergehalden verkaufen

Das Schicksal des Rückzugs vollzieht sich weiter

Halde Duhamel des ehem. Bergwerks Saar in Ensdorf, Foto: RAG-Montan-Immobilien
Halde Brinkfortsheide der ehem. Zeche Auguste-Victoria in Marl- Foto: RAG Monant Immobilien
Halde Gotthelf der ehem. Zeche Glückauf Tiefbau in Dortmund-Hombruch - Foto: Gerda Sökeland, RK

unsere Heimat

Sie gehören zum Stimmungsbild des Reviers: unsere Bergehalden. Viele von Ihnen sind nach der Stilllegung der Zechen renaturiert und als Landschaftsbauwerke hergerichtet worden, die heute zum wandern einladen und auf denen man einen herrlichen Blick auf die Revierstädte hat. Nun will die RAG die letzten 23 Halden loswerden. 

 

 

 

 

 

 

Die Halden erinnern an eine Zeit, wo im Revier 1000 Feuer glühten, die Indu-striealsierung und die Zechen den Wohlstand brachten, Generationen von Bergleuten gelebt haben und die Menschen eine stabile Zukunft hatt-en. Die Halden er-innern aber auch an die zahlreichen Zechen, die es Re-vier einmal gab. Graf Moltke in Glad-beck, Halde Brass-ert in Gelsenk.-Buer, Halde Pattberg in Moers, Halde Ewald in Herten, Rheinelbe in Gelsenkirchen, Halde Blumenthal in Oer-Erkenschwick und die noch aktive Haldenbewirtschaft-ung auf Prosper in Bottrop. Sie und viele weitere Hald-en  sind Zeugen einer wundervollen Epoche.  

In diesem Jahr sollen nun 23 Halden mit 2100 Hektar verkauft werden. Die RAG-Tochter RAG Montan-Immobilien GmbH verfügt derzeit noch über 8750 Hektar ehem. Bergbauflächen. Darunter viele Wälder. Für die Sanierung der Flächen hat RAG Montan-Immobilien allein in 2018 rd. 120 Mio. EUR ausgegeben. Um die Halden fit für eine Folgenutzung zu machen, müssen Entwässerungs-systeme angelegt und bindige Böden auf-getragen werden, damit weniger Sau-erstoff durch die Halden aufgenommen wird, da diese im Inneren immer noch über hohe Kohleanteile verfügen, die im Sommer leicht kokeln können. Damit steigt die Brandgefahr. Darüber hinaus müssen die  Flanken der Halden  stabi-lisiert und Fußwege kreisartig neu an-gelegt werden. Das alles hat allein in 2018 rd. 120 Mio. EUR an Kosten ver-ursacht. Von diesen Belastungen will man sich offensichtlich nun trennen. 

Solange allerdings die Bergehalden noch  unter Bergaufsicht stehen, muss die RAG-Tochter diese bewachen und hat die Verkehrssicherungs-und Ordnungspflicht en zu erfüllen. 

In den letzten 30 Jahren hat der Regionalverband Ruhr (RVR) 35 Wasch-berge ( bergm. Begriff für taubes Ge-stein) von der RAG übernommen und zu naturnahen Erholungsräumen umge-staltet.

Bergehalde Oberscholven der ehem. Zeche Bergmannsglück in Gelsenk.-Buer- Hassel -Foto: Lupo Curtius, GFDL-Lizenz creative commons

Quellenhinweise:

Pressemitteilung der RAG-Montan-Immo-bilien GmbH zum Geschäftsjahr vom 09.04.2019; Saarbrücker-Zeitung vom 28.03.2018; Radio Emscher-Lippe vom 10.04.2019; Wallstreet-Journal vom 09.04.2019; WAZ vom 09.04.2019; Lokalkompass.de vom 07.03.2018 sowie RK-Redaktion vom 28.04.2019

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Bergbaukultur: wir haben unseren Shop erweitert

Glückauf miteinander!

damit Ihr uns nicht vergesst, haben wir für Euch einige Bergbau-Leckerlis zusammengestellt, die sich auch als schönen Gruß aus dem Pott gut machen

fast alle Artikel sind

handgefertigte Schoko-Gruben-loren in schicker Pralinenschachtel

personalisiertes e-Book mit USB-Karte

Schuhputz- schwämmchen

handgefertigte Kauenseife mit Lavendelduft

Glückauf !

15 x 17 cm großes Miccrofasertuch mit Reviermotiven

handegefertigte Essbriketts im Geschenkkarton

sehr lecker !

Hl. Barbara, 13 cm hoch

handgefertigter und bemalter Malakowturm (Prosper II)

originell

We always make sure to provide you with goodies

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Energiewende: Kohleausstieg wird den Strompreis verteuern

hinzu kommen weitere Kosten für den Netzausbau, EEG-Abgaben und Stromsteuer

älterer Strommast, der demnächst durch moderne HGÜ-Masten ersetzt wird

Finger weg von unseren Kraftwerken

warnt sogar die Bundesnetzagentur

Die Warnung der Bundesnetzagentur ist eindeutig:“weitere Stilllegungen kon-ventioneller Kraftwerke sind derzeit in Deutschland nicht vertretbar. Bundestag und Bundesregierung müssten ent-sprechende Vorschriften verabschieden, um Kraftwerksstilllegungen durch die Betreiber zu unterbinden.“ Schöner hätten wir es auch nicht fordern können. Denn die Anzahl der Kraftwerke, die zur Stilllegung angemeldet wurden, darunter auch zahl-reiche Gaskraftwerke, ist beängstigend. Mit Stand vom 1.4.2019 sind 98 Kraftwerke bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden.

EEG-Umlagensteigerung seit 2000 um 67 %- Quelle: Bundesverband der Dt. Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW) 2017
Foto: Markus Distelrath,pixabay.com
Illustration: fotolia-Kauf
Illustration: Current, pixabay.com

STROM WIRD IMMER TEURER, WEIL ER IMMER BILLIGER WIRD

Klingt verrückt, nicht wahr ? Ist es auch. Aber es entspricht trotzdem den Tatsachen. Nach einer Mc-Kinsey-Studie werden die Strompreise bis 2020 um 20 % steigen. Ähnlich sieht es das RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Bundes-verband der Dt. Energie-und Wasserwirtschaft. So-gar das Öko-Institut rechnet mit einer kontinuier-lichen Preissteigerung bis 2022. Lt. dem Ver-gleichsportal Verivox liegt aktuell der Preis für eine Kilwattstunde Strom bei 29,42 Ct. Damit ist der Strompreis den siebten Monat in Folge gestiegen. Zahlte eine vierköpfige Familie mit einem durch-schnittlichen Jahresstromverbrauch von 4000 kWh im Jan. 2004 noch 708 EUR, waren es lt. Verivox im Mai 2013 bereits 1120 EUR. Das entspricht einem Anstieg von krassen 58 %.  Mieter müßten heute nach Angaben des Dt. Mieterschutzbundes rd. ein Drittel ihres Haushaltseinkommens für Miete und Energie aufbringen. Jedes Jahr wird rd. 600.000 Menschen der Strom gesperrt, weil sie ihre Rech-nung nicht mehr bezahlen können.  Auch der Gas-preis ist auf den höchsten Stand seit drei Jahren um 10 % gestiegen, obschon  die Kosten für Kohle und Gas um 20 % gesunken sind. Wie ist das möglich? Ganz einfach:

es liegt am Einspeisevorrang für erneuerbare Energien.

Sie sind der Kostentreiber Nr. 1.  Die Netzbetreiber sind nämlich gesetzlich verpflichtet, regenerativ er-zeugten Strom abzunehmen und zu einem festen Preis 20 Jahre lang zu vergüten. Auch dann, wenn dieser Strom gar nicht benötigt wird. Und es kommt noch dicker: sie müssen den Öko-Strom am EPEX -Spotmarkt zu 0 Ct anbieten. Wenn nunmehr immer mehr Windkraftanlagen aufgebaut werden, produ-zieren diese entweder gar keinen oder zu wenig Strom ( das ist an 8 Monaten im Jahr der Fall), oder viel zu viel Strom. Dann wird der Markt mit Öko-Strom überflutet und die notwendigen Grundlast-kraftwerke rechnen sich  nicht mehr. Das nennt man in der Fachsprache den sog. Merit-Order-Effekt. 

Die Rolle des Staates

Durch Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz-es (EEG) hatte der Gesetzgeber in 2000 die Voraus-setzungen für die Energiewende geschaffen. Der Grund für die Notwendigkeit einer Umgestaltung der Energieversorgung sah der Gesetzgeber darin be-gründet, dass das bei der Verbrennung fossiler Energien entstehende Kohnlenstoffdioxid (C02) massgeblich zur Klimaerwärmung beitragen würde. Bis heute liegt jedoch kein einziger wissenschaft-licher Beweis vor, der belegt, dass die von Menschen verursachten C02-Emissionen massgeblich an der Klimaerwärmung schuld wären. Es kann zwar nicht geleugnet werden, dass C02 einen Einfluss auf die Klimaerwärmung hat, aber das der Mensch der Hauptverursacher sein soll, ist in der wissenschaft-lichen Publikation umstritten. Wir hatten das an anderer Stelle bereits ausführlich dargelegt. Der Staat hält dennoch unbeirrt an einer Energiewende fest, die auch aus technisch-physikalischen Gründen nicht gelingen kann. Die Gründe hierfür hatten wir sowohl in unserem Jahrbuch für Energiepolitik und Montankultur als auch in mehreren Newsletter-Bei-trägen ebenfalls dargelegt. Warum der Staat nicht auf Experten wie den ehem. Umweltschutzsenator von Hamburg, Prof.Dr. Fritz Vahrenholt, Prof. Dr. Nir Shaviv von der Uni Tel Aviv, Prof. Dr. Horst Lüdecke (die beide die von Menschen gemachte C02-Hypo-these vor dem Umweltausschuß des Deutschen Bundestages Anfang Febr. 2019 in Frage stellten) oder den bekannten Energiewende-Kritiker des Europ. Instituts für Klima und Energie, Dipl.-Ing. Michael Limburg, hört, ist ziemlich klar. Es geht um Geld. Viel Geld ! An jeder erzeugten Kilowattstunde Strom verdient der Staat 2,05 Ct plus 19 % MwSt. Hinzu kommen die zahlreichen EEG-Umlagen, die zusammen genommen über 70 % des Strompreises ausmachen.

Die Rolle der Netzbetreiber

Die Netzbetreiber müssen den nicht benötigten Öko-Strom vergüten und gleichzeitig durch Abregelung-en wieder entsorgen. Das kostet viel Geld. Daher sind die Netzkosten mit 7,27 Ct/kWh der zweite dicke Kostentreiber. Wenn der Öko-Strom dann doch einmal zufällig benötigt wird, müssten Sie den Diff-erenzbetrag zwischen niedrigerem Börsenstrom-preis und höherer Einspeisevergütung an den Ver-braucher auszahlen. Tun sie aber nicht. Das liegt u.a. daran, dass sie anstatt die Anlagenbetreiber das unternehmerische Risiko tragen. Sie zeichnen auch für den kostenineniven Netzausbau, der ohne Öko-Strom gar nicht notwendig wäre, verantwortlich. Übrigens: erst ein Achtel von 7.700 geplanten Trassenkilometern für den Ausbau des Stromnetzes ist bisher realisiert worden. Da die meisten Verlaufs-strecken aufgrund von Bürgerprotesten unteridisch verlegt werden sollen, wird das weitere erhebliche Kostensteigerungen zur Folge haben. Egal, ob man z.B. die Stromsteuer absenkt oder nicht.

Die Rolle unserer Gegner

Unsere Gegner behaupten gerne, dass der Öko-Strom viel billiger werden wird, wenn erst einmal alle Atom-; Braun-und Steinkohlekraftwerke vom Markt verschwinden, da diese eine "Verstopfung" verur-sachen würden. Diese wiederholt vorgetragene These ist allerdings nicht haltbar, da Öko-Strom weder bedarfsgerecht erzeugt werden kann, noch kann EE-Strom den sog. Sekundenstrom erzeugen, bei bei großen Lastgängen wie z.B. durch Einschalt-ung von Flutlichtanlagen oder dem Hochfahren eines ICE-Zuges augenblicklich benötigt wird. Hier sind auschließlich die Grundlastkraftwerke der Takt-geber. Zwar können Gaskraftwerke schneller rea-gieren als Grundlastkraftwerke, der so erzeugte Strom ist aber wesentlich teuerer und deckt daher nur die Spitzenlast ab. Würde man nun alle fossilen Kraftwerke ( Kohle, Öl, Gas) abstellen und nur auf regenerative Energieträger setzen, dann wäre eine sichere Vollversorgung rund um die Uhr nicht mehr gewährleistet, da es auch mittelfristig gesehen keine großen Speicher geben wird, die den Öko-Strom aus erneuerbaren Energien vorhalten könnten. Wir reden hier nicht von stundenweiser Speicherungsmöglich-keit, sondern von Dunkelflautenperioden von 2 Wochen und mehr, die die Regel sind. Und dann muss dieser EE-Strom auch noch kostenintensiv umgewandelt werden. Zum Beispiel durch das Pow-er-to-Gas-Verfahren. Der entstehende Energiever-lust beträgt dabei rd. 70 %. Die Strompreise können daher nicht sinken. Und von einer bedeutsamen Ab-senkung der CO2-Emissionen um 40 %, wie von der Bundesregierung gewünscht, kann auch keine Rede sein. Wenn alle fossilen Kraftwerke abgeschaltet werden sollten, sinkt der C02-Ausstoß gerade ein-mal um 0,05 %. Im Angesicht der Tatsache, dass in Japan, China und Polen in den nächsten Jahren rd. 2000 neue Kraftwerke gebaut werden sollen und der Rest der Welt sich um die deutsche Energiepolitik nicht weiter kümmert, ist der betriebene Aufwand völlig unverhältnismäßig. Die Rolle unserer Gegner beschränkt sich daher auf die Funktion als Panik-macher/Panikmacherin.

Die Nutznießer

Durch die vollständige Subventionierung des ge-samten Öko-Stroms ist mittlerweile eine ganze In-dustrie mit zahlreichen Nutzern entstanden, die üb-erwiegend vom Steuerzahler ausgehalten werden. Also von Ihnen. Und das sind nicht nur die Anlagen-unterhalter, die eine risikofreie Planungssicherheit genießen, sondern auch die zahlreichen Unter-nehmensberater, Enerieversorger, Stadtwerke, Banken, Versicherungen, Zuliefererindustrie, Politi-ker und sogar die Kirchen. Das schafft doch aber auch viele neue Arbeitsplätze werden Sie einwänd-en. Leider falsch vermutet. Die Photovoltaik-Indu-strie steckt aufgrund konkurrenzlos billiger Photo-voltaik-Platten aus China kurz vor dem Zusammen-bruch und in der Windkraftherstellungsindustrie arbeiten mittlerweile gerade noch rd. 8000 Mitar-beiter. Zum Vergleich: die RAG beschäftigte noch Anfang der 90er Jahre rd. 12.000 Bergleute. In Hoch zeiten waren es fast 500.000 Menschen. Hinzu kam-en die Beschäftigten in den zahlreichen Zulieferer-firmen. Der Beitrag zur Hebung des Bruttosozial-produkts war auch aufgrund anständiger Löhne ganz erheblich und ist mit dem Beitrag der regene-rativen Energieträger überhaupt nicht vergleichbar. Und umweltfreundlicher sind Windkraftanlagen auch nicht. Das haben mittlerweile über 700 Bürgerini-tiativen begriffen, die sich im Land gegen die Auf-stellung weiterer Windkraftanlagen wehren. Zu recht, wie wir finden. Denn WKA benötigen viel Fläche im grünen Raum, verursachen den Tod von rd. 100.000 Fledermäusen im Jahr, kosten zahl-reichen Greifvögeln das Leben, benötigen jede Menge Beton für die Standfestigkeit des 200 m hohen Mastes und sollen gesundheitliche Schäden durch Infralschall verursachen. Um die Rotorblätter und den Generator herzustellen, benötigt man eben-falls jede Menge Energie aus fossilen Energieträg-ern. Und dann beträgt die "gesicherte Leistung" auch noch 0 %. Im Jahresdurchschnitt stehen die Wind-kraftanlagen nur 1.800 Stunden unter Volllast. Das Jahr hat aber 8760 Volllaststunden. Und jetzt raten Sie einmal, wer die Differenz ausgleicht ?

Anderer Meinung ?

vorstand@revierkohle.de

schreiben Sie uns, wir antworten Ihnen gerne !

Quellenhinweise:

RP-Online vom 29.01.2019; Chip.de vom 01.04.2019; Der Tagesspiegel vom 26.04.2019; Spiegel-Online vom 08.10.2018; Wirtschaftswoche vom 29.5.2012; FAZ vom 1.4.2019; Kraftwerksstillegungsanzeige der Bundesnetzagentur vom 1.4.2019 und RK-Redaktion vom 28.04.2019.

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RAG: neue Grubenwasser-Leitwarte

NACHBERGBAU

steuern und überwachen im Rahmen der Ewigkeitsaufgaben

was ist eigentlich Grubenwasser ?

Neue Leitwarte eingeweiht

Mitte März 2019 wurde am ehem. Schachtstandort Zeche Pluto in Herne die neue Grubenwasser-Leit-warte der RAG bezugsfertig. Die Bauzeit betrug fast 3 Jahre. In dieser Zeit wurden Hunderte von Kabelkilo-meter verlegt und der Standort auf technisch neuesten Stand gebracht. Alle Grubenwasserzechen sind nun digital miteinander vernetzt. Allein auf Pluto wurden 1.700 Quadratmeter an Kabeln verlegt. 30 km Lichtwell-enleiter sind mit 70 Servern ver-bunden. Die Leitwarte verfügt auch über eine eigene Notstromersatz-anlage. In der neuen Leitwarte werd-en die Wasserprovinzen der ehe-maligen Bergbaureviere in NRW, an der Saar und in Ibbenbüren über-wacht und gesteuert. Und dies rund um die Uhr.  Überwacht werden in Herne auch die Pumpwerke und die Grundwassersanierung. Teil der Leit-warte ist auch das neue Gruben-wassermonitoring, dass das abpump-en des Grubenwassers mit Hilfe von 20 Meter hohen Tauchmotorkreisel-pumpen sicherstellt, damit dieses nicht mit dem Trinkwasser in Berühr-ung kommt. Das Monitoring-System liefert der Leitwarte darüber hinaus u.a. auch Informationen über die untertägige Fließgeschwindigkeit des Grubenwassers und seiner Zusamm-ensetzung.

die 1976 stillgelegte Schachtanlage Pluto, Schacht Wilhelm 3 in Herne- Foto: Revierkohle
Leitwartenfahrer in der neuen Grubenwasserleitwarte auf Pluto- Foto: WDR, Retusche: RK

Herne ist das Herz des Nachbergbaus

Die Leitwarte ist ständig mit mindestens 4 Leitwartenfahrern be-setzt. Auf einer Großbildleinwand mit 14 Bildschirmen können Sie die Wasserhaltung, die Polderanlagen sowie die Tür-und Zugangskontrollen  auf den Grubenwasserzechen durch Mitarbeiter überwachen und steuern.

Bis 2021 werden alle noch offenen Schächte verfüllt

Das 30-köpfige RAG-Team in der neuen Leitwarte kümmert sich nicht nur um die Wasserhaltung auf den stillgelegten Zechen, sondern befasst sich auch mit noch offenen Gruben-gebäuden und mit Dauerbergschäd-en. Auf Pluto wird auch der Personal-einsatz der noch rd. 1000 Bergleute geplant, die für die Wartung und Reparaturen auf den Grubenwasser-zechen auch weiterhin verantwort-lich zeichnen. Nach der Umstellung der Grubenwasserhaltung auf über-tägigen Hängepumpenbetrieb und Schließung aller noch in Betrieb be-findlichen untertägigen Grubenwass-erpumpen soll die Mannschaft auf 300 Mitarbeiter reduziert werden.  

die 2005 stillgelegte Zeche Lohberg 2 in Dinslaken wird 2021 zur zentralen Grubenwasserhaltungszeche umgebaut. Dann werden dort rd. 35 Mio. Kubikmeter Grubenwasser jährlich gehoben. Foto und Retusche: Revierkohle

Quellenhinweise:

RAG-Pressemitteilung vom 20.3.2019; WDR vom 22.03.2019; WAZ vom 22.3.2019 und RK-Redaktion vom 25.04.2019.

Foto ganz oben: RAG; Retusche: RK

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Fridays for Future 2: Greta Thunberg hat Propheten-Status erreicht

bedeutend wie der Prophet Amos

Klima-Ersatzreligion wird auch im Deutschen Bundestag heftig diskutiert

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Die Veränderung des Klimas ist menschen- gemacht

Das behauptet unisono mittlerweile die gesamte Presse, die Politik, die Kirchen und angeblich 23.000 Klima-wissenschaftler. Und da ist es nicht verwunderlich, das die Fraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, ins gleiche Horn trötet. Zuletzt in der Evang. Salvatorkirche in Duisburg im Rahmen einer Diskussion über Klimagerechtigkeit. Uns streuben sich bei dieser verquasten und unsauberen Begriffsbildung die Nackenhaare, da diese dadurch einen mystisch-religiösen Deutungsgehalt erlangen, den sie aber nicht haben. Vorgetragen durch ein 16- jähriges Mädchen aus Schweden, wird diese nunmehr von Frau Göring-Eckardt zur halben Heiligen erklärt. Sie zitierte in der Ev. Salvatorkirche aus dem Buch Amos, einem Propheten, der im 8. Jahrhundert vor Christus lebte und verglich diesen mit der prophetischen Rede von Greta T. aus Schweden. Greta T. ist mit dem Propheten vergleichbar, da dieser ebenfalls die damalige Gegenwart genauer als andere beobachtet hat und daher die Wahrheit sehr entschieden, sehr kundig und sehr klug ausgesprochen hätte, wie Greta. Die Klimaschutzbewegung „“Fridays for Future“ sei daher die berechtigte Hoffnung auf Klimagerechtigkeit auf diesem Planeten, so Göring-Eckhardt.    

Katrin Göring-Eckhardt (Grüne)

Klimakrise ist die mutter aller derzeitigen probleme

Grüne-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt in der Ev. Salvatorkirche, Duisburg

Die pseudoreligiösen Wahnvorstellungen von Frau Katrin-Göring-Eckardt u.a. Klimaaktivisten haben mit der Wirklichkeit aber herzlich wenig zu tun. Das muß immer wieder gesagt werden, da derzeit überall Ängste geschürt werden, die mit der tatsächlichen Faktenlage nichts zu tun haben. Fakt eins ist z.B., dass die Metereologie den Begriff „Klimagerechtigkeit“ nicht kennt. Das Kima ist weder gut noch schlecht. Noch kann es zu einer wie auch immer gearteten Gerechtigkeit beitragen. Es verändert sich halt ständig und das seit Jahrmillionen von Jahren ohne unser zutun. Zweiter Fakt ist , das man sich über den Einfluss des Menschen auf das Klima keineswegs einig ist. Das wäre für die Wissen-schaft auch eine Bankrott-erklärung. Würde nämlich auch nur ein Wissenschaftler beweisen, dass die nicht zu leugnende Klimaerwärmung hauptsächlich von Menschen durch die Verbrennung fossiler Energien verursacht wird, wären alle anderen Theorien und Untersuchungsergebnisse Makulatur. Auf die über-wiegende Mehrheitsmeinung kommt es in der Wissenschaft grundsätzlich nicht an. Im Übrigen sind die in der Presse genannten 23.000 Klima-wissenschaftlter keineswegs Klimaexperten. Das kann auch deshalb nicht sein, da an deutschen Universitäten nur einige Dutzend Absolventen der Metereologie die Uni verlassen. Fakt drei ist, dass sich die globale Durchschnitts-temperaturen seit 1860 gerade einmal um 1 Grad erhöht haben. In den letzten 5 Jahren sind die globalen Durchschnitts-temperaturen nicht gestiegen, trotz einer Verdreifachung der C02-Emissionen. Das haben wir in den letzten beiden Jahren in diversen Redaktionsbeiträgen mit zahlreichen Quellverweisen immer wieder deutlich gemacht. Fakt vier ist, dass das Klima-geschehen nicht linear, sondern chaotisch verläuft und das die Wechselwirkungen zwischen Sonnenreflektionen, Wind-und Wolkenbildung so zahlreich sind, dass man unmöglich auf die Idee kommen kann, dass die Ursache einer (nicht statt-findenden) Klimaerwärmung hauptsächlich sich durch das von Menschen erzeugte C02 erklären läßt. Fakt fünf ist, dass C02 ein wertvolles Spurengas ist, welches dafür sorgt, dass die Pflanzen die Photosynthese bilden können, um dann den für uns überlebensnotwendigen Sauerstoff bereitstellen zu können. C02 zu verteufeln zeugt daher von großer Ahnungs-losigkeit.

Politiker, Kirchenver-treter und die Presse sind nicht ahnungslos, sondern berechnend

Obwohl eine Physikerin wie die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel u.a. Experten wissen müßten, das die gesicherte Leistung bei Strom aus Photo-voltaik-Anlagen bei 0 %, bei Strom aus Windkraftanlagen On-Shore bei 1 % und Off-Shore bei 2 % liegt,*) obschon die installierte Gesamtleistung aller erneuer-baren Energien bei 112 Gigawatt mittlerweile liegt, wird weiter munter so getan, als wenn die  Energiewende problemlos möglich wäre. Ist sie aber nicht, da es an notwendigen grossen Speicherkapazitäten mangelt und eine Umwandlung des EE-Stroms z.B. im Rahmen des Power-to-Gas-Verfahrens noch mehr an Energieeinsatz notwendig wäre. (70 zu 30) Außerdem müßten die Speicher so gross sein, dass auch eine 14 tätige Dunkelflaute überbrückt werden könnte. Das wird auch auf absehbare Zeit nicht möglich sein. Allein der dafür notwendige Trassenausbau von rd. 1.700 km, um z.B. den Off-Shore-Strom vom Norden in den Süden zu transportieren, verschlingt rd. 10 Mrd. EUR an Kosten und durch zahlreiche Einwände von Bürgerinitativen wird sich das Planungsverfahren noch rd. 10 Jahre hinziehen. Was zu weiteren Kostensteigerungen  führen dürfte. Wenn aber unklar ist, wie hoch der Einfluss des Menschen auf das Klima-geschehen ist, dann stellt sich für jeden Verantwortlichen eigentlich sofort die Frage, ob die Energiewende wirklich notwendig ist und ob diese die unglaublich hohen Kosten von mittlerweile 400 Mrd. EUR (seit 2000) die Umgestaltung rechtfertigen. Das sich unsere Politiker in der Mehr-heit darüber keine Gedanken machen, muß also andere Gründe haben. Wir können an dieser Stelle nur Vermutungen aussprechen. Vermuten kann man, dass die Sachlage allen beteiligten Akteuren mehr oder weniger bekannt ist, sie aber andere Ziele verfolgen. Die Grünen sagen es auch ganz offen, wenn sie von der Transformation der Gesellschaft sprechen. Womit sie aus unserer Sicht nichts anderes meinen, als die vollständige Dekarbonisierung des Industrielandes Deutschland hin zu einer neuen Art von Öko-Agrargesellschaft, die dann natür-lich auch erheblich weniger Ener-gie verbrauchen wird. Andere nehmen billigend in Kauf, dass der EE-Strom nicht mehr Tag und Nacht gesichert zur Verfügung steht, sondern nur noch dann, wenn WKA und Photovoltaik-Anlagen auch genügend Strom produzieren, der dann auch noch erheblich teurer sein wird. Das gilt aber nicht für alle. Die Klimapolitik ist nämlich auch ein Riesen-geschäft. Da hängen Lehrstühle, Karrieren, Institute und ganze Branchen dran.  Das moralische Ziel ist, dass sich alle Akteure von rechts bis links als Gutmenschen vor ihren Wählerinnen und Wählern präsentieren können. Die Kirchen wiederum können sich die Ängste zunutze machen, um neue Schäfchen zu gewinnen, in dem sie behaupten, sie hätten an der Energiewende mitgewirkt, um Gottes Schöpfung zu bewahren. Zu dieser Art von Pharisaertum gehört dann werbetechnisch unbedingt dazu, das man Kindern wohlwollend zustimmt und Greta Thunberg für den Friedensnobel-preis empfiehlt. Ob diese quasi-religiöse Heilseerwartung mit Entzückungscharakter in Erfüllung gehen wird, bleibt abzuwarten. Wir orientieren uns einstweilen lieber nicht an der „Sprache des Herzens“ ( Titel des neuen Buches der schlauen Mutti von Greta Thunberg) , sondern an den eher etwas nüchternen Fakten. Wir müssen der neuen Sonnenreligion daher viel kritischer als bisher begegnen, da die Debatte äußerst einseitig und völlig unwissen-schaftlich in der Öffentlichkeit geführt wird, um die Energie-versorgung nicht weiter zu gefährden.

Quellenhinweise:

*): Prof.Dr.-Ing. Harald Schwarz, TU-Cottbus, in: Deutscher Bundestag, Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Ausschussdrucksache 19(9)79 vom 231.6.2018; Freie Welt vom 19.03.2019; Basler Zeitung vom 15.3.2019; Der Spiegel vom 21.03.2019; Göhring, Axel-Robert: Hütet Euch vor den falschen Propheten: Greta Thunfisch, Papst Bergoglio und Claudia Roth, in: Europäisches Institut für Klima und Energie (Eike.de) vom 18.4.2019; RP-Online vom 18.4.2019 sowie RK-Redaktion vom 24.04.2019

Fotos:

stylisierter Jesus und Greta T.-Skizze: pixa-bay.com, Retusche: Revierkohle; links darunter: leere Schultische: pixabay.com, kleines Foto rechts daneben: pixabay.com. rechts darunter: Katrin-Göring-Eckardt: Grüne-Pressefoto von Dominik Butzmann; Karikatur links unten: politicians, fotolia-Kauf:

 

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CO2: kann aus Kohlenstoffdioxid bald Kohle gewonnen werden ?

neue Zukunftschancen für Kraftwerke?

Das Royal Melbourne Institute of Technology oder RMIT University, kurz RMIT, ist eine Universität in Melbourne im australischen Bundesstaat Victoria. Von den 63.085 Studenten sind 31.720 Studenten in regulären Studiengängen und 10.398 in post-gradualen Programmen eingeschrieben. Kürzlich hat diese Universität in den Medien für Aufsehen gesorgt. Forscher des RMIT beschäftigen sich mit der Fragestellung, inwieweit man das durch fossile Energieträger emittierte Kohlenstoffdioxid mit niedrigen Temperaturen in Kohle verwandeln kann. Das hat uns neugierig gemacht.  

Die Forschungsanordnung

Reaktionsgefäss

Elektrolyte

Katalysator

Flüssigmetall

chemische Oberflächenan-regung

Gasspaltung

Ergebnis

reiner Kohlenstoff

RMIT-University, Melbourne

Australien

Neuer Versuch zur Abtrennung von Rauchgasen

Kohlekraftwerke könnten eine Renaissance erleben, weil sie die Umwelt künftig kaum noch belasten. Das jedenfalls stellen sich Forscher der RMIT-Universität in Melbourne vor. Wenn das im Großmaßstab gelingen sollte, dann könnten die bestehenden Kraftwerke weiter betrieben werden und zusätzliche riesige Flächen für Solaranlagen und Windkraftgeneratoren könnten eingespart werden. Eine tolle Idee, wie wir finden.

Wie soll nun aus Kohlenstoffdioxid (CO2) wieder Kohle entstehen? Nun, die Forscher bedienen sich bei ihren Versuchen eines Reaktionsgefässes, welches mit flüssigen Elektrolyten gefüllt wird. Den Elektrolyten wird danach ein speziell entwickelter Flüssigmetall-Katalysator zugeführt. Flüssigmetall-Katalysatoren bilden einen extrem guten Stromleiter, wenn seine Oberfläche chemisch angeregt wird. Fließt Strom durch diese Versuchsanordnung und wird gleichzeitig C02 eingedüst, spaltet sich das Gas in Sauerstoff und festen Kohlenstoff, den Hauptbestandteil der Kohle. Damit wird der Verbrennungsvorgang umgekehrt. Das ist im Prinzip kein neuartiges Vorgehen, aber die bisherigen Versuche benötigten für diese Umwandlung eine hohe Temperatur und damit einen hohen Energieaufwand. Die RMIT-Forscher Doran Esrafilzadeh und Torben Daeneke konnten nun zeigen, das diese Umwandlung nunmehr auch bei Zimmertemperatur möglich ist. Der so produzierte reine Kohlenstoff kann verbrannt oder anderweitig genutzt werden. Reiner Kohlenstoff läßt sich auch problemlos in tiefen geologischen Gesteinsformationen endlagern. Damit wäre das CO2 aus der Atmosphäre vollständig aus der Atmosphäre entfernbar. Auch die Verflüssigung von CO2 durch das CCP-Verfahren wäre damit „überflüssig.“  Allerdings ist das Verfahren zur Bindung des Treibhausgases CO2 in einen Feststoff noch nicht marktreif. C02 bei Raumtemperatur in Kohle umzuwandeln, ist ein neuer und hoffentlich erfolgversprechender Ansatz, um die Akzeptanz für die weiterhin notwendigen fossilen Kraftwerke zu erhöhen und den Öko-Fanatikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.    

Quellenhinweise

Spiegel-Online vom 27.02.2019; Wallstreet-Journal-Online vom 27.02.2019; Energie-Tipp.de vom 08.03.2019; ZDF vom 10.03.2019 und RK-Redaktion vom 24.04.2019

Press

oben: Zauberstab: pixabay.com unten: RMIT-University Melbourne: Donaldytong, GNU-Lizenz CC-BY-SA-3.0 migrated, wikimedia commons

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Energiewende: Klimaschutz ist kein Axiom

Die Politik wird an der Physik scheitern

we are on our way

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unsere thesen

Erstens

 Wie auch immer das Stromnetz der Zukunft gestaltet sein wird, es wird immer so sein, dass sich Energieentnahme und Energiezufuhr ausgleichen müssen.Und zwar sofort, da sonst das Stromnetz zusammenbrechen würde.

Zweitens

Strom kann man nicht speichern, weil man die Dynamik der Ladungsträger nicht speichern kann. Zwar kann man Energie durch Arbeit umwandeln, das führt aber regelmäßig zu unvermeidbaren Verlusten. 

Drittens

 Die auch in den nächsten Jahren ansteigenden Strompreise sind die zwangsläufige Folge der Enegiewendepolitik. Der Öko-Strom  muss subventioniert werden, da er nicht marktfähig ist. Aus diesem Grund gibt es das Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG)

Die Antwort der Experten

Lastgänge 2015 und 2019 - Quelle: ENSO-E Netzbetreiber
Foto: bluedesign, fotolia-Kauf

Dafür sorgen
grund-lastkraft
werke

Grundlastkraftwerke sind die Arbeits-pferde des Strom-netzes.Sie sorgen dafür, dass der Strom 24 Stunden am Tag sicher-gestellt werden kann. Um diese Grund last zu erzeugen, benötigt man mindestens 35.000 MW an Leistung. Dafür müssen sie auf einen optimalen Betriebspunkt gebracht werden und dort auch verbleiben, da jede Abweichung einen schlechteren Wirk-ungsgrad und damit auch mehr C02-Ausstoß verur-sachen würde. Die Grundlastkraft-werke regeln über die Rotations-energie Angebot und Nachfrage im Stromnetz. Neben den Grundlast-kraftwerken kommen noch sog. Gas-und Dampf-turbinenkraftwerke (GuD) zum Einsatz. Das sind Kraft-werke, die innerhalb kurzer Zeit auf eine hohe Leistung ge-bracht werden können. Sie werden auch als Mittel-und Spitzenlast-Kraft-werke bezeichnet. Der Strom, der mit der GuD-Technik erzeugt wird, gehört allerdings auch zu der teuersten Stromerzeug- ungsart.

ersetzen volative energiequellen in zukunft alle konventionellen
Kraftwerke ?

Wir gehen davon aus, das dies auch in den nächsten Jahr-zehnten nicht der Fall sein wird, da volative Energieträger wie z.B. Wind und Sonne natur-bedingt nicht ständig zur Verfügung stehen. Die rd. 32.000 derzeit installierten Windkraftanlagen erzeugen im Jahr gerade einmal 1.800 Stunden Strom mit voller Leistung. Photovoltaik-Anlagen erzeugen rd. 800 Volllast-stunden im Jahr. Das Jahr hat aber 8.760 Stunden.*) Um z.B. eine 10- tägige Windflaute (was nicht selten ist)zu überbrücken, bräuchte man Pumpspeicher-kraftwerke, die dem Volumen des 500 Quadratkilometer großen Bodensees entsprech-en. Hinzu kommt, das Wind-kraftanlagen keinen Sekunden-strom liefern und auch keinem erhöhten Strombedarf nach-kommen können. Diese Re-gelungsfähigkeit haben nur Grundlastkraftwerke. Sie sind daher auch der Taktgeber für den regenerativ erzeugten Strom. Die linke Grafik macht das Dilemma auf einen Blick sichtbar. Die dunkellila einge-färbten Verteilungskurven zeigen die Lasterbringung von Windkraftanlagen, die gelb schraffierten Zacken die Stromerzeugung aus Photo-voltaik-Anlagen. Das braun schraffierte Feld in der Kurv-endiskussion bildet die Nach-fragekurve. Die Lücke zwischen erzeugter Öko-Energie und Strombedarf ist also riesig. Nicht nur innerhalb eines Monats, sondern ganzjährig, wie der Vergleich aus 2015 mit 2019 deutlich zeigt. Diese Schwankungen werden bisher stets durch unsere zuverlässig-en Grundlastkraftwerke ausge-glichen. Hinzu kommt, das die bereitgestellte Leistung von Windkraftanlagen keineswegs der gesicherten Leistung entspricht. Nach dem sog. V3-Strömungsgesetz stehen nur 16-26 % als gesicherte Leist-ung zur Verfügung. Und hier liegt auch die Gefahr für eine sichere Stromversorgung in der Zukunft. Bisher konnte die verlässliche Regelenergie über Grund-,Mittel-und Spitzenlast-kraftwerke zu günstigen Preisen erbracht werden. Durch die Zunahme von schwankend-em Öko-Strom kommen die Regelenergieleister, insbe-sondere die Grundlastkraft-werke, in die Zwangslage, die natürlich bedingten Schwank-ungen des Öko-Stroms stets ausgleichen zu müssen. Dazu müssen die Kraftwerke herauf-und heruntergefahren werden. Dies führt zu erhöhtem Verschleiss und höheren Kosten. Die Folge: die Anlagen rechnen sich nicht mehr und werden bei der Bundesnetz-agentur abgemeldet. Diese muß aber darauf achten, das die Netzfrequenz von 50 Hertz aufrecht erhalten wird, da sonst das Stromnetz zusamm-enbrechen würde. Also erklärt sie viele Anlage für system-relevant. Die weitere Folge: der Stromverbraucher bezahlt nunmehr neben den zahlreich-en EEG-Umlagen nunmehr auch noch die Grundlastkraft-werke. De,mnächst kommen noch die Kosten für den Netz-ausbau und die Verlegung von unterirdischen Stromleitungen hinzu. Der Strompreis wird also dank EEG und Öko-Energie in den nächsten Jahren nur eine Richtung kennen: nach oben. Gleichzeitig wird die Versorg-ungssicherheit durch die vielen Notbewirtschaftungsmaß-nahmen im Jahr (sog. Redis-patchmaßnahmen) stetig abnehmen. Aber das predigen wir ja schon seit rd. 20 Jahren. Übrigens: ohne Abnahme-und Preisgarantie für den nicht benötigten Öko-Strom würde es weder das EEG noch die Energiewende geben, da diese am Tropf des Staates hängen.

Quellenhinweise:

Heller, Peter: Die Energiewende scheitert an der Physik, in: science-skeptical.de vom 4.1.2013; IKZ-Praxis 5/2004, S.6 f, *) vgl.hz.a. Prof.Dr. Fritz Vahrenhold, Hamburg a.a. Prof. Dr. Frank Endres, TU Clausthal-Zellerfeld, in: die Kohle geht…, Revierkohle (Hrsg.), Hamburg 2018,   sowie RK-Redaktion vom 17.04.2019.

Fotos: Albert Einstein (unten links): Parent Rap, pixabay, Stromblitze (unten links); Climate Change :pixabay.com

 

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