DBM : von Kumpels und Kohle

Kinderführungen im Deutschen Bergbau-Museum unter Tage

Das Deutsche-Bergbau-Museum möchte, das auch Kinder verstehen lernen, warum die Kohle das Ruhr- gebiet ermöglicht und für viele Menschen Lohn, Brot und Arbeit und damit den Wohlstand gebracht hat. Und da Kinder in der Regel neugierig sind, hat sich das DBM etwas Besonderes ausgedacht: eine spannende Führung unter Tage mit einem erfahrenen Steiger, der ihnen die Welt unter Tage anschaulich erklärt.

Tief unter der Erde liegt immer noch der Arbeitsplatz des Bergmanns in NRW und in Ibbenbüren. Die Arbeit ist auch heute noch trotz Automatisierung hart und be schwerlich, weil in rund 1000 bis 1300 Metern Tiefe die Hitze immer grösser wird. Hinzu kommt Staub und diffuse Beleuchtung sowie Wärme und Lärm, die die Maschinen erzeugen. Zwar wird die Luft auf rd. 25-bis 27 Grad durch Bewetterung herabgekühlt, aber Zuck- erschlecken fühlt sich anders an. Von diesen Erleb- nissen bleiben die Kinder im Bergbau-Museum Bo- chum verschont, da der Fahrkorb nur 17 Meter in die Tiefe fährt. Schließlich handelt es sich nicht um ein echtes, sondern nur um ein Anschauungsbergwerk. Aber mit allem Schnick und Schnack, was so ein Bergwerk früher und heute vorzuweisen hatte bzw. hat. Die Temperaturen sind eher kühl und schmutzig macht mach sich auch nicht.

Bevor es nach unter Tage geht, müssen alle an der Rasenhängebank warten. So nennt der Bergmann den Fahrstuhleingang. (oben)

Wer erfahren möchte, wie sich das anfühlt, wenn man mit 12 Metern pro Sekunde in 1200 Meer Tiefe mit dem Fahrkorb hinabrauscht, kann im DBM den Fahr- korbsimulator benutzen. Auf dem Weg in die Tiefe macht der Fahrkorb unter zischenden rauschenden,  quitschenden Geräuschen und ordentlichem Gerüttel Halt auf mehreren Sohlen (Stockwerke unter Tage). Dort werden die Besucher von den Kumpels am Füllort via Bildschirm begrüßt. Und wie im richtigen Bergwerk wird es auch im Fahrsimulator immmer wärmer, je näher man sich der 1000 Meter-Sohle nähert. Dann öffnet sich das Rolltor und man geht durch eine Wetterschleuse, die selbstverständlich auch viel Luft herausbläst. Die Kinder werden dann auf dem weiteren Rundgang begleitet.

Fotonachweise: oben links: Revierkohle, rechts: DBM;Mitte: Revierkohle, Mitte rechts: Gesamtverband Steinkohlenbergbau e.V., unten links: Revierkohle

Aber als echter Bergmann kann man sich schon fühlen, wenn man in einem modernen Streb hockt und dabei zusehen kann, wie der Hobel am Kohlen- stoß an einem vorbeisaust. Und was der alles kann, erzählt der Steiger vor Ort. Und was es mit dem Ge- zähe und der Bergmannssprache auf sich hat, erfahr- en die Kinder ebenfalls live vor Ort.

Termin: Sonntag, 23. Okt.2016, 15.00 h

               Dienstag, 01.Nov. 2016, 15.00 h

Ort:        DBM, Am Bergbau-Museum, Bochum

Preis:     2,00 EUR plus Eintritt ab 7 Jahre

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K& S : Menschenkette für den Kali-Bergbau

Schade, das die Deutschen immer erst aufwachen, wenn es fünf vor zwölf ist. So auch in Hattdorf im osthessischen Philippsthal. Dort demonstrierten An- fang Sept. 2016 rd. 12.000 Mitarbeiter, Familienan- gehörige und Bewohner für den Erhalt der Kali- Pro- duktion im Bergwerk Hattdorf. Das Salzbergwerk gehört zur Kali-und Salzgruppe in Kassel und produ- ziert seit 1888 kali-und magnesiumhaltige Dünger- mittel für die Landwirtschaft und für die Industrie. Das Unternehmen machte in 2014 noch einen Um- satz von 3,82 Mio.EUR und konnte in 2015 eine feindliche Übernahme durch den kanadischen Kon- kurrenten Potash abwehren. Trotzdem geht es dem Unternehmen nicht gut. Das Kali-Bergwerk Hattdorf steht auf der Kippe, da sich die begrenzte Ent- sorgungsmöglichkeit von Produktionsabwässern seit 2016 verschärft hat, obschon das Unternehmen von 2011 bis 2015 rd. 400 Mio. EUR in die Hand ge- nommen hat, um die Gewässersituation durch Salz- ablagerungen in Werra und Weser zu entschärfen.    

Ohne den Kali-Bergbau in Hattdorf und in Werra würden in der gesamten Region die Lichter ausgehen, so Harald Döll, Vorsitzender des Betriebsrates im Werk Werra. Die Folge der fehlenden Gewässerein-leitungsgenehmigung ist dauerhafte Kurzarbeit. Gegen diese wandten sich nun über 12.000 von 14.000 Beschäftigten der Kali-Bergwerke und trafen sich in Hattdorf zu einem lautstarken Protest. Dieser wurde auch von der Bevölkerung unterstützt, weil viele Arbeitsplätze in der Zuliefererindustrie vom Bergbau abhängen. Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch im Ruhrbergbau in den 60er und 70er Jahren ab. Durch das Zechensterben sind damals ebenfalls Hund erttausende von Arbeitsplätzen verloren gegangen. Zwar ist keiner der Kumpels ins Bergfreie gefallen, die Arbeitsplätze sind aber seither auch nicht annähernd wieder durch neue ersetzt worden. Und schon gar nicht zu gleichen oder ähnlichen Bezahlungsmodis. Immerhin zeigte auch K & S Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner seine Solidarität mit den Beschäftigt- en, die eine 13 km lange Menschenkette zwischen den Kali-Standorten Unterbreizbach über Philippssthal bis nach Herringen am 13.09.2016 bildeten, um auf ihre angespannte Lage aufmerksam zu machen. IGBCE-Unternehmensbetreuer Ralf Becker forderte von der Politik, das sie sich endlich bewegen muß, da zig Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen würden.

Die Kali-Kumpels nahmen es wohlwollend zur Kennt- nis. Sie empfanden die breite Unterstützung aus der Bevölkerung und von Firmen als ermutigend. Unter den Demonstranten befanden sich auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Hessens Um- weltministerin Priska Hinz. K & S Vorstandsmitglied Döll betonte, das das Unternehmen seit 2007 die Salzabwässer bereits halbiert habe und das man bis 2018 weitere 20 % einsparen wolle. Für diese Re- duzierung habe K & S bereits rd. 400 Mio. EUR für Entsorgungsmaßnahmen investiert. Die Politik würde trotzdem blockieren und auch ihren bestehenden Er- messensspielraum bei der Einleitungsgenehmigung nicht wahrnehmen.  K & S bat die politischen Ent- scheidungsträger erneut um eine Ersatzlösung für die Abwässereinleitung in den Sommermonaten, wo das Problem am größten wäre.

 

 

 

 

vgl. hz.a. IGBCE-Pressemitteilung vom 06.09.2016 und 09.09.2016; K & S Pressemitteilung vom 08.09.2016 sowie RK-Redaktion vom13.10.2016

Fotonachweis: oben: Heiko Meyer, IGBCE,  Mitte: IGBCE, links darunter: Kali-Bergwerk Unterbreitzbach, Heringen ( Werra), K & S, rechts: Kaliberg des Bergwerks Wintershall, Heringen, wikimedia-commons

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Europaparlament stimmte Klimavertrag zu

Wir erinnern uns: vom 30.11. bis 12.12.2015 fand auf Kosten der Steuerzahler in Paris die sog. UN-Klima-konferenz statt. Dort wurde allen Ernstes beschloss- en, das sich das Klima nicht mehr als 2 Grad, mög- lichst nur bis 1,5 Grad erwärmen darf, weil ansonst- en eine Klimakatastrophe eintreten würde mit ver- herrenden Folgen. Der Verursacher der unterstellt- en Klimaerwärmung wurde auch gleich präsentiert. Es sind die von Menschen verursachten Kohlenstoff- dioxid-Emissionen (Co2). Daher wurde vereinbart, das diese schrecklichen Treibhausgasemissionen  weltweit zwischen 2045 und 2060 auf Null zurückge fahren werden müssen. Soll das 1,5 Grad-Ziel er- reicht werden, muss die Verbrennung fossiler Ener- gieträger bis 2040 komplett eingestellt werden. Strom, Wärme und Verkehr sollen bis dahin auf er- neuerbare Energien umgestellt werden. Das ab so- fort auch nicht mehr abgeatmet und auch kein Mineralwasser  mehr ausgeschenkt werden darf, wurde jedoch noch nicht beschlossen, wie wir aus gut informierten Kreisen hörten. Dafür haben aber in Straßburg dieser Tage 28 EU-Staaten dem Pariser Blödsinnsvertrag zugestimmt. 

Wir sagen ganz bewußt „Blödsinnsvertrag“, weil das Klima seit 5 Mrd. Jahren macht, was es will. Es wird sich durch einen Vertrag u.E. nicht zur Einsicht bringen lassen. Und blödsinnig ist dieser Vertrag auch des- halb, weil es keinen signifikanten und wissenschaft- lich belastbaren Zusammenhang zwischen Klimaer-wärmung und antrophogen verursachter Co2-Emi-ssionen gibt. Das Klimageschehen ist so komplex, das man bis heute nicht eindeutig sagen kann, welche Pontarabilien maßgeblich für die Erwärmung oder für die Abkühlung verantwortlich zeichnen. Als die Römer bis zum Niederrhein vormarschierten, latschten sie in Sandalen, weil es so schön warm war. Als die Eiszeit kam, wurden sie zurückgeworfen. Auch waren die Co2-Emissionen zur damaligen Zeit wesentlich höher als heute. Das hatte zur Folge, das die Vegetation üppig blühte. Überhaupt hat ein wärmeres Klima sich immer schon positiv auf die menschliche Entwicklung durch bessere Ernten, weniger Krankheiten, höhere Geburtenraten etc. ausgewirkt. Und trotz einer Ver- dreifachung der Co2-Emissionen, hat sich das Klima in den letzten 18 Jahren überhaupt nicht verändert.

Was selbstverständlich nicht heißt, das es sich wieder ändern kann. Aber das liegt nicht in unserer Hand. Schon gar nicht durch die Reduzierung von Co2-Emissionen auf Null. Und das ist auch völlig logisch, da auf 10.000 Moleküle in der Luft nur 4 Moleküle Kohlenstoffdioxid kommen. Der Rest setzt sich aus 78,08 % Stickstoff, 20,95 % Sauerstoff, 0,93 % Argon und anderen Gasen zusammen. Und wenn Sie in Zukunft noch ordentlich ein-und ausatmen wollen, benötigen Sie dringend Sauerstoff. Und diesen produzieren die Pflanzen. Damit sie das können, benötigen Sie Co2. Über den Weg der Photosynthese erzeugen Sie Sauerstoff, welchen sie an die Um- welt abgeben. Von einem gefährlichen Treibhausgas kann also gar keine Rede sein.  Da weder messtechnische

Satelittenaufzeichnungen noch die bodennahen Auf- zeichnungen in einzelnen Klimaegionen der Erde und auch die Aufzeichnungen von Messbojen auf hoher See auf eine gefährliche Erwärmung hindeuten, gibt es keinen Grund zur Panik. Daher handelt es sich bei der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens im EU- Parlament nicht um einen historischen Höhepunkt, wie Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in Straßburg trötete, sondern um einen Rückfall ins Mittelalter, weil man wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und stattdessen mit einer verklärenden ökologischen Scheuklappe dem unbedarften Bürger weißmachen will, das es den (Klima) Teufel gibt und das man nun mit vereinten Kräften den unter und in uns weilenden Belzebub austreiben will. Gegen diesen auch von US- Präsident Barack Obama vertretenen Aberglauben haben sich übrigens bereits in 2013 über 9.000 ameri- kanische Naturwissenschaftler im Rahmen einer Petition verwahrt. Insbesondere haben sie in Frage gestellt, das sich angeblich 97 % aller Wissenschaftler einig wären, das der von Menschen verursachte Ein- fluss von Co2-Emissionen eine Klimaerwärmung her- beiführen würde. Das hat aber die amerikanische und chinesische Regierung nicht davon abgehalten, dem Abkommen ebenfalls zuzustimmen. Wenn man ernst- haft daran interssiert wäre, etwas für die Umwelt zu tun, dann sollte man alle veralteten Kraftwerke er- neuern, den Verbrauch von Antibiotikas sowie den Fleischkonsum und die Produktion von Plastikmüll dra stisch reduzieren. Denn diese Art von Umweltver- schmutzung ist eindeutig von Menschen gemacht im Gegensatz zur Klimaerwärmung.

              UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon

 

vgl.hz.a. Lüdecke, Horst-Joachim: Der Mythos vom wissenschaftlichen Konsens.. in: Europäisches Institut für Klima und Energie (Eike.de.) vom 17.4.2013, Frankfurter Rundschau vom 04.10.2016, FAZ vom 03.09.2016 sowie RK-Redaktion vom13.10.2016

Fotonachweise: oben links: pixabay, rechts: wikipedia, Mitte: EU-Parlament, Hessen-Metall; unten rechts: UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, World Oeconomic Forum

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Steag plant drastischen Personalabbau

Die Folgen der verfehlten Energiewendepolitik machen auch der ehem. RAG-Tochter zu schaffen

Bei der ehem. RAG-Tochter und größtem kommunal en Arbeitgeber in NRW zeichnet sich als Folge der verfehlten Energiewende ein personalwirtschaft- licher Kahlschlag ab. Die Belegschaft soll um 1000 von 3.500 Mitarbeitern ( weltweit 5900 ) abgebaut werden. Das entspricht der Vernichtung von jedem 4. Arbeitsplatz. Darüber hinaus soll die Hälfte aller steag-Kraftwerke stillgelegt werden. Die mittlerweil- en kommunalen Aneilseigner  Bochum, Dortmund, Dinslaken, Duisburg, Essen und Oberhausen erhalt- en keine Dividenden mehr. So wird Stabilität und Wachstum mit Sicherheit nicht buchstabiert. Und die Wirtschaft ? Sie schweigt ! Obschon sie die Leid- tragende der Energiewende ist und wir viele Firmen auf die bevorstehende Problematik seit Jahren belegbar hingewiesen haben.

 

   

Die Zukunft einer Reihe von Kraftwerken sei infrage gestellt, erläuterte der steag-Vorstandsvorsitzende Jo- achim Rumstadt in Essen vor der Presse und skizzier- te den Peronalkahlschlag am Beispiel geplanter Still- legungen, Einmottungen und Ausläufen. In NRW ver- fügt der Energieversorger über Kraftwerke in Berg- kamen, Duisburg-Walsum, Herne, Lünen und Voerde. Insgesamt verfügt der Konzern an 8 Standorten über 12 Kraftwerksblöcke. Diese produzieren zusammen rd. 9000 Megwatt Strom pro Jahr. In Zukunft sollen es nur noch 4.500 MW sein.  Standort für Standort wird daher nun einer betriebswirtschaftlichen Überprüfung unterzogen. Der drastische Stellenabbau ist das Re- sultat einer kopflosen Energiepolitik, kommentierte IGBCE-Chef Michael Vassiliadis die geplanten Maß- nahmen der steag und geißelte den planlosen Ausbau der hochsubventionierten erneuerbaren Energieträg- er. Der Energiemarkt sei völlig zerrüttet. Immerhin soll es bei der steag zu keinen betriebsbedingten Kündi- gungen kommen. Das jedenfalls versprach der Ge- samtbetriebsratsvorsitzende der steag, Ralf Melis, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  RAG-Kohlelager Kohlkamp in Recklinghausen-Hochlarmark vor der Auflösung                            steag GmbH, Hauptverwaltung in Essen

      Reparatur einer Siemens-Kraftwerksturbine

 

 

 

 

vgl.hz.a. WAZ vom 12.09.2016, IGBCE-Pressemitteilung vom 13.09.2016, Welt-N24.de vom 28.04.2016; Wirtschaftswoche vom 12.10.2016, Rheinische Post vom 12.10.2016 und RK-Redaktion vom 13.10.2016

Fotonachweis: oben: Kraftwerke Herne, Revierkohle, links darunter: RAG-Kohlelager Kohlkamp i.A., Revierkohle, links darunter: Kraftwerks- turbine, Siemens-Pressefoto; rechts: Steag-Verwaltung und Steag-Vor-standsvorsitzender Rumstadt, steag-Pressefotos

Obschon hoch motiviert und bestens ausgebildet, mußten schon in den letzten Jahren Tausende von Mitarbeitern bei kommunalen Stadtwerken und pri- vaten Energieversorgern ihren Hut nehmen. Leist- ungsfähige Unternehmen wurden aus dem Markt ge- drängt. Und das alles wegen einer Ideologie, die an Dummheit nicht zu überbieten ist und keiner ernst- haften wissenschaftlichen Überprüfung bisher Stand gehalten hat. Und dabei hat die steag im Moment noch Glück im Unglück, da sie auch Kraftwerksblöcke mit Kraft-Wärme-Kopplung unterhält. Diese sind wie auch Bahnstromproduzenten wirtschaftlicher als rei- ne Stromlieferanten. Daher läuft der Betrieb in Duis- burg-Walsum und in Bergkamen sehr gut, während der Betrieb in Herne einer genaueren Prüfung unter- zogen werden muß. In Voerde sollen zwei Kraftwerks- blöcke stillgelegt werden. In der Türkei und auf den Philippinen laufen die Kraftwerke dagegen mit guten Ergebnissen. Sollten weitere Kraftwerke aus wirt- schaftlichen Gründen stillgelegt werden müssen, die systemrelevant sind, hat die Bundesnetzagentur den Betreiber zu entschädigen. Damit die Kraftwerke wie- der wirtschaftlich arbeiten können, ist u. E. nunmehr die Zeit zum Handeln gekommen. Die bevorrechtigte Einspeisung von Öko-Strom muß hinterfragt und letzt- endlich abgeschafft werden.

Zuletzt gehörte die steag der RAG-Stiftungstochter Evonik. Der Chemiekonzern verkaufte die steag an die o.g. Städte. Diese nahmen hohe Kredite auf, weil sie sich hohe Dividenden versprachen. Mit dem Gewinn sollten die maroden Haushalte der Städte saniert werden. Doch daraus wird nun nichts. Der Chef der Dortmunder Stadtwerke, Guntram Pehlke, stellt sich auf harte Zeiten ein und erwartet erst für 2020 wieder eine ordentliche Dividende. Derweil die Stadt Dortmund auf 20 Mio. , die Stadt Bochum auf 4 Mio. und die Stadt Bochum auf 50 Mio. EUR an erhofften Dividenden verzichten müssen.

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